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Flugsanddüne Münchehofe EarthCache

Hidden : 7/28/2019
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Flugsanddüne Münchehofe

Seit dem Beginn des Eiszeitalters vor etwa 2,5 Millionen Jahren wechselten sich Kalt- und Warmzeiten mehrfach ab. Mindestens dreimal rückten die skandinavischen Gletscher in die norddeutsche Tiefebene vor, benannt nach den jeweils weitesten Eisvorstößen. Die letzte große Vereisung begann vor rund 115.000 Jahren und erreichte ihre größte Ausdehnung vor etwa 20.000 Jahren. Die Gletscher drangen dabei bis ins Gebiet rund um Buckow vor. Dabei schürften und spülten die Eismassen und Schmelzwasser den Untergrund in geologisch relativ kurzer Zeit aus. In den Urstromtälern lagerten die Schmelzwässer des tauenden Eises die Fracht der Gletscher ab und bildeten weite Sanderflächen.
In Mitteleuropa war es in der ausgehenden Würm-Eiszeit ca. 10 Grad kälter als heute. Es gab daher keinen Baumwuchs und auch nur eine lückenhafte Vegetationsdecke in Form der Tundra. Zudem musste sich in den von den Gletschern erreichten Gebieten mit dem Rückschmelzen des Eises die Vegetation erst wieder neu etablieren. Somit konnte die Kraft der Winde nahezu ungebremst wirken. Leichte, feinkörnige Bodenpartikel, vor allem Schluff und Sand wurden von den Luftströmen erfasst, oft kilometerweit verfrachtet und an bodennahen Hindernissen sich verwirbelnd wieder abgelagert. Die Ablagerung erfolgte sowohl auf der dem Wind zugwandten als auch auf der abgewandten Seite des Hindernisses. Durch die sortierende Wirkung des Windes – Schluff wird deutlich schneller transportiert als Sand – entstanden so im Laufe der Zeit vielerorts Flugsandflächen und Dünen, während der Schluff weiter transportiert wurde und, beispielsweise am Nordrand der Mittelgebirge, als Löss wieder abgelagert wurde.
Die Dünen waren bei starken Winden in der Lage, zu „wandern“. Die meisten der heute existierenden Binnendünen wurden zu dieser Zeit angelegt. Mit dem Ende der Eiszeit kam die Aktivität der Dünen infolge der Wiederbewaldung schnell zum Erliegen.
Die dünenartige Erhebung in der Nähe von Münchehofe entstand durch Aufwehung von Sand auf einen vorhandenen Hügel in der Nacheiszeit. Die damals subarktischen Bedingungen gestatteten die Ausblasung von feinem Sand aus den umliegenden Hügeln, der sich hier ablagerte.
Die Düne ist Bestandteil des seit 1990 unter Schutz gestellten Naturschutzgebietes Klobichsee. Die dünenartige Vegetation stellt eine Besonderheit im Naturpark Märkische Schweiz dar. Die extreme Trockenheit lässt nur spärlichen Bewuchs zu. Gleichzeitig sind die sonnigen Sandflächen Lebensraum für viele wärmeliebende Insekten.
Das Cachemobil stellt Ihr bitte am Besucherzentrum Drei Eichen oder in Münchehofe ab. Von dort aus ist es nicht weit bis zu den Koordinaten.
Achtung! Ihr befindet euch in einem Naturschutzgebiet. Bitte beachtet, dass die offiziellen Wege nicht verlassen werden dürfen! Die Flugsanddüne darf nicht betreten werden!
 
Um diesen Earthcache zu loggen, musst du einige Fragen beantworten. Deine Antworten sendest Du uns bitte über unser Geocaching Profil zu. Du brauchst nicht auf eine Antwort von uns zu warten, bevor Du den Earthcache loggst. Wenn etwas falsch ist, werden wir Dich kontaktieren.
 
  1. Wie mächtig ist die Schicht aus Dünensand?
  2. Beschreibt mit eigenen Worten die Art und Konsistenz des Dünensandes!
  3. Schaut euch die unmittelbare Umgebung der Düne an und beurteilt, ob die Düne eine Wanderdüne ist. Begründet eure Entscheidung!
  4. Es ist sehr interessant, wie hoch eine Flugsanddüne aufgeweht werden kann. Schätzt die Höhe der Flugsanddüne vom Fotopunkt aus und teilt uns die Höhendifferenz mit!
Über ein Foto von Dir oder Deinem GPS-Gerät am Fotopunkt würden wir uns sehr freuen (ist aber natürlich kein Muss).

 

Additional Hints (No hints available.)