Die Knochenklippe Multi-Cache
SAK969: Box bei Wartungsbesuch nicht mehr auffindbar.
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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In Langenwolmsdorf, zu dem auch die nordwestlichen Fluren des Polenztales gehören, existierten sieben Mühlen. Wann in Langenwolmsdorf die ersten Mühlen entstanden sind, ist nicht bekannt. Aufzeichnungen darüber existieren aber ab Mitte des 16. Jahrhunderts. Heute sind nicht mehr alle Mühlen als solche erkennbar. (weitere Informationen unter http://langenwolmsdorf.de/?id=37) Außer den sieben Mühlen im Ort zählen zu Langenwolmsdorf noch die Wald- und die Knochenmühle im Polenztal. Da der Cache am Weg zur Knochenmühle liegt, hier einige interessante Informationen zu dieser Mühle. Seit ca. 1841 bestand die Mühle als Walkmühle zum Walken von Leder. Um 1919 wurde die Mühle als sog. Knochenmühle genutzt. Die Bauern der Umgebung brachten Knochen und Raps hier hinunter ins Polenztal und nahmen Düngemittel und Öl wieder mit. Darüber hinaus konnten sie die Ladestation für ihre Akkus nutzen. Der Antrieb erfolgte durch ein oberschlächtiges Wasserrad, das sehr breit gewesen sein muss. Der Durchmesser hat wahrscheinlich zwischen 5,80 und 6 m betragen. 1948 meldete der damalige Besitzer das Gewerbe für Knochenmehlherstellung und Ölpresserei unter Firma Richard Forker wahrscheinlich ab. Nachdem die Mühle schon seit längerer Zeit stillgelegt worden war, brannte 1954 das Maschinenhaus ab. 1958 ging die Mühle ins Eigentum der Norddeutschen Knochenverwertung e.G.m.b.H. Salzwedel über. 1960 wurden die Wirtschaftsgebäude abgerissen und der Mühlgraben, der mitten durchs Haus ging, zugeschüttet. Nur ein altes Wehr erinnert noch an vergangene Zeiten. 1961 wurde die Mühle Eigentum des Volkes und damit als Kinderferienlager und Betriebsferienheim genutzt. So beispielsweise vom VEB Leimfabrik Tangermünde und dem Verpackungsmittelwerk Leipzig. Am 10.10.1989 war das VEB Verpackungsmittelwerk Leipzig noch im Grundbuch noch als Rechtsträger eingetragen. Auf Eintragungsersuchen der Treuhandanstalt wurde am 8. Oktober 1993 die in Liquidation befindliche Leipack GmbH (ehemals Leipziger Verpackungsmittel GmbH) als Eigentümer eingetragen. 1991 kaufte die Familie Brückner die Mühle. Seit 1995 ist die jetzige Gaststätte mit Pension ganzjährig geöffnet Zum Cache: Der Cache liegt in einer Entfernung von 180 Metern bei einem Peilungswinkel von 126°. Da es sich um einen Mikro handelt, bitte einen eigenen Stift zum loggen mitbringen.
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