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Ludwig Anzengruber Mystery Cache

Hidden : 4/30/2018
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Ludwig Anzengruber
(* 29. November 1839 in der Alservorstadt von Wien; † 10. Dezember 1889 in Wien)

Portrait Ludwig Anzengruber

 

 Bildquelle Portrait und Listinghintergrund: "Aus dem Projekt Gutenberg-DE"

Er war ein österreichischer Schriftsteller. Er gilt als bedeutender Dramatiker des österreichischen Volksstücks in der Tradition Johann Nestroys und Ferdinand Raimunds.

Die Familie Anzengruber stammt aus Hofkirchen an der Trattnach in Oberösterreich. Ludwig Anzengrubers Vater, Johann Anzengruber, verließ als Bursche den väterlichen Hof und zog nach Wien, wo er eine niedrige Beamtenstelle in der Gefällen- und Domänenhofbuchhaltung fand. 1838 heiratete er Maria Herbich, die Tochter eines Apothekenprovisors. Die soziale Zugehörigkeit seiner Eltern spielte eine immer wiederkehrende wichtige Rolle in Ludwig Anzengrubers späteren Werken.
Vater Anzengruber schrieb Gedichte und Theaterstücke in der Art Friedrich Schillers, jedoch ohne Erfolg.

Ludwig Anzengruber wurde im Dreilauferhaus (heutige Adresse Wien 9, Kinderspitalgasse 11, Ecke Alser Straße 38) geboren. Als Vater Johann Anzengruber 1844 starb, war Ludwig erst fünf Jahre alt. Die Mutter Maria Anzengruber überließ dem Sohn die kleine Bibliothek des Vaters, in dem vor allem die Werke William Shakespeares und Schillers den Jungen besonders beeindruckten. Seine Mutter, die immer mehr zur bestimmenden Person in seinem Leben wurde, hatte Schwierigkeiten, mit ihrer kleinen Witwenrente über die Runden zu kommen. Als 1854 Ludwigs Großmutter starb, die Tochter und Enkel von ihren Ersparnissen unterstützt hatte, wurde die Wohn- und Lebenssituation noch prekärer.

Dennoch ermöglichte die Mutter es ihrem Sohn Ludwig Anzengruber, die Volksschule der Paulaner (1847–1850) und die Unterrealschule der Piaristen (1851–1853) zu besuchen. 1855 brach er seine Schullaufbahn nach der ersten Klasse der Oberrealschule wegen Mittellosigkeit ab und nahm eine Praktikantenstelle (1856–1859) in der Buchhandlung Sallmeyer an. Dort las er mehr als er arbeitete, so dass er die Stelle nach Streit mit seinem Vorgesetzten aufgeben musste. Neben seiner Ausbildung nahm er Schauspielunterricht.

Nach einer schweren Typhuserkrankung beschloss Ludwig Anzengruber mit 19 Jahren, Schauspieler zu werden. In den nächsten zehn Jahren zog er mit seiner Mutter in verschiedenen Wandertruppen als Statist und Aushilfsschauspieler durch Österreich, Kroatien und Ungarn, doch er schaffte nie seinen Durchbruch. Einer der Gründe mag sein starker Dialekt gewesen sein, den er nie ganz ablegen konnte.

Seit 1866 lebte er wieder in Wien. Er hatte kleine Engagements am dortigen Harmonietheater und am Varietétheater in Hietzing; außerdem trat er als Volkssänger auf. Während dieser Zeit entstanden mehrere Dramen und einige kleinere Erzählungen, die jedoch keinen Erfolg hatten. Anzengruber begann als Gelegenheitsschreiber zu arbeiten, u. a. für die Wiener Zeitschriften Wanderer und Kikeriki. 1869 nahm Anzengruber wegen extremer Geldnot einen Posten als Schreiber in der k.k. Polizeidirektion Wien an und verbrannte seine frühen dramatischen Versuche.

Unter dem Pseudonym Ludwig Gruber gelang ihm 1870 der Durchbruch mit dem Stück "Der Pfarrer von Kirchfeld", das am Theater an der Wien uraufgeführt wurde und ihn über Nacht berühmt machte. Heinrich Laube, der Leiter des Burgtheaters, schrieb eine enthusiastische Kritik, Peter Rosegger suchte die Freundschaft Anzengrubers. Der über Nacht erfolgreich gewordene Autor gab die niedere Beamtenlaufbahn wieder auf und lebte fortan als freier Schriftsteller.

Auch Anzengrubers nächste Stücke "Der Meineidbauer" (1871) und "Die Kreuzelschreiber" (1872), mit dem es Anzengruber gelang, das aktuelle Zeitstück mit der traditionellen Volkstheaterkomödie zu verknüpfen, waren sehr erfolgreich. In ganz Europa wurden seine Stücke aufgeführt. 1873 heiratete Anzengruber gegen den Willen seiner Mutter die erst 16-jährige Adelinde Lipka (1857–1914). Es kam schnell zu wiederholten Ehekrisen, Ursachen waren u. a. die hohen Schulden des Paares und das sehr enge Verhältnis Anzengrubers zu seiner Mutter, die allerdings 1875, zwei Jahre nach der Eheschließung des Sohnes, starb. 1889 wurde die Ehe geschieden.

1874 wurde "Der G'wissenswurm" uraufgeführt, das in Deutschland meistgespielte Lustspiel Anzengrubers. Im selben Jahr wurde die Uraufführung des gesellschaftskritischen Trauerspiels Hand und Herz, das in Hochsprache verfasst war, um es am Burgtheater aufführen zu können, jedoch zu einem Misserfolg. Die Tragödie "Das vierte Gebot" wurde 1877 in Wien sogar abgelehnt. Erst nach dem sensationellen Erfolg des Stückes 1890 in Berlin gab es in Wien Neuinszenierungen.

Ab 1879 brachten der nachlassende Erfolg seiner Stücke und die verschärften Zensurbestimmungen Anzengruber in finanzielle Schwierigkeiten. Deshalb wandte er sich der Prosa zu und nahm die journalistische Tätigkeit wieder auf. Er wurde in den folgenden Jahren Mitarbeiter verschiedener renommierter Zeitungen und Zeitschriften. Von April 1882 bis Mai 1885 leitete Anzengruber die Redaktion des Wiener Familienblattes "Die Heimat", ab Mai 1884 war er Redakteur des "Figaro" und ab August 1888 übernahm er die Redaktion des "Wiener Boten". Im September 1888 erhielt er eine feste Anstellung als Dramaturg für das Deutsche Volkstheater Wien, das am 14. September 1889 mit Anzengrubers "Der Fleck auf der Ehr" eröffnet wurde.

Ende November 1889 erkrankte der erst 50-jährige Dramatiker an Milzbrand. Nach vierzehn Tagen starb er an den Folgen einer Blutvergiftung. Er wurde in einem Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof bestattet.

In Wien Margareten (5. Bezirk) ist die Anzengrubergasse nach ihm benannt, in Wien Penzing (14. Bezirk) die Anzengruberstraße, ebenso in Hamburg-Wilstorf und Berlin-Neukölln, in Linz, in Passau und in Erlangen-Dechsendorf. Ergänzung MaYim: Der wichtigste Strassenzug, der nach ihm benannt wurde,ist natürlich in Wolkersdorf die Anzengruberzeile (wo auch dieser Cache gelistet ist).

Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Anzengruber

Wenn es jemanden interessiert, eine umfangreiche Auflistung seiner Dramen, Romane und Erzählungen und dadurch entstandene Verfilmungen sind ebenfalls auf Wikipedia aufgelistet.

Anbei noch ein paar weise Sprüche von Ludwig Anzengruber, die ich gefunden habe:

Spruch 1                      Spruch 2

Spruch 3

So, jetzt hab ich euch mit genug Lesestoff versorgt. Der aufmerksame Leser wird sich nun fragen, was hat Ludwig Anzengruber mit Wolkersdorf, wo die Koordinaten dieses Rätsels gelistet sind, zu tun?

Dies ist einfach beantwortet:

Im Jahre 1874 schrieb Ludwig Anzengruber in Wolkersdorf das Schauspiel „Der G’wissenswurm". Der Dichter wohnte ein Jahr lang mit seiner Familie im „Gasthaus Goldener Strauß“.
Von dem Gasthaus ist heute nur noch die "kleine Stube“ erhalten.
Man widmete es dem Dichter 43 Jahre nach dessen Tod. Der Maler Sabransky-Thalbrück schmückte das Gewölbe mit Szenen aus den Stücken „Der Meineidbauer“, „Der Pfarrer von Kirchfeld“ und „Der G’wissenswurm“.

Der erste Teil des Rätsels besteht darin, heraus zu finden, wo sich das „Gasthaus Goldener Strauß“ früher befand. Gehe dort hin, direkt auf der Strasse findet ihr eine Gedenktafel.
Darauf befinden sich fünf Jahreszahlen. Die erste Zahl sei "A", die zweite Zahl sei "B" usw.
Damit ihr euch auch mit dem Listing ein wenig auseinander setzt, will ich von euch wissen, in welchem Jahr Ludwig Anzengrubers Vater dessen Mutter ehelichte. Nimm die Jahreszahl als Zahl "F". Die Jahreszahl seines Schulabbruches soll die Zahl "G" sein. Zu guter Letzt, notiere noch das Scheidungsjahr als Zahl "H".

Die gelisteten Koordinaten (passend zum Akteur die Anzengruberzeile) beschreiben nur, dass sich die Dose im Gemeindegebiet von Wolkersdorf befindet, an den angegebenen Koordinaten im Münichsthalerbach werdet ihr keine Dose finden!

Die Dose befindet sich an den finalen Koordinaten
N48° [3*(A+C+E+G) +530] / 1000
E16° [5*(B+D+F/2+H) -527] / 1000

Ob ihr richtig gerechnet habt, könnt ihr hier überprüfen:


GeoCheck.org

Bitte beachtet, egal von welcher Seite ihr euch dem Cache nähert, das allgemeine Fahrverbot!


Für die unverbesserlichen unter uns: So sieht das Verkehrsschild "Allgemeines Fahrverbot" aus:


verkehrsschild allgemeines Fahrverbot



Geocacher sind keine Anrainer!

Happy hunting wünscht

das Team MaYim

Additional Hints (Decrypt)

Rva Fcbvyreovyq haq jrvgrer Uvajrvfr tvog rf vz Trbpurpxre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)