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Thielemannorgel Dreifaltigkeitskirche Gräfenhain Traditional Cache

Hidden : 7/24/2017
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein Traditioneller den wir mit freundlicher Genehmigung des Pfarrers auf dem Gelände der Kirche verstecken durften, in welcher unsere Hochzeit statt fand.





Ein Traditioneller den wir mit freundlicher Genehmigung des Pfarrers auf dem Gelände der Kirche verstecken durften, in welcher unsere Hochzeit statt fand.

Orgel

Geschichte der Thielemannorgel

Die Dreifaltigkeitskirche in Gräfenhain wurde 1727 bis 1728 erbaut und zählt aufgrund ihrer reichen Ausstattung und der prachtvollen Malereien zu den schönsten Dorfkirchen Thüringens. Als klingendes Kleinod enthält sie die auf der Westempore errichtete Orgel mit ihrem ansprechenden Barockgehäuse, die in den Jahren 1728 bis 1731 von dem bekannten und geschätzten "Gothaischen Hoforgelmacher" Johann Christoph Thielemann erbaut wurde. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 520 Reichstaler. Um 1740 wurden auf dem Orgelprospekt Figuren, ein Ornamentwerk und eine Farbfassung des Hofbildhauers Graff angebracht. Die Orgel gehört heute zu den bedeutendsten und klangvollsten Zeugen aus der Bachzeit und ist in ihren wesentlichen Teilen bis in unsere Tage erhalten geblieben, wenngleich sie in ihrer mehr als 270-jährigen Geschichte nicht ganz von schlechten Eingriffen verschont blieb.
Bereits in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde diese Orgel von Fachleuten besucht und es bestätigte sich die Vermutung, dass dieses Instrument etwas ganz besonderes sein musste. Mitte der achtziger Jahre erwiesen dann Historiker, Orgelbauer, Organisten und Studenten aus ganz Europa, den USA und Japan der "Königin" die Ehre. In Anbetracht des seinerzeit unbefriedigenden klanglichen und technischen Erhaltungszustandes beschloss die Kirchgemeinde nach dem Ende der Außensanierung und Innenrestaurierung der Kirche auch die grundlegende Restaurierung des Orgelwerkes. Diese wurde der Orgelbaufirma Waltershausen übertragen, die sich dieser Aufgabe in den Jahren 1993 bis 1996 mit großer Sach- und Fachkenntnis widmete und damit dem Instrument wieder die ursprüngliche Klangpracht verleihen konnte.
Gefördert wurde diese Restaurierungsmaßnahme von dem Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege, der Thüringer Landeskirche, der kirchlichen sowie der politischen Gemeinde Gräfenhain und zahllosen privaten Spendern. Allen Beteiligten sei dafür herzlichst gedankt. Möge die Orgel wieder viele Jahrzehnte zum Lob Gottes, zur Freude der Gemeinde und der Besucher erklingen.

Baumeister

Der "Gothaische Hoforgelmacher" Johann Christoph Thielemann wurde am 9. März 1682 in Wiegmar (Wechmar?) geboren und starb 1755. 1735 hatte er das Hoforgelmacherprivileg erlangt. Zahlreiche Instrumente wurden unter seiner Leitung angefertigt. Nachweisbar sind folgende Orgelbauten:

  • 1710 in Boilstädt als erstes Werk (5 Register, Cymbelstern)
  • 1711 Pfullendorf (zweifüßiges Werk mit 7 Registern)
  • 1716 Illeben (12 Register)
  • 1717 Burgtonna (II/P, 9/5/4 Register)
  • 1721 Molsdorf (2 Manuale, 20 Register, 4´ im Prospekt)
  • 1721 Schloß Tenneberg Waltershausen (Manual, Pedal)
  • 1723 Ichtershausen (2 Manuale, Pedal)
  • 1728-1731 Gräfenhain (2 Manuale, 17 Register, Pedal, Glockenwerk und Cymbelstern)
  • 1737-1738 Wölfis (Disposition wie in Gräfenhain)
  • 1738-1739 Grabsleben(II/P, 9/8/4, teilweise erhalten)
  • 1742 ein Pedal Clavier an die Orgel zu Frankenhain
1750 folgte die Orgel in Rehestädt als sein letztes Werk, das von seinem Schüler Stephan Schmaltz fertiggestellt wurde. 1754 bat Thielemann um Unterstützung wegen seiner "jetzigen großen Dürftigkeit". Bereits seit 1746 arbeitete Carl Christian Hofmann in Thielemanns Werkstatt mit. Er verspricht gegenüber der herzhoglichen Kammer, den "alten Hof-Orgelmacher Thielemann auf dessen noch übrige Lebenszeit unentgeltlich zu versehen". Am 4. August 1755 verstarb Johann Christoph Thielemann. Ein Sterbeort ist nicht belegt.
Fragmentarisch erhalten geblieben sind bis heute die Orgeln in Grabsleben, Tenneberg und Wölfis. Die restaurierte Gräfenhainer Thielemannorgel ist das einzige noch bespielbare Originalinstrument in unserer Region.
Quelle: http://www.thielemannorgel.de/
Zum Cache:
Nachdem wir in dieser Kirche getraut wurden, haben wir gedacht: Die Kirche ist so schön (vor allem von Innen) und die Orgel hat so einen Klang, dass müssen wir mit mehr Leuten teilen.
Kirche
Kurze Zeit später ein Gespräch mit dem Pfarrer geführt, welcher von der Idee begeistert war.
Der Rest ist Geschichte wink

Wetterhahn
Also bitte nicht vergessen, ihr seid hier zu Gast.
Es muss nichts gewaltsam oder mit Werkzeug auseinander genommen werden.
Genaues gucken ist hilfreich.
Grabstein
In dem Cache an sich ist Platz genug für mehrere TB.
Für den ersten ist auch eine Kleinigkeiten hinterlegt.
Sollte klar sein, aber dennoch, bitte wieder so verstecken wie vor gefunden.
Good hunting.


Additional Hints (Decrypt)

Fgrvavt qnf tnamr, ynffg nore qvr Tenofgrvar va Ehur.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)