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Geschichte Marienstatts #5 Säkularisation Traditional Cache

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MarienstatterMönche: .

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Hidden : 6/18/2018
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Säkularisation und Gewerbepläne

Am 19. Oktober 1802 wurde die Abtei im Zuge der Säkularisation aufgehoben und dem Grafen Wilhelm von Nassau-Weilburg zugesprochen. 1803 verließen die letzten Mönche das Tal. In der Kirche fanden weiter katholische Gottesdienste statt, was 1831 von der nassauischen Regierung auch offiziell gestattet wurde. Anfang 1806 ließ sich eine Manufaktur für kleine Eisenwaren im ehemaligen Schlachthaus und in der Schneidmühle des Klosters nieder, die 1811 wieder schloss. 1809 begannen in weiten Teilen der Klosteranlage Umbauarbeiten zum Einrichten einer Wollweberei und -walkerei mit angeschlossenem Verlagssystem durch die Gebrüder Lorsbach aus Hachenburg. Um 1815 schloss auch dieser Betrieb. Ab diesem Zeitpunkt standen außer der Kirche sämtliche Gebäude leer und wurden schließlich an eine englisch-deutsche Bergwerksgesellschaft verkauft, die dort ihre Verwaltung unterbringen wollte. 1831 wurde die Klosterkirche Pfarrkirche der neu eingerichteten Pfarrei Marienstatt, was sie vor dem Abbruch bewahrte. 1842 kaufte das Herzogtum Nassau (siehe Wappen) die Anlagen in einem sehr schlechten Zustand für 19.500 Gulden zurück.

Ein Plan zur Einrichtung eines Arbeitshauses wurde nicht umgesetzt und die Abtei stand weiter leer. Am 18. Mai 1864 verkaufte das Herzogtum Marienstatt für 20.900 Gulden an den Limburger Bischof Peter Josef Blum, der dort eine Rettungsanstalt für verwahrloste Jungen einrichtete. Bild: Wikipedia/Kooij/Text: wikipedia

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