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Geologisches Farbspiel Elleringhausen EarthCache

Hidden : 4/26/2017
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Auf einer meiner Touren habe ich diesen Buntsandsteinaufschluss entdeckt und es kam mir der Gedanke, hier einen Earthcache zu etablieren.

Wir befinden uns hier an einem Buntsandsteinaufschluss östlich von Elleringhausen, dem kleinsten Ortsteil von Twistetal in Hessen.
Diese Region wird dem Westhessischen Bergland (auch Westhessisches Berg- und Senkenland) zugerechnet, welches eine naturräumliche Haupteinheitengruppe darstellt. Es ist sowohl Teil der zentraleuropäischen Mittelgebirgsschwelle als auch der Rhein-Weser-Wasserscheide.
Das Westhessischen Bergland zusammen mit dem Osthessischen Bergland entspricht als das Hessische Bergland der geologischen Baueinheit der Hessischen Senke im weiteren Sinne, da hier geologisch jüngere Schichten des Zechsteins und des Buntsandsteins, stellenweise auch noch jüngere Gesteine des Muschelkalks, des unteren Jura sowie des Tertiärs erhalten geblieben sind.

Nun zum Gestein selber, dem Buntsandstein:
Dieses Gestein ist entstanden durch die Verkittung und anschließender Verdichtung von natürlich vorkommendem, unverfestigtem Sediment, das sich überwiegend aus Mineralkörnern mit einer Korngröße von 0,063 bis 2 Millimeter zusammensetzt.
Den Vorgang der Verkittung nennt man auch den chemisch-physikalischen Vorgang der Zementation, bei der Minerale über wässerige Lösungen in die Hohlräume zwischen den Sandkörnern, auch Porenraum genannt, gelangen und das lockere Sediment durch ihre Ausfällung verfestigen.
Die Zementation führt zusammen mit dem rein physikalischen Prozess der Kompaktion, bei der das verfestigte Sediment durch den Druck durch auflastendes Material verdichtet wird, zur Umwandlung zu einem festen Gestein.

Der Zement kann aus verschiedenen Mineralen bestehen:
Bei quarzzementierten Sandsteine erfolgte die Verfestigung durch die Drucklösung und anschließende Wiederausfällung von Quarz in Form von Anwachssäumen, durch welche die Sandkörner miteinander verbunden wurden.
Bei karbonatisch zementierten Sandsteinen besteht das Bindemittel meist aus Calcit, seltener Ankerit oder Siderit.
Ferritisch zementierte Sandsteine enthalten als Bindemittel Eisenoxide und Eisenoxidhydrate wie Hämatit, Goethit, Limonit.
Weitere mögliche Zementminerale sind Feldspäte, Tonminerale (Kaolinit, Illit, Chlorit), Zeolith oder auch Gips.

Die Farbe des Buntsandsteins kann je nach Mineralgehalt stark variieren. Seine Farbe ist abhängig von dem unterschiedlichen Mineralgehalt. Üblicherweise findet man Farben wie Grau und Weiß (ohne Beimengungen anderer Minerale, wobei die weiße Erscheinung nur durch eine andere Oberflächenreflexion zustande kommt), Gelb (Limonit), Braun (Goethit), Rot (Hämatit), seltener auch Grün (Glaukonit) vor.

Rote Sedimentgesteine, die in trocken-heißem Klima entstanden sind, enthalten das Mineral Hämatit, welches ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Oxide ist.

Die Bildung des Buntsandsteins erfolgte hauptsächlich zur Zeit der Untertrias. Die Untertrias bildet als Serie zusammen mit Mittel- und Obertrias die Periode oder auch das System der Trias, welche das älteste System des Erdmittelalters, auch Mesozoikum genannt, darstellt. Die Trias (etwa vor 252,2 bis 201,3 Millionen Jahren) ist erdgeschichtlich einzuordnen zwischen dem vorgelagerten Perm und dem nachgelagerten Jura.

Nun aber genug der geologischen Fachsimpelei, kommen wir zu eurer Aufgabe:

Zum Loggen beantwortet mir bitte folgende Fragen per Email:

1) Welchem geologischen System und insbesondere welcher Serie wird der Bundsandstein hauptsächlich zugerechnet?

2) Unter welchen klimatischen Gegebenheiten ist dieser Buntsandstein entstanden? Woran kann man das erkennen?

3) Bitte nehmt euch ein Bruchstück des Gesteins zur Hand (es liegen reichlich davon am Wegesrand) beschreibt mir die Farbe und Oberflächenstruktur.

4) Welches Mineral ist verantwortlich für die Farbe des Gesteins?

Vor Ort gibt es keine Infotafel. Alle Antworten sind aus vorstehendem Text oder vor Ort zu ermitteln.

Ihr könnt entweder in Elleringhausen (P1) parken, was sich anbietet, falls ihr gleichzeitig die Runde "Twistetaler Ortsteile" machen wollt, oder ihr parkt an der K9 (P2).

Es wäre schön, wenn ihr ein Foto von euch oder eurem GPS am Gesteinsaufschluss machen und es eurem Logeintrag beifügen würdet. (Dies ist optional und beeinflusst nicht euren Logeintrag.)

Nach Beantwortung der Fragen dürft ihr sofort loggen. Ich melde mich, falls etwas nicht stimmt.

!!!Logeinträge ohne vorherige Zusendung der Antworten auf meine Fragen werden kommentarlos gelöscht.!!!

Quellen: Wikipedia

Additional Hints (No hints available.)