Die Evangelische Stadtkirche St. Michael ist ein Wahrzeichen der Stadt Werneuchen. Ihr 47 m hoher Turm erhebt sich weithin sicht bar über die Stadt. Der erhabene neugotische Backsteinbau wurde im Jahr 1875 eingeweiht. Teile der zuvor abgerissenen Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert sind heute noch am Deckengewölbe und den Außenmauern des Altarraumes zu erkennen. Eine Besonderheit ist der neugotische Staffelgiebel an der Kirche, der ihr ein sehr interessantes Aussehen verleiht.
Bemerkenswert sind die farbigen Glasfenster. Sie sind das Werk des Rostocker Künstlers Lothar Mannewitz und stammen aus dem Jahr 1960. Er gestaltete hier die Lebensgeschichte Jesu von der Ankündigung der Geburt bis zu seiner Himmelfahrt. An der Nordseite ist das Michaelsfenster.
Der schlichte Taufstein und die Altarplatte im großen Kirchraum wurden von dem Werneucher Steinmetzmeister Wilhelm Senff um 1960 gefertigt. Die viereckige Kanzel stammt aus dem Jahr 1875. Seit 2007 erklingt in der Kirche wieder eine Orgel in vollem Klang.
Zum Ensemble des Kirchplatzes gehört ein Mausoleum, das die Familie Petitjean sich um 1800 im klassizistischen Still erbauen ließ.
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