An den oben genannten Koordinaten ist, wie üblich bei Mysterys, nichts zu finden.
Da der Link zur Lösung nicht bei allen funktioniert, hier der vollständige Text und die richtigen Koordinaten.
Wer trotzdem mal ein bisschen im BürgerGIS des Enzkreis stöbern möchte, kann das hier tun:
https://buergergis.komm.one/enzkreisgis/buergergis/
Unter dem Schutz der badischen Markgrafen und der reichsritterschaftlichen Familie von Saint André vergrößerte sich seit 1699 die jüdische Gemeinde in Königsbach kontinuierlich, die im Jahr 1875 rund 220 Mitglieder umfasste. Dies entsprach etwa zehn Prozent der Einwohnerschaft. Die jüdischen Mitbürger, die nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten nicht auswanderten, wurden 1940 deportiert und großteils in Auschwitz ermordet.
Auf dem jüdischen Friedhof erinnern heute noch Gräber und ein Gedenkstein an die ehemaligen Gemeindemitglieder. Das älteste Grab ist das von Sarah Tiefenbronner, die am 2.Oktober 1872 verstorben ist. Der jüngste Grabstein erinnert an Amalie Stern, die am 9. Januar 1940 starb. Zum Gedenken an die Judenverfolgung im Dritten Reich wurde im Jahr 1961 ein 80 cm hoher und 50 cm breiter Granitstein mit folgender Inschrift und Stacheldrahtsymbol aufgestellt:
ZUM GEDÄCHTNIS / DER SCHULDLOSEN / 1933 // 1945 // Den im / Konzentrationslager / ermordeten jüdischen / Einwohnern von / Königsbach gewidmet / EHRE IHREM ANDENKEN.
(Quelle: Catharina Raible / Barbara Hauser: Kleindenkmale im Enzkreis. Verborgene Schätze entdecken.)
Die Dose findet ihr bei folgenden Koordinaten:
N 48° 57.421
E 008° 36.817