Das Pleistozän ist ein Abschnitt in der Erdgeschichte, der etwa 2,5 Millionen Jahre dauerte (von 2,588 - 0,0177 Millionen Jahren). Geprägt ist dieser Zeitabschnitt durch den Wechsel von Kalt- und Warmzeiten. Bis in das 19. Jahrhundert wurde das Pleistozän mit Bezug auf die Sintflut als Diluvium bezeichnet (lateinisch diluere = weg waschen = Überschwemmung).
Das Pleistozän wird auf der geologischen Zeitskala in vier Abschnitte eingeteilt:
Jungpleistozän (0,126 - 0,0117 Mio. JAhre)
Mittelpleistozän (0,781 - 0,126 Mio. Jahre)
Altpleistozän (1,806 - 0,781 Mio. Jahre)
Gelasium (2,588 - 1,806 Mio.Jahre)
Das Jungpleistozän wird geographisch wiederum unterschieden in:
Würm-Kaltzeit (Alpen und Alpenvorland)
Weichsel-Kaltzeit (Norddeutschland und Skandinavien)
Devensische Vereisung (im Bereich der britischen Inseln)
Wisconsin-Kaltzeit (Nordamerika)
In diese Zeit fällt auch die Kulturentwicklung und Verbreitung des heutigen Menschen.
Im Pleistozän nahm die physikalische Verwitterung zu, während die chemische abnahm. Dadurch veränderten sich die Korngrößen der Sedimente. Mit der jährlichen Erwärmung konnte der Wind sandige und schluffige Substanzen aus den trockenen Schotterfeldern aufnehmen und verwehen. Unter steppenzeitlichen Bedingungen erfolgte die Löss-Bildung. Die Vegetation, die vor allem aus Gräsern bestand wirkte als Lösfänger. Häufig bilden sich im Lös Kapillare, die einen positiven Wasserhaushalt bewirken, den Boden belüften und stabilisieren. In der Rheinebene ist der Löss in den Kaltzeiten des Pleistozäns entstanden.
Löss ist ein homogenes, ungeschichtetes hellgelblich-graues Sediment, das vrowiegend aus Schluff besteht. Löss ist gewöhnlich ungeschichtet, unverfestigt und sehr porös.
Löss wird ganz überwiegend vom Wind abgelagert, nach der Ablagerung im Boden aber meist weiter verändert. Häufig wird daneben ein gewisser Karbonatanteil als wichtiges Kriterium angesehen. Die Einzelpartikel im Löss haben eine vorherrschend eckige Form. Daher rührt seine hohe Standfestigkeit, welche die Bildung von Lösswänden an Flussufern, in Hohlwegen und die Entstehung von Ackerterassen begünstigt.
Löss ist das Ausgangssubstrat für die ackerbaulich günstigsten Böden weltweit.
Lehm ist eine Mischung aus Sand (Korngröße über 63 tausendstel Meter) Schluff (Korngröße über 2 tausendstel Meter) und Ton (Korngröße unter 2 tausendstel Meter). Er entsteht entweder durch Verwitterung aus Fest und Lockergesteinen oder durch die unsortierte Abagerung der angeführten Bestandteile. Unterschieden werden je nach Entstehung Berglehm, Gehängelehm, Löslehm (Lös), Geschiebelehm (Gletscher) und Auenlehm (aus Flussablagerungen). Lehm ist weit verbreitet und leicht verfügbar, er stellt eiinen der ältesten Baustoffe dar.
Die Mischungserhältnisse von Sand, Schluff und Ton können innerhalb definierter Grenzen schwanken. In kleinen Mengen kann noch größeres Material (Kies und Steine) darin enthalten sein. Lehm mit nennenswertem Gehalt an Kalk, etwa in Folge wenig fortgeschrittener Verwitterung oder bei der Entstehung durch Ablagerung kalkigen Materials, wird als Mergel bezeichnet.
Lehm ist nicht so plastisch und wasserundurchlässig wie reiner Ton, da die Korngröße der Bestandteile Sand und Schluff größer ist. Ich feuchtem Zustand ist Lehm formbar, in trockenem Zustand fest. Bei Wasserzugabe quillt Lehm, beim trocknen schwindet oder schrumpft er, was im Lehmbau besonders zu beachten ist. Lehm als Baustoff speichert Wärme und wirkt regulierend auf die Luftfeuchtigkeit.
Früher war ganz in der Nähe auf der anderen Straßenseite eine von mehreren Lehmgruben in der Region in Betrieb. Heute wird diese als Mülldeponie verfüllt. Über einer anderen Lehmgrube befindet sich heute ein Neubaugebiet.

Das Firmengelände braucht bei diesem Earthcache zu keinem Zeitpunkt betreten zu werden. Das Foto zeigt einen Teil des Aufschlusses. Links hinten ein Speichersilo auf dem Firmengelände.
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2.2. Gib eine kleine Menge Wasser hinzu: Lässt sich die Masse dann modellieren ? Handelt es sich demzufolge um Lös oder Lehm ?
2.3. Ergebnis: Handelt es sich nach deiner Untersuchung entsprechend des Listings um Mergel, Lös oder Lehm ?
3. Der untere Teil des Aufschlusses ist durch die Beimengung einer hohen Anzahl an Gesteinen gekennzeichnet. Beschreibe diese (kantig, gerundet ?) Was mag der Grund für deren auftreten sein ?
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Text: Owner/Wikipedia