Die Umgebung von Straßberg- und Alplhaus ist nun nicht gerade arm an Geocaches. Trotzdem ist es an der Zeit, auf eine weitere Tourmöglichkeit zu einem der schönsten Aussichtspunkte rund um Telfs hinzuweisen. Der Gipfel der Judenköpfe (also wohl der höchste der Gruppe) mit 2021 m bietet in alle Richtungen tolle Ausblicke. Im Norden die Südabhänge der Mieminger Gruppe mit exklusivem Felssturz-Blick, und im Süden das Inntal sowie das Mieminger Plateau.
Und dann ist der Cache gar nicht mal am Gipfel. Die einzige dort halbwegs brauchbare Versteckmöglichkeit war leider von einem Ameisenstamm besiedelt, sodass ich mich entschieden habe, den Cache am Judentörl bei der Abzweigung zum Gipfel (nicht beschildert, aber markiert, noch ca. 50 Höhenmeter) zu platzieren.
Wie kommt man hin? Im Prinzip gibt es drei Wege, die sich natürlich gut zu einer Runde kombinieren lassen. Einerseits kann man das Judentörl von der Alplhütte aus erreichen, indem man einfach dem Weg weiter ins Tal hinein folgt. Dieser Weg bietet sich natürlich für den Abstieg an, weil die Alplhütte kulinarisch durchaus etwas zu bieten hat. Sehr schön ist auch der Judenköpfesteig, der oberhalb der Schäferhütte von der Forststraße ("leichter Radweg" vom Straßberghaus zur Alplhütte, dann der Beschilderung folgen) abzweigt. Dieser bietet mit der Querung unterhalb der Judenköpfe tolle Ausblicke aufs Mieminger Plateau. Und dann gibt es noch die "Direttissima", den Iversensteig von Wildermieming aus, für all diejenigen, die gerne schnell Höhenmeter gewinnen (oder verlieren).
Für alle, die einen Teil des Weges mit dem Mountainbike zurücklegen wollen, bietet es sich an, die Fahrräder in der Nähe des bezeichneten Wegpunktes abzustellen, und die Runde über den Judenköpfesteig mit Abstieg über's Alpl zu machen. Für die Anfahrt zum Wegpunkt empfiehlt sich der Weg von Wildermieming (Beginn nahe des Ochsenbründl-Parkplatzes), einfach weil hier viel weniger Autoverkehr zu erwarten ist als auf der Straße von Telfs zum Straßberg-Parkplatz.
Die Wege sind an und für sich alle gut gangbar, ein wenig Trittsicherheit und Bergerfahrung ist jedoch angeraten, weil es sich stellenweise um recht enge und steile Steige (Drahtseile) über Felsen und Wurzelwerk handelt. Also durchaus eine "echte" Bergwanderung, die entsprechende Erfahrung und Ausrüstung verlangt.
Nun bleibt uns nur noch, Euch viel Spaß und Gutes Wetter zu wünschen.