Schon vor über 100 Jahren wurde der Stadtteil Buchheim im Süden mit der Vorortbahnlinie C erschlossen. Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk wurde die Strecke am 12.Dezember 1906 eröffnet. Der Ort Buchheim wurde bereits 1160 als Standort der Pfarrkirche St.Mauritius erwähnt. Seit 1808 gehörte Buchheim zur Bürgermeisterei Merheim und wurde 1914 nach Köln eingemeindet. Die Vorortbahn erschloss Buchheim randlich von zwei Seiten, denn im Norden fuhr noch die Linie D über die Bergisch Gladbacher Straße. Bis zur Frankfurter Str. verläuft diese südliche Strecke straßenbahnmäßig durch die Heidelberger Straße. In Buchheim verlässt die Bahnstrecke den Straßenraum und wechselt auf einen unabhängigen Bahnkörper, der typisch für die Kölner Vorortbahnen in den Außenbezirken ist. Zwischen den beiden Vorortbahnstrecken entwickelte sich Wohnbebauung vornehmlich für Industriearbeiter. 1909 eröffneten die Mülheimer Kleinbahnen auch eine Straßenbahn, die ab 1906 von Leverkusen und später Opladen über den Wiener Platz und die Frankfurter Str. nach Höhenberg, Olpener Str. verlängert wurde. Sie kreuzte die Linie C genau hier an der Haltestelle Buchheim, die damit zu einem bedeutenden Knoten im Netz wurde. Als 1933 die Mülheimer Kleinbahnen nach langem Widerstand von den Bahnen der Stadt Köln übernommen wurden, wurden deren Linien in das Vorortbahn-Linienschema integriert (O nach Opladen und S nach Schlebusch) und nach Köln geführt. Aus der Linie C wurde Linie G. Von Mülheim nach Höhenberg fuhr nun die Linie 25, die aber bereits 1934 auf Busbetrieb umgestellt wurde. Nachfahren dieser Bahn sind heute die Buslinien 151 und 152 nach Leverkusen. Trotzdem blieb in Buchheim noch ein Abzweig zum Bf. Mülheim in Betrieb. Bereits 1931 war eine Straßenbahnlinie 27 auf den Gleisen der Vorortbahn bis Buchheim eingerichtet worden und endete hier. 1933 übernahm die Linie 2 diese Aufgabe und wurde 1935 zum Bf. Mülheim verlängert. Sie wurde 1936 von einer neuen Linie 25 nach Köln (Müngersdorf) ersetzt. Diese bestand bis 1956, ihre Gleise schimmern noch durch die Straßendecke der Frankfurter Str. und einige Wandanker der Fahrleitung hängen noch an älteren Hausfassaden. Der Betrieb der Vorortbahnlinie G mit ihren 3 bis 4-teiligen Zügen endete 1963, als die Straßenbahnlinie 7 mit den berühmten DÜWAG-Achtachsern bis nach Thielenbruch geführt wurde. Seit 1967 und damit über 50 Jahre unverändert fährt hier nun die Linie 3. Buchheim ist immer noch ein bedeutender Verkehrsknoten, wo neben verdichteter Wohnbebauung die Bundesagentur für Arbeit, Berufsschulen und Verbrauchermärkte ein hohes Verkehrsaufkommen garantieren. Trotzdem ist die Umgebung grün geblieben. Auch der Cache liegt in dieser grünen Umgebung.