Das Projekt „Kunstpfad Kuhbach“, fungiert als eine Art „Galerie im Grünen“. Fünf speziell für das Projekt entworfene Kunstwerke setzen sich mit der Geschichte des Kuhbachs, mit der Stadtgeschichte und mit der Industriegeschichte auseinander.
Das Kunstwerk: Wasser, Erde, Luft
Drei große Abwasserbetonröhren, die beim Bau des unterirdischen Abwasserkanals vom Lippeverband verwendet wurden, stehen gegenüber der „Kuhbach-Schänke“ an der Pfalzstraße seit Oktober 2004 am Rand des Radweges. Die Rohre zeigen einen Ausschnitt von dem, was nach der Umgestaltung des Lippeverbandes unterirdisch und parallel zum Kuhbach verläuft. Die ehemalige Dozentin der VHS Bergkamen Gisela Schmidt hat zusammen mit drei Schulklassen die farbige Gestaltung der Rohre übernommen, dabei lässt der Titel "Wasser, Erde, Luft" darauf schließen, dass je ein Rohr eins der Elemente, die am Kuhbach zu finden sind, darstellt. Das erste Rohr bezieht sich auf den oberirdischen Bereich, also die Erde, und zeigt Fantasieblumen und -tiere. Es wurde von der Klasse 3a der Pfalz-Grundschule bemalt. Das zweite Rohr, bemalt von der Klasse 3c der Pfalz-Grundschule, steht für das Wasser, gekennzeichnet durch Fantasietiere, die im Wasser leben. Das dritte und stehende Rohr steht für die Luft und zeigt Flugtiere, die der Fantasie entstammen. Es wurde von der Klasse 8d der Willy-Brandt-Gesamtschule bemalt.
2015 wurde das Kunstwerk umfassend renoviert und von dem Graffiti-Künstler Gianni Foitzik zusammen mit Jugendlichen aus Bergkamen und aus der polnischen Partnerstadt Wieliczka neu gestaltet. Das Hintergrundbild des Caches zeigt die ursprüngliche Gestaltung. Quelle: www.bergkamen.de
Der Kuhbach
Hier floss früher der Kuhbach, der als 6,2 km langer Nebenlauf der Seseke in Ost-West-Richtung durch Bergkamen führt. In den 1940er Jahren wurde der ehemals natürliche Bachlauf vom Lippe-Verband begradigt und mit Sohlschalen ausgekleidet. Denn die nahe gelegenen Wohnviertel waren aufgrund von Bergsenkungen durch den Steinkohlebergbau immer häufiger von Überschwemmungen bedroht. Eine Folge der Bergsenkungen ist auch, dass der Kuhbach kein durchgängiges Gefälle mehr hat und der Abfluss deshalb nur durch Pumpen sichergestellt werden muss.
Teilt in Euren Logs doch mal Eure Meinung zum Kunstwerk mit. Da gehen die Ansichten sicher auseinander
Achtung: viele Hunde und Jogger unterwegs. Bitte seid vorsichtig. Privatgelände braucht und darf nicht betreten werden!
Außerdem solltet ihr Euch das Kunstwerk genauer ansehen, auch wenn es den Bouns nicht mehr gibt.
Der Petling hängt in ca. 190cm.