Der weiße Sandstein im nordwestlichen Spessart
Die Berge um Eichenberg im nordwestlichen Spessart bestehen aus Sandstein, der hier in einem flachen und weit ausufernden Flusssystem abgelagert wurde.
Die Schichten des hier anstehenden Buntsandsteins sind ca. 250 Mio. Jahre alt. Die rote, rotbraune oder braune Farbe des Buntsandsteins wird verursacht durch hauchdünne Schichten von Eisenoxiden auf den einzelnen Sandkörnern.
Hier im Steinbruch ist das anders, denn die normalerweise auf Quarz basierenden Sandkörner bestehen teilweise aus Glimmermineralien und Feldspat: Es handelt sich dabei um weißfarbene Steine des Heigenbrücker Sandsteins.
Der weiße Sandstein entstand während des Tertiärs nach dem Aussterben der Dinosaurier. Damals war es erheblich wärmer als heute und es herrschte ein tropenartiges Klima. Der rote Sandstein zersetzte sich, der Feldspat verwitterte und gleichzeitig wurden dabei die Eisenoxide abgeführt. Neue Tonmineralien wurden gebildet, die den Sandstein weiß färbten. Gleichzeitig verlor der Sandstein während dieses Prozesses seine Festigkeit, weshalb der Stein gut abzubauen und zu verabeiten ist. Andererseits verwittern diese Steine sehr schnell. An Stellen, die der Witterung ausgesetzt sind, stellten sich an den daraus errichteten Gebäuden umfangreiche Schäden ein.

Um diesen Earthcache zu loggen, beantworte bitte folgende Fragen bzw. löse folgende Aufgaben:
1. Auf der Infotafel ist ein Dünnschliffbild eines weißen Sandsteins zu erkennen. Nenne beide Bestandteile.
2. Wie werden die Tonmineralien, die den Sandstein weiß färben, noch genannt?
3. Beschreibe mit eigenen Worten die Entstehung des weißen Sandsteins. Was ist der Unterschied zum Buntsandstein?
4. Betrachte nun die Felswand im Norden: Welche Farben kannst Du im Steinbruch erkennen?
5. Direkt hinter der Infotafel befinden sich größere Felsblöcke. Beschreibe deren Struktur und Aussehen, welche Farbe haben sie? Kratze nun leicht mit dem Fingernagel oder einem harten Gegenstand an der Gesteinsoberfläche. Was fällt dir dabei auf?
Sende die Antworten an die angegebene E-mailadresse in meinem Profil bzw. nutze die Kontaktmöglichkeiten von geocaching.com
Es ist nicht nötig ein Foto von dir oder deinem GPS am Steinbruch hochzuladen, aber Bilder am GZ werden natürlich immer gerne gesehen.
Nach Übersendung der Antworten darf geloggt werden, sollte etwas nicht stimmen, werde ich mich melden.