An den Oben genannten Koordinaten werdet ihr nichts Finden zumal ihr dann mitten im Weiher stehen würdet.
Man kann wirklich in diesem Weiher Baden gehen die Schilder die Rund um den Weiher stehen wo drauf steht Baden und Zelten verboten hat der Besitzer aufgestellt damit er im falle eines Badeunfalles Nicht Haftbar gemacht werden kann. Im Endeffekt gilt Baden auf eigene Gefahr. Der Mühlnickelweiher liegt zwischen dem Dörfchen Bodenreuth und dem Markt Falkenberg.
Der malerische Mühlnickelweiher, ein Geheimtipp unter den Naturbad-Freunden, ist künstlich angelegt, genauer gesagt aufgestaut. Ein kleines Bächlein hat hier ein tiefes Kerbtal eingegraben welches wiederum ideal für die Anlage eines Weihers war. Auf dem Damm stehend kann man, nach Westen blickend, recht schön die tief eingeschnittene Talform erkennen. Es ist absolut beeindruckend, wie so ein kleines Bächlein in der geologisch kurzen Zeit von wenigen Millionen Jahren so ein solches Tal einschneiden konnte. Entstehungsgeschichte Mühlnicklweiher! 1422 gestattete das Kloster Waldsassen dem Niklas Beck von Wunsiedel, dem Sohn des Hans Müller von Falkenberg, bei Falkenberg einen Weiher zu bauen, den Mühlnickl am Rand des Waldnaabtales. Das Beispiel Mühlnickl ist auch in namenkundlicher Hinsicht in mehrfacher Hinsicht von Interesse: Einmal wird dadurch ein hohes Alter (über 500 Jahre!) von Teichnamen als Sonderform von Flurnamen belegt, zum anderen gibt es uns auch Einblick in die Entstehung von Familien- und Hausnamen. Der Sohn Nannte sich Niklas Beck, sein Vater aber Müller, beides wohl Hinweise auf ihren Beruf, der in ihrem Familiennamen seinen Ausdruck fand. Weiterhin wird aber bereits das entstehen von Hausnamen Belegt: Der Niklas Beck hieß im Volk in Anlehnung an sein Elternhaus weiterhin Niklas Müller. Dies fand schließlich auch in dem von ihm erbauten Teich, dem Mühlnickl, seinen Ausdruck.
Sagen und Legenden aus dem Waldnaabtal Beim Mühlnicklweiher ist seit Jahrzehnten an einer Föhre ein Bild des hl. Antonius angebracht. Es wird erzählt, dass hier ein Orakel Ledigen Auskunft über einen Ehepartner geben könne. Dazu nahm man von zu Hause einen Stein mit und ging zum „Schtoinl-Toni“. Etwa zwanzig schritte von der Bildtafel entfernt versuchte man den stein auf das untere Stammende zu werfen. Blieb der Stein am Stamm liegen, bedeutet dies, dass man einen Partner Finden werde. Die Falkenberger Burschen und Mädchen glaubten daran, wie Reste eines beträchtlichen Haufens um das Stammende beweisen. Auch einige frische Steine liegen dort.
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