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Stubensandstein EarthCache

Hidden : 7/28/2018
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Der Stubensandstein (Alter ca. 218 Millionen Jahre) bildet die oberste Schichtstufe im Kammerforst bei Etlingen in der Nähe von Stuttgart.. Die ehemals darüber gelegenen, höheren Keuperschichten, oberer Stubensandstein, Knollenmergel und Rhätsandstein, sowie die Jura-Ablagerungen (alter 142 - 200 Millionen Jahre) sind bei Leonberg bereits in geologischer Zeit abgetragen worden. Sie finden sich aber noch östlich von Leonberg auf der Filderebene und im Vorland der Schwäbischen Alb sowie auf der Alb selbst,

Der Stubensandstein besteht aus einer Folge von dicken Sandsteinbänken, in die geringmächtige, rote bis violette Mergel zwischengeschaltet sind. Der grobkörnige Sandstein besteht vor allem aus kaum gerundeten Quarzkörnern sowie aus einem geringen Anteil an Tonmineralien und unverwitterten Feldspäten. Der Sand wurde zur Keuperzeit auf einer Schwemmebene durch nur zeitweise fliesende Flüsse und gelegentliche Schichtfluten über etwa 200 Kilometer aus dem heutigen Sand in Suspension als großflächge Schlammlawine abgelagert.


Abb. Stubensandstein

Typisch für die Stubensandstein-Schichten ist das rasche laterale Ausdünnen (Auskeilen) der Sandsteinbänke und ihre Verzahnung mit Tonen. Gut erkennbar ist auch eine Erosionsdiskordanz, die bei erneuter Sandschüttung über älteren Tonablagerungen entstanden ist (Bildmitte über den gestreiften roten Tonsteinen).

Als Bindemittel enthält der Stubensandstein fein verteilt Tonmineralien, die Staub anziehen. Früher machte man sich diese Eigenschaft zu Nutze, in dem man den verwitterten Sandstein als Fegesand auf Holzfußböden streute und mit ihm den aufgesogenen Staub auskehrte. Von dieser Verwendung führt sein Name Stubensandstein her. Außerdem wurden früher feste Sandsteinbänke als Baustein verwendet. Der Turm und der Chor der Michaelskirche in Leonberg-Eltingen sind zum Beispiel aus Stubensandstein erbaut.

Der Stubensandstein ist berühmt für seine Saurierfunde. So stammt der Dinosaurier Plateosaurus von Trossingen, der volkstümich auch schwäbischer Lindwurm genannt wird, aus Schichten dieses Alters. In der näheren Umgebung bei Magstadt wurden Schädel und andere Teile des 2 bis 3 Meter langen Urlurchs Cyclotosaurus gefunden.

Um diesen Cache zu loggen beantworte bitte die folgenden Fragen über mein Profil. Eine Logerlaubnis braucht nicht abgewartete zu werden. Sollte etwa nicht stimmen, werde ich mich melden:

1. Zwischen welchen Formationen hat sich hier der Stubensandstein abgelagert ?
2. Beschreibe den anstehenden Stubensandstein vor Ort. Sind die Schichtungen gleich gelagert oder gibt es Unterscheide? Gehe dabei bitte auch auf die Härte der einzelnen Lagen ein.
3. Worauf mögen diese Unterschiede zurück zu führen sein ?

Quellen:

Foto: Werner, Wittenbrink, Bock, Kimmig: Naturwerksteine aus Baden-Württemberg, Freiburg 2013, Seite 552
Text: Werner et al a.a.O; eigen und Infotafel vor Ort

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