
Auf dem Dachboden meines Opas fand ich eine alte Holzkiste, mit komischen Zeichen darauf. In ihr befanden sich ein alter Revolver, ein paar alte One Dollar Noten und ein schon ganz vergilbter Umschlag mit dieser seltsam aussehenden Chiffre und ein paar weiteren Fotos darin. Da ich eine Vermutung hatte und durch das Geocachen schon einige Codes gesehen habe, machte ich mich sofort daran es zu entschlüsseln….

Ich habe zwei verschiedene Codes gefunden, die passen könnten. Mit beiden kommt aber kein richtiger Klartext heraus, so dass ich davon ausgehe, dass noch eine weitere Verschlüsselung dahinter steckt. Und da ein paar Zeichen gar nicht vorkommen, habe ich mich für den speziellen Code entschieden, den von dem Italiener, sein Name hatte irgendwas mit Musik zu tun oder war es eine Stadt bei Meran. Aber danach bin ich nicht weitergekommen. Auf dem Umschlag stand 1674. Es stellte sich mir die Frage, welche Verschlüsselungstechniken zu dieser Zeit schon bekannt waren. Mit der Caesar Chiffre bin ich fehlgeschlagen. Und für die anderen Chiffren, die ich aus der Zeit kenne, braucht man ja auch noch ein Schlüsselwort. Welches könnte das sein? Hier steht mir eine Aufgabe mit mehreren unbekannten Variablen bevor. Aber so viele sind es nun auch wieder nicht und wofür gibt es heutzutage technische Unterstützung?
In der Holzkiste war noch ein seltsames Bild, ob es vielleicht ein Hinweis für das Schlüsselwort gibt?

Ich schalte mein Notebook ein und starte mein Lieblingsdechiffrierprogramm. Es wäre doch gelacht, wenn man eine Verschlüsselung der damaligen Zeit mit Hilfe der heutigen Technik nicht knacken könnte. Ich fange mit dem üblichen Verdächtigen an. Das Schlüsselwort. Was könnte das sein? Mit seinem Namen komme ich nicht weiter, mit dem Alias auch nicht. Vielleicht doch noch mal etwas über das Bild recherchieren? Ich trage das Wort ein und:
OORWH......
wieder nichts.
Obwohl - so ganz verkehrt scheine ich gar nicht zu liegen. Mit viel Phantasie könnte es doch XORXH heißen!!!
Da wird mir auf einmal mein genereller Fehler bewusst. Warum hab ich daran bloß nicht gedacht? Warum gibt es denn die ERSTE Verschlüsslung, Sie gibt doch etwas Wichtiges vor. Die T.R. muss ich mir schon passend selber machen. Also ist wieder Handarbeit angesagt. 20 Minuten später bin ich dann soweit. Ich fange wieder an zu dechiffrieren und sehe endlich ein „Klartextwort“.
Bingo – Nur war die Sprache/Schrift aus einer anderen Epoche aber mit etwas erneutem Fleiß, war auch diese kleine Hürde schnell gemeistert.

Dann will ich mal los den Schatz heben!, ob ihr schneller wart als ich?, das werde ich wohl erst Vorort im Logbuch sehen!!.