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Gut gepeilt... (VIII) - Doppelt gepeilt Mystery Cache

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die5dekangrizzlys: Hier hat es sich ausgepeilt. Die Dose wird bald eingesammelt.

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Hidden : 4/16/2017
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Doppelt gepeilt ist halb gewonnen! Auch in der Astronavigation...


Vor der Erfindung der Satellitennavigation bestimmten die Seefahrer ihre Position anhand der Gestirne, mit der sogenannten Astronavigation. Dazu maßen sie z.B. die scheinbare Höhe der Sonne mit Hilfe eines Sextanten und ermittelten ihre Position durch Berechnungen und Einzeichnungen in Seekarten. In diesem und einigen anderen Mysterys der Gut-gepeilt-Serie geben wir dir diese Messungen als Grundlage für die Ermittlung der Finalkoordinaten an. Wie ein Sextant funktioniert, weißt du ja schon aus "Gut gepeilt VI - Sextant" und wie man seine Position bestimmt, indem man den Sonnenstand misst, wenn die Sonne am höchsten steht, aus "Gut gepeilt ... (VII) - Mittagsmethode".

Diese Dose haben wir am Ostersonntag 2017 versteckt. Dummerweise war das Wetter an diesem Tag ziemlich durchwachsen und mittags war die Sonne nicht zu sehen. Das ist auch einer der Gründe, warum die "Mittagsmethode" in der Praxis selten Anwendung findet. Ein anderer Grund ist, dass man aufgrund der flachen Bahn der Sonne den Zeitpunkt, an dem sie am höchsten steht, nur sehr schwer bestimmen kann.
Aber es geht auch anders. Wir haben am Ostersonntag zwei Momente abgepasst, an denen wir einen freien Blick auf den Himmel hatten, und den Sonnenstand (Sonnenunterrand) gemessen. Um 11:00:00 Uhr MEZ zeigte der Sextant am Final 43° 30,3102' an, um 16:00:00 Uhr MEZ 37° 46,0754'. Die Augenhöhe betrug 2 m. Auch hier machen wir keinen Unterschied zwischen UT1 und UTC.

Die Finalkoordinaten kannst du aus diesen zwei Messungen und mit Hilfe der folgenden Tabellenblätter bestimmen:

Gesamtbeschickung:Gesamtbeschickung Nautisches Jahrbuch:Nautisches Jahrbuch

Verwende die Headerkoordinaten als gegisste Position. Bei diesem Cache genügt es, wenn du die erforderlichen Daten für die Standlinien berechnest. Wenn du sie in den Checker eingibst, zeichnet er dir die Standlinien in die Karte ein und gibt die Finalkoordinaten an. Wenn du willst - und als Übung für Gut gepeilt (IX) - kannst du aus den angegebenen Peilungen die Finalkoordinaten aber auch selbst bestimmen.

Berechne für den Checker:

  • den Abstand der 11-Uhr-Standlinie von den Headerkoordinaten gerundet auf ganze Meter
  • den Azimuth des Sonnenbildes um 11 Uhr von den Headerkoordinaten aus gesehen gerundet auf ganze Grad
  • den Abstand der 16-Uhr-Standlinie von den Headerkoordinaten gerundet auf ganze Meter
  • den Azimuth des Sonnenbildes um 16 Uhr von den Headerkoordinaten aus gesehen gerundet auf ganze Grad (Achtung, die Formel liefert den Winkel nachmittags über Westen, du musst dein Ergebnis also noch von 360° abziehen!)


Gib die ermittelten Zahlen ohne Einheit in den Checker ein:



Hinweis: Die angegebenen Messwerte sind um ein Vielfaches genauer, als man sie mit dem Sextanten eigentlich messen kann. Nur so erhält man am Schluss auch genaue Finalkoordinaten. Berechne alle Zwischenergebnisse daher mit so vielen Nachkommastellen wie möglich. Verwende die einschlägigen Formeln und die oben angegebenen Tabellen. Die verschiedenen Nautiktools, die du im Internet findest, werden dich nicht weiter bringen, da sie für die Cache-Koordinaten zu ungenau rechnen. Versegeln brauchst du natürlich nicht, da das Final sich nicht bewegt.

In dieser Serie bereits erschienen:

Additional Hints (No hints available.)