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Warten auf das Christkind #24 - Im Stall Betlehems Mystery Cache

Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Diese Cache-Serie besteht aus 24 Einzel-Caches mit dem Ziel die Wartezeit auf das Christkind zu verkürzen. Es ist eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Rätseln die alle samt nicht zu schwierig zu lösen sein sollten (max. D-2,5). Auch die Feldarbeit ist nicht zu schwer gewählt, damit auch die jüngeren Cacher ihre Freude daran haben.

Viel Spaß beim Rätseln und Suchen wünschen,
DaTechniker, Die.Do & Gfrastsackl


Es geht nun in den Endspurt unseres kleinen Adventkalenders. Neben ein paar Informationen zu Weihnachten, dem Christkind und einigen Gebräuchen, ist es auch ein wenig an der Zeit zu reflektieren.


Heiliger Abend


„Julaftonen“ (Der Heilige Abend), Aquarell von Carl Larsson, 1904–1905
„Julaftonen“ (Der Heilige Abend), Aquarell von Carl Larsson, 1904–1905

Heute ist der heilige Abend. Das letzte Türl unseres Adventkalenders hat sich geöffnet. Eigentlich ist es weder ein Feiertag, noch gibt es was zu gedenken oder zu feiern. Es ist der Vorabend, der als Vorbereitung für das Fest der Geburt Christus dient. In der katholischen Kirche wird traditionell mit dem Tagesbeginn gefeiert, also am 25. Dezember um 0 Uhr gefeiert, da Christus ja in der Nacht geboren wurde, daher auch die Christmette um Mitternacht. Die evanglischen feiern das Fest im frühen Morgen des Festtages (oft um 4 Uhr) um "nächtlichen Unfug" zu unterbinden. In beiden Konfessionen wird die Feier immer weiter vorverlegt, so dass in beiden Fällen meist am Abend des 24. Dezember gefeiert wird.

Der Termin ist eigentlich willkürlich festgesetzt. Die frühen Christen feierten nicht die Geburt, sondern die Todestage von Märtyrern. Deswegen wurde ausgehend von der Kreuzigung gerechnet. Über die Annunziata am 25. März (wir erinnern uns an Cache GC80C3V) wurden die 9 Monate gerechnet, das ergibt den 25. Dezember.
Als kirchlicher Feiertag ist der 25. Dezember seit 336 in Rom belegt. Es wird angenommen, dass es mit dem römischen Sonnenkult zusammenhängt, da auch die Wintersonnenwende auf den 25. Dezember fällt.
Wer sich gewundert hat, warum teilweise am 25. Dezember und bei vielen Ostkirchen aber am 7. Jänner gefeiert wird, der wird darauf hingewiesen, dass das nicht so ist. Auch dort wird am 25. Dezember gefeiert. Nur der Kalender ist ein anderer.


Um mich nicht in den theologisch historischen Teilen zu verirren. Wäre es auch an der Zeit sich etwas mit einigen Gebräuchen des heiligen Abends zu beschäftigen. Da gibt es ja einige.

Bescherung

Irgendwie ist die Bescherung das, an das sich die meisten erinnern. Dabei ist das noch nicht so lange so. Ursprünglich war die Bescherung am Nikolaustag (an den Cache GC80C31 können sich sicher noch ein paar Leute erinnern) üblich. Martin Luther hat die Geschenke auf den für Gesinde und Kinder auf den heiligen Abend verlegt. Auch weil die evangelische Kirche keine Heiligenverehrung kennt. Da ja der heilige Nikolaus nicht mehr die Geschenke bringen kann, ist dies nun die Aufgabe vom "Heiligen Christ", wie Luther das Jesuskind nannte. Daraus hat sich dann das engelsgleiche Christkind abgeleitet.

Christbaum

Was wäre Weihnachten ohne den Weihnachtsbaum. Dieser Baum, auch Christbaum genannt, ist ein geschmückter Nadelbaum, der in einem Gebäude oder im öffentlichen Raum geschmückt und aufgestellt wird. Die älteste Erwähnung eines Weihnachtsbaums ist 1527 in Mainz. Ab der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wird der Christbaum häufiger erwähnt.
Der klassiche Weihnachtsbaum ist eine Tanne. Tannen waren selten in Mitteleuropa, so dass sich nur begüterte Schichten einen Baum leisten können. Der Rest musste mit Zweigen und anfallendem Grün auskommen. Erst ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden vermehrt Tannen- und Fichtenwälder angelegt, so dass auch der städtische Bedarf gedeckt werden konnte.
Mit der Übernahme in das evangelische Brauchtum, hat der Christbaum seinen Siegeszug angetreten. Auch wenn in der katholische Kirche zuerst die Krippe einen grösseren Symbolgehalt hatte, wurde mit der Zeit der Brauch des Christbaums übernommen.
Der erste österreichische Christbaum wurde von der angesehenen jüdischen Gesellschaftsdame Fanny von Arnstein aufgestellt, wo auch Vertreter des Hochadels verkehrten. 1816, oder 1823, je nach Quelle wurde durch Henriette von Nassau-Weilburg der erste Christbaum in der Albertina aufgestellt. Von da an breitet sich der Brauch in alle Gesellschaftsschichten aus.

Weihnachtskrippe

Dass eine Weihnachtskrippe meist eine Darstellung der Geburt Christi in Betlehems Stall ist, ist bekannt. Weihnachtskrippen verbinden die Bilderwelt der Adventszeit mit dem Dreikönigsfest (ich weise in diesem Zusammenhang auf den Weihnachtsstern aus Cache GC80C5B hin).
Die heutigen Krippen gehen auf das Frühchristentum zurück. Dort war nur das Jesuskind enthalten. Das musste ganz zu Beginn alleine dort liegen, Ochs und Esel kamen vermutlich im 4. Jahrhundert dazu. Um 500 gab es bildliche Darstellungen mit den drei Weisen und ihren Geschenken. Viel später kam Maria dazu, und noch viel später auch Josef.
Als Begründer der sinnfälligen Darstellung des Weihnachtsgeschehens gilt der hl. Franz von Assisi, der 1223 in Greccio mit lebenden Tieren und Menschen das Weihnachtsgeschehen nachstellte.
Zu Beginn standen Krippen hauptsächlich im öffentlichen Raum, also in Kirchen. Unter Maria Theresia und Joseph II. wurden die Krippen in den Kirchen verboten. Auch der Hyronimus von Colloredo-Mannsfeld, Fürsterzbischof von Salzburg, erliess solche Verbote. Damit erhielten die Weihnachtskrippen Einzug in den privaten Bereich. Auch nach Aufhebung der Verbote blieb es dabei.

Mechanische Krippe Christkindl
Mechanische Krippe – Krippen und Christlindl-Postamt - (c) TVB Steyr


Fragen?

Keine. Die Koordinaten vom Final stehen in den Wegpunkten.


Ich war überrascht, als ich Ende November gefragt wurde, ob ich an einem Adventkalender mitmachen wollte. Ohne lange nachzudenken, habe ich da mal zugesagt. Danach ging es Schlag auf Schlag. Bisher hatte ich nur ein paar Tradis und einen reloadedeten Mysti.
Jetzt musste ich auf einmal 12 Mystis machen. Möglichst zu unterschiedlichen Themen. Gemeinsam mit den anderen 12, sollte jeder anders sein. Dass es eine solche Herausforderung werden würde, war mir nicht bewusst.
Also nach einem kurzen Brainstorming festgelegt, wer welchen Tag macht, und welches Rätsel es sein sollte. So ging es dann auf die Suche nach geeigneten Plätzen. In Anbetracht der Cache Dichte hier, keine so einfache Aufgabe. Die ersten paar waren schnell gefunden, Dosen wurden vorbereitet und ausgelegt. Möglichst bei zum Thema passende Stellen und möglichst gross. Keine einfache Aufgabe.
Es hat sich gezeigt, dass auch wenn man die meisten Final Koordinaten in der Nähe kennt, es doch ein paar Dosen gibt, deren Header so weit weg sind, dass sie unter dem Radar fliegen, oder dass es an den möglichen Stellen wenig Versteckmöglichkeiten gibt. Ich habe gelernt, dass es in manchen anderen Gegenden einfacher ist, Dosen im Wald zu verstecken als hier. Die Humusschicht ist dünn, die Bäume daher Flachwurzler, damit fallen Wurzeln meist weg, oder auch bei Steinen, diese sind so glatt und ohne Nischen, dass auch hier kein Versteck möglich ist. Wie man sieht, haben wir zwar für jedes Doserl ein Platzerl gefunden, nur Runde ist es halt keine.
Auch das Thema mit den Rätseln ist so eines. Es hat sich als gar nicht so einfach heraus gestellt, Rätsel zu machen und Variablen, bzw. Formeln zu finden, die auf die Final Koordinaten zeigen. Noch dazu, sollen diese Rätsel interessant und lösbar sein. Auch das Listing soll etwas hergeben. Wer sich hier schon beteiligt hat, hat gesehen, dass es da manchmal etwas hakt. Im Laufe der Zeit habe ich etwas dazu gelernt, und versucht die Rätsel mit Hinweisen lösbarer zu machen, und somit auf ein akzeptables Mass zu bringen. Wobei was akzeptabel ist, durchaus subjektiv zu sehen ist.
Es freut mich auch zu sehen, dass der Adventkalender gut angenommen wird, und grosses Interesse daran vorhanden ist. Etwaige Kritikpunkte werde ich versuchen zu beheben. Weiters freut mich, dass es schon jetzt so viele Funde gibt, noch bevor alle Caches gepublisht sind. Die meist freundlichen Logfiles und natürlich auch die Favis, lassen das Ownerherz höher schlagen. Ein herzliches Dankeschön dafür.

Jetzt bleibt mir nur noch über, mich herzlich bei allen zu Bedanken, die zum Zustandekommen dieser Serie beigetragen haben.

Mein Dank gilt einerseits DieDo&Gfrastsackl, die die Idee für diese Serie geboren haben, wo ich mitmachen durfte. Auch noch ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung beim Finden von Verstecken, zum Testen der Rätsel und auch sonst immer, wenn es etwas gab, das ich nicht selbst machen konnte.

Ein grosses Dankeschön

geht auch an die Reviewer Happy Hunting und ElKrawallo. Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen, die Dosen rechtzeitig zu publishen, auch wenn ich manchmal etwas gar spät dran war, mit meinen Listings.

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Und ein herzliches Dankes auch an die werte Cache Gemeinde, die fleissig an den Rätseln gewerkt hat. Auch wenn es, speziell am Anfang, doch ziemlich gehakt hat, danke ich für die Geduld. Ich hoffe ihr hattet trotzdem Spass dabei.


Das heutige Doserl ist leicht zu finden, aber je nach Luftfeuchtigkeit nicht so leicht zum öffnen (leider), wie ich beim letzten Besuch gelernt habe. Es geht die rechte Seite auf. Wobei man von unten nach oben aufmacht. Es gibt eine Achse, worüber sich das Türl dreht. Bitte nur mit so wenig guten Willen wir möglich öffnen, und nicht ganz zu machen, so dass man mit den Fingern das Türl noch öffnen kann, um das Gehäuse zu schonen.
Wer es besonders bedächtig haben will, kann gerne zwei AA Batterien sponsern, dann gibt es sogar eine Beleuchtung. Ich habe aufgrund der kalten Temperaturen davon aber abgesehen, und es hätte sicher auch nicht bis zum Publish gehalten.
Da das Gehäuse doch eher von der kleineren Sorte ist, werden nur kleine TBs hinein passen. Und bitte gebt das Logbuch wieder in das Schutzsackerl, damit es nicht gleich nass ist.


Wer nicht gerade auf FTF Jagd ist, oder den schon erledigt hat, der wird auf das Marterl hingewiesen, das am Eingang des Weges zum Doserl steht.
Es ist ein Marterl zu Ehren der heiligen Kunigunde von Luxemburg. Ihr ist die Brunner Pfarrkirche geweiht. Sie war die Tochter des Grafen Siegfried I. von Luxemburg und der Hadwig von Schweinfurt. 998 wurde sie die Frau vom späteren Kaiser Heinrich II. Aufgrund der Schenkungen an das neue Bistum Bamberg, wurde sie zur Patronin von Bamberg.
Die Ursprünge der Pfarrkirche von Brunn gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück. Nachdem die Bevölkerung von Brunn durch Seuchen fast ausgestorben war, hatte der Kaiser Menschen aus Bamberg hier angesiedelt. Sie dürften die Heilige Kunigunde als ihre Patronin hierher mitgenommen haben.


Da wir schon am reflektieren sind, würde es mich natürlich freuen, wenn ihr im Log auch ein paar Worte darüber verlieren würdet, wie ihr unseren Kalender gefunden habt, und wie es euch damit ergangen ist.

FROHE WEIHNACHTEN !!

Auf den FTF wartet noch eine Kleinigkeit aus dem Adventskalender.

Additional Hints (Decrypt)

Vue jreqrg rf rexraara. Rf xnaa frva, qnff rf fpujre nhstrug. Vpu jüeqr rzcsruyra rf avpug tnam mh fpuyvrffra, qnaa fpunssra rf qvr Aäpufgra nhpu zvg qra Svatrea haq qnf Truähfr uäyg yäatre.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)