Skip to content

<

Porphyrtuff - Schwarzer Felsen in Jahnsdorf

A cache by Doc09380 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 12/29/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Die südliche Grenze des Erzgebirgsbeckens wird in etwa durch den Verlauf der Würschnitz im Unterdorf des Ortes Jahnsdorf Im Unterdorf des Ortes Jahnsdorf. Geprägt ist dieser Landschaftsteil durch das sogenannte Rotliegende. Das Rotliegende ist eine Gesteinseinheit, dessen Entstehung in dem Erdzeitalter des Perms liegt.

In Jahnsdorf gibt es einen Zeitzeugen – den sogenannten „Schwarzen Felsen“. Diesen Felsen aus Quarzporphyrtuff hat der Fluss Wüschnitz über viele Jahrtausende umspült und letztlich freigelegt.

Schwarzer Felsen in Jahnsdorf

Porphyrtuff ist vulkanischen Ursprungs und ein zementiertes klastisches Gestein (erhärtete vulkanischen Asche), welches sich aus oft stark zersetzten Porphyrteilchen zusammensetzt, in denen nicht selten Quarzkörner, Feldspat in Kristallen und Kristallfragmenten (Kristalltuffe) sowie Glimmerblättchen, aber auch Pflanzenversteinerungen eingebettet liegen. Im Gegensatz zu den feineren Porphyrtuffe sind die gröberen konglomeratischen und breccienartigen Porphyrtrümmergesteine weiter verbreitet und mächtiger entwickelt und spielen namentlich im Rotliegenden eine große Rolle. Die die bekanntesten deutschen Fundorte sind die Gegenden von

  1. Baden-Baden im Schwarzwald,
  2. Chemnitz,
  3. Rochlitz und
  4. Meißen.

Im Rotliegenden (einem Zeitalter des Erdaltertums) gab es mehrere sehr starke vulkanische Phasen. Vor etwa zweihundertzweiundneunzig Millionen Jahren traf dies auch für den Raum der heutigen Gemeinde Jahnsdorf zu. Mit hoher Wahrscheinlichkeit befand sich sogar genau hier das Eruptionszentrum. Während eines sogenannten phreatomagmatischen Ausbruchs wurden damals Lavafetzen und Aschen unter hohem Druck herausgeschleudert und im unmittelbaren Umfeld abgelagert, wo sie auch heute noch am Schwarzen Felsen beobachten werden können. Die dabei entstandene geologische Kleinlandschaft wird als Leukersdorfer Porphyrtuff bezeichnet. Dieser ist älter als die vulkanischen Gesteine des Chemnitzer Rotliegenden um den Zeisigwald, die gerade auch wegen ihrer vielen versteinerten Bäume weltbekannt sind. Porphyrtuff ist ein begehrter Rohstoff, so wird auch das Leukersdorfer Vorkommen in einem Steinbruch erschlossen.

Zu dem Schwarzen Felsen gelangt man, wenn man beim Freibad über den Bach geht und der Straße „Am Sonnenberg“ weiter folgt. Aber warum trägt der Felsen seinen Namen „Schwarzer Felsen“? Wenn er genauer betrachtet wird ist feststellbar, dass das Gestein an den Abbruchstellen gar nicht schwarz ist. Welche anderen Farben hier eine Rolle spielen findet ihr vor Ort heraus. Es gibt mehrere mögliche Erklärungen, warum der ganze Felsen dennoch schwarz erscheint:

  • von einem organischen Überzug, vielleicht durch Algen verursacht werden, da der Felsen ist mit einer hohen Zahl von Flechten und anderen niederen Pflanzen bewachsen ist.
  • durch Mangandioxid, das sich dort bildet, wo der Felsen mit Luft in Kontakt kommt.

Nun zu Deinen Aufgaben:

  1. Welche farblichen Ausprägungen (außer schwarz) haben die Abbruchstellen? Begründe die Farbgebung!
     
  2. Wie ist die Zusammensetzung/Schichtung des Gesteins an den Abbruchstellen?
     
  3. Welchen Härtegrad hat das Gestein, wenn Du folgende Tabelle als Maßstab nimmst?
     Härtegrad   Merkmal 
     1 und 2   mit dem Fingernagel leicht ritzbar 
     3   mit einem Messer leicht ritzbar 
     4   bei starkem Druck des Messers noch gut ritzbar 
     5   mit Messer nur schwer, mit guter Feile ritzbar 
     6   Gibt beim Anschlagen mit Stahl Funken und ritzt Fensterglas 

     
  4. Mach ein Foto von Dir oder einem persönlichen Gegenstand, woraus klar ersichtlich ist, dass Du vor Ort warst.
     

Deine Antworten der Fragen 1 - 3 schicke am einfachten an: GC81700@doc09380.de
Du kannst natürlich auch das Kontaktformular bzw. Messagecenter nutzen. Dann bitte den Bezug zum Earthcache nicht vergessen, damit ich die Nachricht besser zuordnen kann.
Du kannst nach dem Abschicken der Antworten sofort loggen (Bild nicht vergessen!). Sollte etwas nicht stimmen melde ich mich. Logs ohne Erfüllung aller Aufgaben werden kommentarlos gelöscht.

Quellen:

Additional Hints (No hints available.)



Reviewer notes

Use this space to describe your geocache location, container, and how it's hidden to your reviewer. If you've made changes, tell the reviewer what changes you made. The more they know, the easier it is for them to publish your geocache. This note will not be visible to the public when your geocache is published.