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Vom Sandstein zu Sand EarthCache

Hidden : 7/18/2018
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Sandsteinbruch an der Zieglerskuppe

 

Achtung!!! Hinweis zum Sandwerk. Achtung!!! 

 

 

Im Sandwerk wird werktags gearbeitet.

Die Fahrwege im und beim Werk bitte unbedingt freihalten!

Nicht geparkt werden darf im Bereich der Verladerampen. Da wo die Sandberge liegen und Förderbänder stehen!

Parken bitte an den angegebenen Koordinaten.

Der Steinbruch muss nicht betreten werde um den Earthcache zu besuchen.

Aus Haftungsgründen ist das Betreten des Bruches untersagt.

Eigentümer des Steinbruches sind zwei Familien der Freiherren von Dörnberg aus Hausen.

Der Steinbruchbetreiber, den ich seit ca. 40 Jahren kenne, ist über den Besuch von Geocachern informiert.

 

 

Das Sandsteinvorkommen im Bereich der Zieglerskuppe *1)

Der Steinbruch besteht aus zwei Abbauzonen.

Die erste ältere Zone befindet sich westlich der Gebäude und Brecheranlage. Hier wurden schon vor dem Jahr 1900 Steine gebrochen. Die wurden dann für den Häuser-, Kirchen-, Bahnhofs- und Eisenbahnbrückenbau in der Region sowie für das Rathaus in Oberaula verbaut.
Dort sind die Steine rötlich gefärbt.

Die zweite neuere Zone befindet sich östlich
der Gebäude und Brecheranlage. Hier wird heute der Sandstein abgebaut.
Der Stein hat in diesem Bereich eine helle gelbliche Färbung mit teilweise leicht rötlichen Schichten.

Der Sandstein hier vor Ort besteht zu > 90 % aus Quarz in unterschiedlichen Korngrößen.



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Sandstein in der Wand. Vorne gelöste Brocken für den Brecher


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Brecher-, Sieb- und Förderbänder sowie gemahlener Sand


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Farbenbänder im Gestein vor Ort

 

Sandstein - eine bunte Welt *2)

 

Sandstein, die verfestigte Form von Sand, ist ein uns allen vertrautes Gestein, das auf den Kontinenten weit verbreitet ist. Seit Urzeiten bildet sich Sand durch Verwitterung und Erosion von Gesteinen und Gebirgen.

Zurück zum Thema

Der Sandstein ist ein Sedimentgestein. Sedimente sind Produkte aus der Verwitterung älterer Gesteine, deren Komponenten durch Wasser, Atmosphäre und Eis transportiert, abgelagert und schließlich verfestigt werden. Ein wichtiges Merkmal von Sedimenten ist eine erkennbare Schichtung. Bei Sand und Sandstein spricht man von klastischem Material, im Gegensatz zu den chemischen (Salzstein) und biogenen (Kohle) Sedimentgesteinen, die keinen langen Transportweg hinter sich haben, sondern an Ort und Stelle entstanden sind.

 

Sandstein in Hessen

Ein Blick auf die geologische Übersichtskarte zeigt: Hessen ist ein Sandsteinland. Große Teile Nordhessens aber auch Regionen von Mittel- und Südhessen sind von Sandstein bedeckt, der im Erdmittelalter durch große Flusssysteme abgelagert wurde. Die Sandsteine und Sandstein-Tonstein-Wechselfolgen erstrecken sich vom Ostrand des Rheinischen Schiefergebirges beginnend im Marburger Raum über die Frankenberger Scholle, entlang des Kellerwaldes über die Waldecker Scholle bis in den äußersten Norden Hessens nach Bad Karlshafen (Weserbergland(?), Reinhardswald). Im Osten liegt die Osthessische Buntsandsteinscholle und südlich des Vogelsberges die Sandsteinschollen von Büdingen und vom Spessart. Der sog. "Buntsandstein-Odenwald" östlich einer Linie Groß-Umstadt - Wald-Michelbach bildet den südlichsten Anteil dieser Gesteinseinheit in Hessen. Daneben sind die älteren Sandsteine des Rotliegend im Sprendlinger Horst und der Wetterau verbreitet. Die ältesten vorkommenden Sandsteine liegen jedoch im Bereich des Rheinischen Schiefergebirges. Sie sind im Erdaltertum entstanden. Vor allem im nördlichen Rheinischen Schiefergebirge ist die sog. Grauwacke ein häufiger Gesteinstyp, der zwar das Korngrößenspektrum von Sand zeigt, aber einen sehr viel höheren Anteil an Gesteinsbruchstücken und mehr als 15 % Tonmineralkomponenten aufweist. Die Schiefergebirgsquarzite schließlich sind aus Sandsteinen entstanden, die infolge der Gebirgsbildung sehr hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt waren. Man spricht von einem "metamorphen Gestein".

 

Ähnliches Foto

Eigenschaften als Baustoff

Sandstein ist ein weitverbreitetes Baumaterial und wird als Baustein, Bruchstein, Werkstoff für Skulpturen, Verkleidungen von Fassaden, Pflastersteine etc. verwendet. Der meistverwendete Sandstein Hessens stammt aus dem Erdmittelalter (Mesozoikum): der Buntsandstein. Sandsteinbauten findet man beispielsweise in Wiesbaden, Frankfurt, Kassel, Marburg, Gießen und Darmstadt, wo die Mehrzahl der Barockbauten aus Sandstein bestehen.
Ein berühmtes Beispiel ist die Elisabethkirche in Marburg, die einheitlich aus rotem Buntsandstein besteht.

 

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Hier lagern von links gesehen:
Vom Abbaugebiet östlich des Werkes: Heller quarzhaltiger Putz- und Mauersand
Vom Abbaugebiet westlich des Werkes: Roter Sand 

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Sandsteinmauerwerk der Brücke am Bahnhof Oberaula

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Die Straßenbrücke in Weißenborn über die ehemalige Bahntrasse. Mit Sandsteinen aus dem Bruch Weißenborn erbaut

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Die Patrionatskirche in Hausen. Der Giebelanbau in behauenen Sandsteinen

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Die Kirchennordseite in unbehauener Sandsteinbauweise

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Die Kirchensüdseite. Man erkennt bei den Ecken sowie Fenster- und Türgewänden behauene Sandsteine.


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Der alte Schafstall. Hier auch das Sockelmauerwerk aus behauenen Sandsteinen.


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Die Wasserburg von Hausen. Schöner renaissance Türeingang. Der ganze Bau aus Sandsteinen
 

Aufgrund der Quarzvorherrschaft sind die Sandsteinböden Mitteleuropas (Hessens) nährstoffarm und neigen zur Versauerung. Je nach Wasserangebot und Entwicklungstiefe des Bodens findet man Ranker, Braunerden oder Podsole. Die Böden werden forst- und landwirtschaftlich genutzt. Auch die aus Sandsteinen geförderten Mineralwässer sind aufgrund der Quarzdominanz nährstoffarm.

Wie logge ich diesen Cache?


Zur Logfreigabe ist die Beantwortung folgender Fragen über das Nachrichtencenter oder mein Profil erforderlich:
 
  1. Wie kommt der Sandstein hier oben so dicht an die Oberfläche?
  2. Wie entstand der Sandstein?
  3. Wann entstand der Sandstein? Ermittle die Ära und die Zeit-Periode!
  4. Wie entstanden die unterschiedlichen Färbungen im Gestein? Beschreibe es mit Deinen Worten!
  5. Bestehen die drei Steine aus einer gleichmäßigen Korngröße oder sind Einschlüsse zu erkennen? Schaue dir den rechten Stein an.
  6. Aus was für einem Material könnten die Einschlüsse bestehen?
  7. Beschreibe die Oberfläche der beiden Exemplare an den Koordinaten.

 

https://img.geocaching.com/cache/b2f41be5-ea16-4937-a0d4-4c86bdd37205.jpg?rnd=0.9351156

Auf grund der massenweisen Weitergabe von EC Lösungen im Internet stellen GSA und Groundspeak es den EC-Besitzern seit dem 10. Juni 2019 frei, ein Foto als Beweis für den Besuch vor Ort zu fordern. Ein Foto von sich selbst oder eines persönlichen Gegenstandes vor dem Hintergrund des besuchten Ortes ohne zu spoilern. 

 
Nach Versenden der Antworten kannst Du gleich loggen. Falls etwas nicht stimmt, melde ich mich.



 

Quellen:

*1) Nachforschungen vom Owner beim Betreiber
*2) Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie
Bilder vom Owner

 

Additional Hints (Decrypt)

Jraa rvare nhf qrz Jrex ibeorv säueg qnaa rvasnpu ahe serhaqyvpu jvaxra!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)