Giftköder sind ein Thema, mit dem sich ein Hundehalter heutzutage leider auseinander setzen muss.
Menschen, die sich druch die Hunde, deren Verhalten oder Hinterlassenschaften gestört fühlen, oder einfach nur "Spaß" daran haben, legen gefühlt überall die verschiedensten Köder aus. Die Liste reicht von Rasierklingen in Wurst über Ratengift in Wurst bis hin zu vergifteten Brötchen am Straßenrand. Dabei kommen auch Wildtiere zu schaden. (Zum Glück wird Wildfleisch geprüft, bevor es in den Handel kommt.)
Auf die Auslage von Giftködern stehen empfindliche Strafen. Einerseits natürlich Schadensersatz für Tierarztkosten und ggf. "Ersatz des Tieres", andererseits Geldstrafen. Aber auch das Strafgesetz hält nicht viel davon - so gibt es immer wieder empfindliche Haftstrafen für Ausleger. Denn wer Freude hat ein Tier zu töten und einer Familie ein Mitglied zu nehmen - ja vielleicht sogar dem Rentner den letzten Partner - wie kurz ist dann der Weg, einem Menschenkind zu schaden?
Jedes Jahr im Sommer trifft es mind. einen Hund aus dem Neuberg, der einen solchen Köder erwischt hat. Besonders gefährdet scheint die Region um den Grillplatz am Schweinshag zu sein. Daher kürzen wir die Runde hier ab und meiden diese Ecke. (Außerdem lieben meine beiden diesen Grasweg.)
Viel Spaß beim Finden!