Nachdem wir unseren Cache „Sünde“ leider aufgrund von Baumfällarbeiten zu Grabe tragen mussten, wollen wir ihn an dieser symbolträchtigen Stätte wieder auferstehen lassen.
Diese Auferstehung war nur von kurzer und ganz und gar nicht kontinuierlicher Dauer: immer wieder wurde unser Licht beschädigt oder entwendet, sodass wir nun das Mysteriöse im Friedenskreuz näher beleuchten wollen und hier von nun an kein Tradi, sondern ein Mystery zu lösen ist.
Nicht nur hinsichtlich der Sünde im Sinne von gemäß der religiösen Überzeugung schlechtem Tun oder auch dem Unterlassen des Guten sind sich die großen Weltreligionen einig, auch in Bezug auf das Gebot der Liebe besteht weitgehend Konsens: während der Islam z.B. Nächstenliebe in Form von sozialer Wohlfahrt als eine seiner fünf Säulen formuliert, gilt den Christen die Nächstenliebe als Maxime jeglichen Handelns.
Am Heidelberger Friedenskreuz begegnet man beidem: der christlichen Symbolik der Vergebung der Sünden und der gebotenen Liebe den Menschen gegenüber; der hier in vier Sprachen zitierte Vers aus dem Johannes-Evangelium (15:12) lautet: „Liebet einander, wie ich euch geliebt habe."
Dass Liebe als religionsübergreifendes Gebot und universelle Wertüberzeugung über allen anderen Werten anzusiedeln ist, findet sich – das wissen sogar wir HeiDen - ebenfalls in der christlichen Bibel im „Hohelied der Liebe“ (1. Korinther 13; Einheitsübersetzung) wieder: „(…)Wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. (…) Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf. (…) Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.“
Nicht etwa der Glaube wird hier als wichtigstes Merkmal gottesfürchtiger Haltung betrachtet, sondern die Liebe – in diesem Licht müssen alle tatsächlichen und vermuteten Unterschiede zwischen verschiedenen Religionen und weltanschaulichen Überzeugungen nichtig erscheinen.
Die CruX mit dem Kreuz und anderen zum Glaubensbekenntnis stilisierten Wertüberzeugungen ist jedoch, dieses Gebot durch das jeweilige Handeln zuweilen ad absurdum zu führen...
Sucht nach einem für Heidelberg typischen Begriff am Anfang des o.g. Bibelkapitels.
Nun gebt Heinrich diesen Nachnamen. Er beschäftigte sich mit der Tragödie dieses Sammelbegriffs geistiger Strömungen.
Ermittelt nun die absolute Quersumme des vollständigen Stiftungsdatums des Heidelberger Friedenskreuzes und nehmt von dem „tragischen Sammelbegriff“ so viele Buchstaben in rechtsläufiger Schreibrichtung.
Das nun Entdeckte fasst ihr als europäische Sprache auf, in deren Vorgängersprache das Epos des „Bienenwolfes“ verfasst war.
Übersetzt es ins Deutsche und entscheidet euch fürs Nomen! Dieses deutsche Nomen sei nun euer Omen, indem ihr seinen Buchstabenwortwert ermittelt und diesen halbiert. Das Ergebnis liefert sowohl den Peilwinkel als auch die Entfernung vom gelisteten Standort.