31.01.2022: Neue Frage für Stage 2, da die bisherige Information nicht mehr vor Ort ist!
Bleienbach
Bleienbach zählt heute rund 680 Einwohner und ist je 5 Kilometer von Langenthal und Herzogenbuchsee entfernt. Die Gemeinde weist eine Fläche von 568,7 ha auf, davon 186 ha Wald.
Als öffentliches Verkehrsmittel dient der Bus der Aare Seeland Mobil AG.
Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe ist im Laufe der Zeit auf 23 geschrumpft. Zahlreiche kleinere Gewerbebetriebe sind im Dorf angesiedelt. Bleienbach ist in der glücklichen Lage, dass die Grundnahrungsmittel für den täglichen Bedarf gemeindeintern eingekauft werden können.
1951 siedelte sich die Firma Max Dätwyler & Co. auf dem Flugplatz an, welche damals für den Unterhalt von Flugzeugen zuständig war. Heute stellt die Firma MDC Max Dätwyler AG Präzisionsmaschinen für die Druckindustrie in der ganzen Welt her und beschäftigt rund 450 Personen. Er ist der einzige Industriebetrieb in unserer Gemeinde.
Die beiden Seeli (Bleienbacher-Torfsee und Sängeli-Weiher) stehen heute unter Naturschutz Sie sind künstlich entstanden. Das Bleienbacher-Seeli diente in den Jahren 1918 – 1920 der Torfausbeutung. Geographisch gehört der Sängeli-Weiher zur Gemeinde Thunstetten, doch bilden die Weiher heute zusammen ein Ganzes. Mit den Jahren entstand ein Naturreservat von idyllischer Schönheit. Neben einer Vielfalt an Blumen, Sträuchern, Pflanzen und Bäumen hat sich in der Weiherlandschaft auch eine vielfältige Tierwelt entwickelt.
Bleienbach grenzt an die Gemeinden Langenthal, Lotzwil, Rütschelen, Ochlenberg, Thörigen und Thunstetten.
Geschichte
1194 wurde Bleienbach unter dem Namen Blaichinbach erstmals urkundlich erwähnt (bereits als Kirchort).
Später wurde das Dorf Bleichenbach genannt. Einer Sage entsprechend, stammt der Name “Bleichenbach“ von einer grossen Bleiche in den Wiesen am namensgebenden Bach. Eine zweite Auslegung meint, dass der Bach, der praktisch im “Blei“ ist, den Grund zum Namen lieferte. Bleienbach gehörte zur Herrschaft Langenstein, Freiherren von Grünenberg.
1432 und 1480 wurde je die Hälfte des Dorfs an Bern verkauft.
1733 ist die heutige Bleienbacher Kirche nach den Plänen von Niklaus Schildknecht, Erbauer der Berner Heiliggeistkirche, gebaut worden. Früher gab es nur eine kleinere Kapelle, vermutlich romanischen Baustils. Noch heute kann man von dieser Kapelle zwei kunstvoll verzierte, in der Klosterbrennerei St. Urban gebrannte Bausteine bewundern. Sie sind im Innern der heutigen Kirche unter der Empore in die Wand eingelassen.
Am 3. April 1826 wurde der untere Teil des Dorfes Bleienbach mit 32 Firsten ein Raub der Flammen. Der Ausbruch des Feuers soll in der Nähe der Kirche stattgefunden haben. Wegen allzu schnellem Umgreifen des Feuers, war eine Löschung unmöglich, zumal das Spritzenhaus als eines der ersten Häuser abbrannte. Damals waren 220 Personen aus 52 Haushaltungen obdachlos. Dieser Dorfbrand von 1826 ist auch der Grund, weshalb so viele Häuser mit der selben Jahrzahl in Bleienbach zu sehen sind.
Schriften von 1864 überlieferten, dass am 18. Juli 1854 bei einem heftigen Wolkenbruch die beiden Bäche überschwemmten und grosse Verwüstungen anrichteten. “.... der damalige Wasserstand war ungemein grossartig, so dass beir Dorfbrücke 3 Schuh hoch überloffen war...“.
Fisch und Kleeblatt sind im Wappen der Gemeinde Bleienbach die grundlegenden Motive. Sie sind wohl im Deutungsversuch des Ortsnamens gegeben, indem auf das Gewässer hingewiesen wird. Das Wappen, schwarz/weiss im Querbalken, zeigt die Zugehörigkeit zum damaligen Amtsbezirk Aarwangen.
Quelle: Homepage Gemeinde. Weitere Informationen über die Gemeinde unter http://www.bleienbach.ch
Rund um Bleienbach
Die Wanderung führt über naturnahe Wege, leider aber auch über asphaltierte Teilstrecken. Durch Wälder und über Felder. Nicht immer ist es möglich der Grenze zu folgen, aber grenznahen Wanderwegen, die ab und zu etwas in Nachbargemeinden führen. Der kürzeste Weg ist nicht immer der beste. Vorsicht beim Überqueren der Hauptstrassen!
In der Nähe des Starts hat es Parkplatz für 2-3 PW. OEV Station ist unten im Dorf. Unterwegs auf oder etwas abseits der Route hat es weitere Caches.
Die Strecke misst ca. 16 Km und die Wanderzeit beträgt je nach Tempo 4-5 Stunden.
Ich wünsche eine schöne Wanderung!
Final bei N 47° (L)(B+C+H) (F-I-G) E 007° (F+G-K) (A+I-B-J) (L+M-D) (E-D-H)