DVERK's vielfältige Heimat
Mit dieser Reihe über 7 Station plus einemBonus wollen wir euch mitnehmen auf eine kurze Reise, durch DVERK's vielfältige Heimat dem schönen Stadtteil Essen Schönebeck. Wir wollen euch an Orte führen, welche die Vielfältigekeit unseres Stadtzeils zeigt und euch dadurch einen Eindruck vermitteln wollen, warum wir uns hier in Essen Schönebeck so wohl fühlen und hier gerne unsere Cache für euch verstecken.
Es werden insgesamt 7 Themengebiete behandelt und ihr solltet aufmerksam sein. Denn zu jeder Themenwelt findet ihr vor Ort einen bestimmten Hinweis, welchen ihr euch unbedingt merken oder notieren solltet, nur mit diesem werdet ihr zum Abschluss noch den Bonus der Runde finden und besuchen können.
Thema Menschen
Bergbaukolonie / Zechenkolonie
Als Zechenkolonien werden im Ruhrgebiet die im 19. und 20. Jahrhundert errichteten typischen Bergarbeitersiedlungen bezeichnet, die sich um die Standorte der Zechen gruppierten. In anderen Bergrevieren gab es ebenfalls Werksiedlungen, die unterschiedlich bezeichnet wurden. Der Begriff Zeche war nicht überall üblich.
Wohnsiedlungen
Um Wohnraum für verheiratete Vorarbeiter und Meister zu schaffen, begann 1844 die Gutehoffnungshütte in Oberhausen als erster Industriebetrieb mit der Kolonie „Eisenheim“ mit dem Werkswohnungsbau. Jedes der Häuser war zweistöckig und bestand aus zwei Wohnungen, die durch separate Eingänge getrennt waren.
Der typische Haustyp einer Zechenkolonie, der später das Ruhrgebiet prägte, das Haus im „Kreuz-Grundriss“, wurde erstmals in Mülhausen (im Elsass) für die Kalibergbau-Arbeiter gebaut und 1855 auf der Weltausstellung in Parisgezeigt. 1858 entstand in Bochum-Stahlhausen eine erste Siedlung nach diesem Schema im Ruhrgebiet. Die Häuser waren zweigeschossig mit vier Wohnungen, zu ihnen gehörte ein Garten mit einem Schuppen als Stall und Toilette.
Als 1871 nach dem Sieg im Krieg gegen Frankreich die Wirtschaft weiter aufblühte, kamen in den folgenden 40 Jahren in mehreren Wellen über 700.000 Zuwanderer ins Ruhrgebiet, vornehmlich besitzlose Landarbeiter aus Westpreußen, Ostpreußen, Schlesien und Polen.
Die Zechensiedlungen konnten den Zustrom an Arbeitskräften kaum verkraften, so dass sich viele Familien eine Wohnung teilten und Kostgänger oder Schlafburschen aufnahmen. Diese Entwicklung wurde beim Bau neuer Häuser berücksichtigt, indem die Küche zur Wohnküche wurde und der Zugang zu den anderen Räumen vorverlegt wurde. So konnten die Untermieter ihre Zimmer erreichen, ohne die Familienzimmer betreten zu müssen. Eine Weiterentwicklung war die Anlage von „Wohnungsfluren“, die als Schleuse den Zugang der Häuser kontrollierten.
Ganz in der Nähe befindet sich das Gelände des Verein Bergbaukolonie Schönebeck e.V. Hier finden jählrich die unterschiedlichsten Veranstaltungen statt wie Osterfeuer oder ähnliches.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zechenkolonie
und
Quelle. http://www.lokalkompass.de/essen-borbeck/vereine/am-ostersamstag-trifft-sich-schoenebeck-am-osterfeuer-d856124.html
Wichtig wäre noch:
- Die Cache dieser Runde sind leider nicht für Rollstuhlfahrer geeignet
- Die Dose und das Logbuch bitte sorgfältig behandeln und bitte wieder gut verstecken
- Es ist kein Nano aber dennoch bitte einen Stift mitbringen
- Da hier viel Menschen unterwegs sind, passt unbedingt auf Muggle auf!
- Öffentliche Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden
- Ebenso braucht kein Privatgelände betreten zu werden
- Und besonders wichtig, den Hinweis notieren
Viel Spaß beim suchen und loggen!
~~~ DVERK ~~~
Im ❤️ Geocacher