Das Klinker Mausoleum

1908 beauftragte A. Schnitzler den in München lebenden Bildhauer Adolf Hildebrand mit der Anlegung einer Grabstätte. Das Klinker Mausoleum gestaltete er als antiken Bau. Es war ein richtiger kleiner Tempel mit Mosaikarbeiten und Büsten, u.a. von Gebhard v. Schnitzler. Es stand südlich des Schlosses direkt an der Müritz. Ein ähnliches Mausoleum hat der Künstler für den Professor Martius in Kiel gebaut. Dessen Gattin war eine geborene Borsig aus Berlin, ihre Schwester war mit A. Schnitzler vermählt. Hatte sie den Künstler vermittelt?
Von den Schnitzlers fanden hier ihre letzte Ruhe: Arthur und Hedwig von Schnitzler, ihre Tochter Anna Maria Schnitzler, ihr Sohn Gerhard Eduard Albert Schnitzler.
Kapelleneingang des Mausoleums von Klink

Detail mit Jahresangabe

Am 12.04.1976 ist im Auftrag des Rates der Gemeinde Klink (Bürgermeister Will) das Mausoleum durch das Autobahnkombinat Rostock-Reutershagen gesprengt worden.
Heute erinnert nur noch seinerzeit angepflanzte Eibengruppe an den leicht erhöhten Standort, ca. 1100m südlich vom Schloss entfernt am Steilufer der Müritz.
