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MartyMans Bombenwald

Willkommen in MartyMans Bombenwald - macht euch auf die Spuren der Geschichte des kalten Krieges! Ihr wandert rund um das "Merklingen Ammo Dump", ein Übungsgelände der US-Streitkräfte, das zwischen 1951 und 1990 in Betrieb war. Angeblich als Munitionslagerstätte benutzt, fanden hier in diesem abgeschiedenen Wald Übungen mit Pershing I und Pershing II Mittelstreckenraketen statt. Diese konnten mit Atomsprengköpfen ausgestatten werden....
Bombenwald 2 - die Letterbox!
Jetzt geht es in den Bombenwald.
Parke dein Auto am Parkplatz für Wanderer oder an Stage 1.
An Stage 1 findest du ein Service-Center mit weiteren Informationen. Bitte sei so freundlich und sag Bescheid, wenn die Informationen zur Neige gehen.
Du erhältst eine Landkarte des Bombenwalds, auf denen die Spuren der Vergangenheit eingezeichnet sind. Die Karte ist sehr genau und führt dich an die richtigen Stellen - Kartenlesen und offene Augen werden jedoch benötigt. Es kann auch länger dauern.
Du suchst 6 Stages, die alle an und nahe eines Zeitzeugnisses versteckt sind. Die Stages sind nicht gerade unauffällig, aber du wirst schon sehen.
Sammle die Bonuszahlen ein und du wirst die Koordinaten des Finals erhalten.
Auch zum Final führt ein Weg, Querwaldein ist nicht nötig.
Im Final liegt ein Stempel... bitte drin lassen :-)
Achtung.... Bitte bei Dämmerung und nachts den Wald meiden, hier gibt es viele Jäger!
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Hast du alle 6 Dosen gefunden, darfst du dich gerne Bombenentschärfer nennen:
<p align="center"><a href="https://coord.info/GC7K8R6"
target="_blank"><img
src="https://s3.amazonaws.com/gs-geo-images/cfd053bf-d12c-48a0-97f1-0c4b8ba6d7fd_l.jpg"
alt="Bombenwald entschärft" height=" 200="" width="300"></a></p> |
Die Cachereihe
umfasst 6 Geocaches:
- 3 Tradis - die Grenzp(f)osten
- 1 Letterbox - der zentrale Geocache
- 1 Multi
- 1 Bonus-Mysterie
Um den Bonus zu erhalten, müssen alle Geocaches und die darin enthaltenen Bonuszahlen gefunden werden. Ein passendes Übersichtsblatt erhaltet ihr in der Letterbix! Die Letterbox sollte "erlaufen" werden, es sind ca 3,5 km durch den Wald - die Aufgabenstellung erfordert den sicheren Umgang mit Landkarten und kann schwierig werden. Bringt also Zeit mit. Cache Nr. 3 kann direkt anschließend geholt werden. Wer es eilig hat, darf für die weiteren Geocaches das Auto benutzen, wer Lust hat kann hier aber auch gut Fahrrad fahren oder Spazieren - Gesamtstrecke für alle Caches sind dann ca. 10 km.
Ihr befindet euch in einem Lost Place - wer die Augen offen hält , findet überall Spuren der Vergangenheit - die Letterbox wird euch dabei leiten. Gebäude oder Kletterenlagen, Bunker oder Abschussrampen werdet ihr nicht finden - alles war in Leichtbauweise erstellt, außer den Fundamenten ist wenig erhalten. Achtet trotzdem, dass ihr nicht in Stacheldraht oder ähnliche Zeugnisse der Vergangenheit tretet! Auch am Bonus ist Achtsamkeit nötig.
Achtung: Hier sind viele Wildtiere und viele Jäger unterwegs. Also meidet die Dämmerung und seid hier nicht nachts unterwegs! Bitte auch die FTF-Jäger! Hunde, die nicht folgen, an die Leine - mir ist wirklich bei jedem Besuch ein Reh vor der Nase rumgehüpft!
Zur Geschichte:
1952 übernahmen die US-Streitkräfte das 59 Hektar-Areal und bauten ein Munitionslager auf - Wachgebäude gibt es an insgesamt 3 Eingängen, zahlreiche Lagerhäuser stehen links und rechts entlang des Weges (die Fundamente könnt ihr noch gut erkennen). In den 26 Lagerhäuserrn lagerten angeblich Munition, Handgranaten, Spreng- und Signalmunition. Auf den zwei Lichtungen in dem Gelände (ihr werdet sie unschwer erkennen) landeten Hubschrauber, welche den Großteil der Materialien lieferten und abholten.
Von 1969 an wird vermutet, dass sich hier eine "Combat Alert Site" befand, eine Bereitschaftsstellung für die in Neu-Ulm und Schwäbisch Gmünd stationierten Pershing I _Einheiten. Von hier sollten in möglichst kurzer Zeit die Raketen abgeschossen werden (deswegen auch "Quick Reaction Alert - QRA-Stellung genannt). Mit den mobilen Einheiten - bald waren es Pershing II - wurde zunehmend geübt. Auch die Bundeswehr war immer wieder zu Gast.
1984 entdeckt die Friedensbewegung das Gelände für sich, am Karfreitag pilgern 300 Demonstranten zum Wald.
1990 wird die US-Armee abgezogen, der Wald ist weiterhin Staatswald und wird bald wieder vergessen. Außer dem Jäger ist hier kaum jemand unterwegs.
2018 erscheint das Buch "Klein-Amerika links und rechts der Donau" von Joachim Lenk. Darin wird auch der Bombenwald beschrieben.
Ein paar Links und Fotos bekommt ihr in der Letterbox!
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