Doch der Maulwurf musste es versuchen, es sah so einfach aus. Schon beim ersten Ruderschwung zog es ihm aber die Beine weg. Er purzelte hintüber und das Boot kenterte. Das Wasser war kalt und sang dem Maulwurf in die Ohren, als er unterging.
Der Ratterich zog ihn an Land und rubbelte ihn trocken. "Nun lauf dich warm, während ich nach dem Picknigkorb tauche", sagte er. Als sie endlich wieder im Boot saßen, stammelte der Maulwurf: "Lieber Ratterich, ich schäme mich so!"
"Ist schon vergessen", beruhigte ihn der Ratterich. "Möchtest du vieleicht eine Weile bei mir wohnen?" Um den Fluss besser kennenzulernen?" Das war so lieb, dass dem Maulwurf die Tränen kamen. "Gerne", sagte er. Daheim setzte der Ratterich den Maulwurf vors Feuer.
Er tischte Essen auf und erzählte wunderbare Geschichten vom Fluss.
Als der Maulwurf dann im besten Schlafzimmer seines Freundes einschlief, war das erst der Beginn eines herlichen Sommers, in dem er schwimmen und rudern und das rauschende Wasser lieben lernen sollte. Und mit der Zeit verstand er sogar das Flüstern des Windes in den Weiden.
Nehmt euch ein bisschen Zeit vieleicht höhrt ihr auch den Wind in den Weiden umd lernt ihn verstehen.