Zwillingstürme ??? Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Der Wasserturm
Der Wasserturm im Hehlentorgebiet feierte im Jahr 2010 bereits seinen 110. Geburtstag. Er wurde damals 1900 an Celles höchstem Punkt, an der jetzigen Straße „Am Wasserturm“, errichtet und besaß eine Höhe von 32 m. Der Wasserturm diente mit einem Fassungsvermögen von 300 m³ im unteren Behälter der Druckerhöhung und dem Druckausgleich der tiefer liegenden Verbraucher, während er mit einem oberen Behälter von 100 m³ der Druckerhöhung für höher liegende Wasserkunden zur Verfügung stand. 1963 wurde der Wasserturm umgebaut. Der obere Behälter wurde entfernt, der untere 300 m³ fassende auf die Höhe des entfernten Behälters angehoben und untermauert. Durch Einbau eines Aufsetzrings wurde das Fassungsvermögen auf 430 m³ erhöht. Der obere Teil wurde mit Leichtmetall-Spezialprofilen verkleidet. Der Wasserspeicher im umgebauten Wasserturm diente seit dem Umbau als Druckausgleich für das Versorgungsnetz, zur Steuerung der Wasserwerkspumpen und als Reserve für Notfälle, wie z. B. bei Rohrbrüchen. Den Cellern war der blanke Wasserturm ein lange vertrauter Anblick, als ein gewaltiger Sturm im Sommer 1997 Teile der Metallverkleidung in der ganzen umliegenden Gegend verstreute. Seit einer gründlichen Renovierung der Außenfassade im darauffolgenden Jahr zeigt sich der Turm in neuer/alter Schönheit, denn bei der Reparatur wurde auch das zwischenzeitlich verkleidete Backsteinmauerwerk im unteren Bereich mit dem Stadtwappen wieder freigelegt. Seit 2007 ist der Wasserturm außer Betrieb. Seine Aufgaben werden seitdem direkt vom Wasserwerk Garßen übernommen.
Die Spinnhütte
Die 1928 gegründete "Spinnhütte Seidenspinnerei und Weberei GmbH", später: "Mitteldeutsche Spinnhütte GmbH", entwickelte sich im Nationalsozialismus zum größten Celler Betrieb mit 670 Arbeiterinnen (1939). Der rasante Aufschwung des Unternehmens hing eng mit der Aufrüstung Deutschlands zusammen. Schon 1933 begann die staatliche Förderung, um Deutschland auf dem Gebiet der Seidenproduktion autark zu machen. Hauptkunde der Spinnhütte wurde Görings Reichsluftfahrtministerium, denn in Celle wurde die kriegswichtige Fallschirmseide (1,5 Mio. qm in 1939). Im Jahr 1937 bekam die Spinnhütte den Titel eines "NS-Musterbetriebs" verliehen, und wurde im Jahr 1943 zum neben VW einigen "Kriegsmusterbetrieb" des Gaus Ost-Hannover ernannt. Hart ging man gegen "Arbeitsverweigerung" vor, eine 22-jährige Arbeiterin aus Celle wurde wegen einiger Fehltage vom Celler Amtsgerichtsrat Püllmann zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Es entstanden zwischen 1934 und 1939 sieben Zweigbetriebe, aber Celle blieb Stammsitz und wurde zur "Stadt der deutschen Seide". Für die Hauptverwaltung entstanden die Gebäude an der Georg-Wilhelm-Straße, in denen heute das Landessozialgericht untergebracht ist. Die neu in Celle angesiedelte "Reichsforschungsanstalt für Seidenbau" konnte im April 1940 in den Neubaukomplex an der Dörnbergstraße einziehen. In Vorwerk entstand für Werksangehörige 1937 die so genannte "Webersiedlung" mit 50 Häusern. Die ersten Zwangsarbeiterinnen kamen 1940 aus Polen, 1942 wurde 100 Frauen aus der Sowjetunion eingesetzt. Mit ihnen wuchs die Belegschaft auf über 800. 1945 erließen die Briten für den Rüstungsbetrieb sofort ein Produktionsverbot, die Hauptverwaltung in der Georg-Wilhelm-Straße wurde beschlagnahmt.
Additional Hints
(Decrypt)
Ibefvpug orvz fhpura !
Vz öfgyvpura Troähqr (ebgrf Onpxfgrva) bora erpugf, Zhttrytrsnue
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