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Jahreszeiten im Buchenwald (NaturZeitReise 2/3) Multi-Cache

Hidden : 12/26/2018
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Mit der „NaturZeitReise“ wird auf sechs ausgewählten Rundwanderwegen im Teutoburger Wald die Dimension „Zeit“ mit ihren vielfältigen Facetten in der Natur- und Kulturlandschaft erlebbar. Zur „Zeit“ gehört auch die „bewegte“ Geschichte der Erde, die den Teutoburger Wald vor rund 70 Millionen Jahren entstehen ließ. Die Wege 2 und 3 widmen sich den Jahreszeiten im Buchenwald. Viel Spaß beim Wandern durch Zeit und Raum im Teuto.

Zu der Serie gehören die Wanderungen 1 (Relikte histor. Waldnutzungen; GC81459), 3 (Verborgene Zeitzeichen; GC82HCK), 4 (Steinbrüche als Zeitzeugen; GC83082) und ein Bonus (NaturZeitReise Bonus; GC8309N). Bitte achtet auf die Bonuszahlen im Finale.

Alternativtext

Startpunkt der Runde ist, wie bei Rundweg 1, der Wanderparkplatz am Windfang. Wer gut zu Fuß ist, kann beide Rundwege miteinander verbinden. Diese Etappe ist ca. 6 km lang und sollte in 1,5 – 2 Stunden zu erwandern sein. Sie ist nicht geeignet für Kinderwagen. Eine genaue Wegbeschreibung findet ihr auf der Website des Naturparks Teutoburger Wald / Eggegebirge (https://www.naturpark-teutoburgerwald.de/bielefeld/). Aus diesem Heft haben wir auch einige Erklärungen und Wegbeschreibungen übernommen. Der Multi nutzt die Rundwege 2 und 3.

Der Weg ist recht gut ausgeschildert. An einigen Stellen haben wir zusätzliche Wegpunkte eingefügt.

WICHTIG: Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet/Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden. Verhaltet euch bitte entsprechend und bleibt immer auf den Wegen! Bitte nehmt euren Hund an die Leine.

Wir beginnen am

Wasserwerk (N 51° 59.631 E 008° 31.207).

Hier fällt der in blauen Tönen gehaltene Wasserbehälter von 1926 auf.

Frage: Welche Hausnummer hat das Wasserwerk? (Antwort: A)

 

Der eigentliche Wanderweg startet am Wegweiser (Weg Nr. 2) neben dem eingezäunten Trinkwasserbrunnen (Wasserschutzzone I) unterhalb des Wasserwerks.

Begleitet von jungen Buchen- und Fichtenbeständen mit einzelnen Lärchen führt der Weg zunächst steil bergan. Durch das dichte Kronendach fällt kaum Licht auf den Waldboden, so dass unter den Fichten eine Kraut- und Strauchschicht fast vollständig fehlt. Hinzu kommt, dass der Waldboden durch die saure Nadelstreu mit einer schlecht zersetzbaren Rohhumusauflage überdeckt ist.

Auf dem Weg bergan fallen unmittelbar nördlich des Weges zwei Erdlöcher auf. Sie sind Relikte des im Teuto früher verbreiteten Abbaus von Kalksteinen, die meist für den Privatgebrauch, wie z.B. den Bau von Häusern oder die Errichtung von Mauern genutzt wurden.

Im Sommer ist dieses Wegstück immer mal wieder zugewachsen. Wer den Dschungelkampf scheut, darf sich gern den Wert für B vorab vom Owner geben lassen und den Umweg über Windfang / Bodelschwinghstraße nehmen.

Zeitfenster Jahreszeiten (N 51° 59.557 E 008° 31.376)

Die Fichte ist in unserer Region nicht heimisch. Mit der Ausdehnung des Fichtenanbaus ab dem 19. Jahrhundert hielten daher einige interessante Vogelarten im Teuto Einzug. Dazu gehörten Tannen- und Haubenmeise, der Fichtenkreuzschnabel und der Schwarzspecht.

Frage: Welchen Durchmesser sollte eine Buche mindestens haben, damit der Specht sie als Brut- und Schlafhöhle nutzen kann? (Antwort: B cm)

 

Die Fichte ist der „Nahrungsbaum“ des Spechts. Er braucht zum Leben und zur Fortpflanzung beide Baumarten. Die verlassenen Schwarzspechthöhlen werden von mehr als 60 weiteren Tierarten wie Hohltauben, Dohlen, Siebenschläfern oder Fledermäusen als „Nachmieter“ genutzt.

Oben angekommen, führt der Weg schon wieder hinunter zur Bodelschwinghstraße und verläuft dabei durch einen üppigen Laubgehölzjungwuchs, der auf den hohen Nährstoff- bzw. Kalkgehalt des Bodens hinweist.

Nach der Querung der stark befahrenen Bodelschwinghstraße seht ihr schon unterschiedliche Begrenzungspfähle und -steine.

Begrenzungssteine (N 51° 59.527 E 008° 31.527)

Frage: Wie viele Begrenzungssteine zeigen ein größeres Loch? (Antwort: C Steine)

 

Nun gelangt ihr zum sogenannten Butensiek, einer Waldwiese unterhalb des nördlich angrenzenden Butenbergs. Nicht nur im Frühling, wenn die Frühjahrsblüher aus dem Boden kommen und bald darauf der frische Laubaustrieb folgt, macht ein Spaziergang durch diesen Buchenwald Freude.

Zeitfenster Herbstwald (N 51° 59.501 E 008° 31.587)

Auch der Gang durch den herbstlichen Wald birgt interessante Erlebnisse. Dann nämlich präsentiert er sich in bunten Herbstfarben und die Wege sind übersät mit Bucheckern. Etwa alle drei bis sechs Jahre findet ein „Mastjahr“ mit überreicher Samenbildung statt.

Frage: Wie viele Liter Wasser pro Tag verdunstet eine hundertjährige Buche? (Antwort: D Liter)

Update 17.01.2022: An Station D verschwand die Schautafel, daher: D = 10*B.

 

 

 

Zwischenstation 1 (N 51° 59.462 E 008° 31.718)

Ihr folgt am Ende des Butensieks dem Wegweiser zum Weg 3.

Zeitzeuge Magere Wiese (N 51° 59.458 E 008° 31.755)

Auf den flachgründigen und austrocknungsgefährdeten Kalkgesteinsböden in Südhanglage hat sich ein sogenannter Kalkmagerrasen entwickelt. Da die Flächen unter Naturschutzaspekten gepflegt werden und z.B. auf den Einsatz von Dünger verzichtet wird, gedeihen hier selten gewordene Wiesenpflanzen.

Frage: Wie viele typische Pflanzen mit Bitterstoffen bzw. Stacheln und auffällige Blütenpflanzen nennt die Schautafel? (Antwort: E Pflanzen)

 

Im Sommer beleben eine Vielzahl von Schmetterlingen und Insekten die Wiese, auch das Zirpen der Heuschrecken ist dann zu hören.

Ihr wandert weiter und seht nach kurzer Zeit ein Hinweisschild.

Hinweisschild (N 51° 59.419 E 008° 31.966)

Frage: Bilde die Quersumme der Telefonnummer und verdopple sie. (Antwort: F)

 

Hier trifft der Weg 2 auf Weg 3, dem ihr jetzt folgt.

Der umliegende Wald zeichnet sich im Frühjahr durch seinen großen Reichtum an Frühlingsblühern aus. Der Bärlauch gedeiht auf diesen meist sonnenabgewandten Böden der Kalkbuchenwälder des Teutos besonders gut. Er bedeckt als weißer Blütenteppich den Waldboden und sein knoblauchartiger Geruch erfüllt im Frühjahr den Wald. Das Laubdach der Buchen ist im Sommer so dicht, dass nur noch wenig Licht das Blätterwerk durchdringt. Die Frühjahrsblüher haben ihren Wachstumszyklus zu diesem Zeitpunkt schon weitgehend abgeschlossen.

Zeitfenster Frühlingsblüher (N 51° 59.347 E 008° 32.312)

Die Schautafel informiert u.a. über die zehn Jahreszeiten des phänologischen Kalenders. Es gibt einen allgemeinen Trend zu einer längeren Vegetationszeit.

Frage: Um wie viele Tage hat sich die Vegetationszeit seit 1951 verlängert? (Antwort: um fast G Tage)

 

Der Weg führt euch nach Osten in Richtung Waterboer.

Ihr quert das Tal und wechselt dabei vom Kalkstein- auf den Sandsteinkamm hinüber, erkennbar am felsig-braunen Wegebelag und dem hier stehenden Fichtenwald, in dem eine nur spärliche Krautschicht wächst. Bei den im 19. Jahrhundert durchgeführten Aufforstungen der Kammbereiche und Heideflächen wurden vorwiegend die beiden Nadelbaumarten Fichte und Wald-Kiefer gepflanzt. Sie dominieren heute weite Landstriche; die Kiefer in der sandigen Senne; die Fichte im Teuto, vor allem im Bereich des Sandsteinkamms. Von Natur aus wüchse hier ein bodensaurer Hainsimsen-Buchenwald.

Bald erreicht ihr die Waldkirche mit Glockenturm.

Glockenturm (N 51° 59.225 E 008° 32.767)

Hier finden im Sommer Gottesdienste statt.

Frage: Wie viele Stufen (einschl. der oberen Platte) führen auf die steinerne Kanzel? (Antwort: H Stufen)

 

Ein paar Schritte weiter erreicht ihr das (ehemalige?) Gasthaus Waterboer mit einer alten Eiche, die als Naturdenkmal geschützt ist.

Frage: Am Torbalken des Hauses findet ihr die geschnitzte Hausnummer. Wie heißt sie? (Antwort: No. I)

 

Vom Wanderparkplatz Waterboer aus geht es entlang der Waterboerstraße talabwärts nach Süden. Hier laufen die Wege 3 und 4 ein Stück zusammen.

Teiche an der Waterboer (N 51° 59.150 E 008° 32.674)

Die östlich der Straße liegenden Klärteiche sind innerhalb weniger Jahre zu einem bedeutenden Lebensraum nicht nur für Amphibien geworden. In jedem Jahr wandert eine Vielzahl an Erdkröten, Grasfröschen und Molchen zum Ablaichen in die am Waldrand liegenden Gewässer. Um die Tiere vor dem Straßentod zu bewahren wurden extra so genannte Amphibienleiteinrichtungen errichtet.

Frage: Wie lang ist die Leiteinrichtung zum Schutz der Amphibien? (Antwort: J m)

 

Nach rund 350 m verlasst ihr die asphaltierte Straße nach Westen und gelangt kurz danach zu einer ehemaligen Waldwiese. Eine Landschaftsliege lädt an der ruhigen Lichtung zur Rast ein. Hier liegt übrigens auch der Tradi „Solarium im Wald #2“ (GC4T1RP).

Zeitfenster Winter im Wald (N 51° 58.967 E 008° 32.559)

Frage: Die Tafel zeigt Spuren im Schnee. Wie viele Tiere werden hier mit ihren Spuren vorgestellt? (Antwort: K Tiere)

 

Die umliegenden Buchenwälder werden im Winter kahl, dann sieht man auch die vereinzelt im Unterwuchs stehenden Stechpalmen (Ilex). Schon unsere Vorfahren verehrten die immergrünen, stacheligen Ilex und schmückten damit im Winter ihre Häuser. Der Brauch, zu Weihnachten Fichten zu schmücken, kam dagegen erst im 19. Jahrhundert auf. Während die „Weihnachtsbäume“ zunächst bei der Durchforstung der Fichtenkulturen anfielen, werden sie heute meist gezielt angebaut.

Am Waldrand hat sich eine dichte Hecke aus Schlehen, Rosen und anderen Wildsträuchern entwickelt, die von einem Schleier aus Waldreben überzogen wird. Im angrenzenden Buchenwald deutet der üppige Jungwuchs mit Spitz-Ahorn darauf hin, dass sich hier im Untergrund trotz des sandigen Oberbodens Kalk befinden muss.

Bald gelangt ihr zu einer Wegekreuzung. Hier zweigt der Weg nach Nordwesten ab und führt nun am Südhang des Rosenbergs entlang. Die Wege 3 und 4 trennen sich hier.

Zwischenstation 2 (N 51° 58.933 E 008° 32.123)

Im Wald dominieren plötzlich Kiefern und Fichten, ein Zeichen dafür, dass wir uns nun an der Grenze vom Buchen- zum Kiefernwald befinden oder anders ausgedrückt: vom Kalksteinbereich des Teutos zum Sandbereich der Senne.

Der Weg führt nun ein gutes Stück am Waldrand entlang. Mit etwas Glück kann man in der sommerlichen Abenddämmerung auch Fledermäuse bei der Insektenjagd beobachten. Die Buchenwälder des Teuto sind beliebte Sommer- und Jagdreviere; im Herbst suchen sie ihre Winterquartiere auf, z. B. die Kasematten (unterirdische Gänge) der nahe gelegenen Sparrenburg.

Zeitzeuge Fledermäuse (N 51° 59.008 E 008° 32.002)

Frage: Wie groß wird der hier in einer Höhle lebende Fledermaus-Höhlenkäfer? (Antwort: L mm)

 

Der Weg auf der Südseite des Rosenbergs führt an der Klinik Rosenhöhe sowie dem Brackweder Schulzentrum entlang. Hier kommt ihr auch zum Tradi „Anno 1854 - Der Grenzstein“ (GC7KWMG).

Grenzstein (N 51° 59.144 E 008° 31.770)

Frage: Der Grenzstein zeigt auf einer Seite vier Zeichen. Das erste und dritte Zeichen sind Buchstaben. Interpretiert sie als römische Zahlen und übertragt sie. Welche Zahl ergibt sich (Antwort: M)

 

Kurz vor der Straße „Am Rosenberg“ zweigt der Weg nach Norden ab und verläuft ein kurzes Stück als Trampelpfad durch den Wald, bevor er die Straße quert. Nun führt ein kurzer Wegeabschnitt steil hinauf. Einen schönen Ausblick genießt man, wenn man sich dem Waldrand zur angrenzenden mageren Wiese nähert. Der flachgründige Boden in Südhanglage ist neben dem Verzicht auf Düngung Voraussetzung für die hier im Sommer herrschende Blütenpracht und die Vielzahl seltener Pflanzenarten.

Hier treffen sich an einem Wegekreuz die Wege 2 und 3. Ihr folgt nun wieder Weg 2.

Zwischenstation 3 (N 51° 59.293 E 008° 31.576)

Im sich anschließenden Buchenwald herrscht im Sommer der „Kampf ums Licht“: Während am Waldrand verschiedenste Gehölze wie der Spitzahorn versuchen, den Lichtraum für sich zu erobern, herrscht im Inneren des sommerlichen Waldes voller Schatten, sodass dort nur wenige krautige Pflanzen wachsen.

Zeitfenster Hallenwald (N 51° 59.355 E 008° 31.318)

Da die Buche in der Jugend Schatten verträgt und später in der Lage ist, alle anderen Bäume zu verschatten, ist sie hinsichtlich ihrer Konkurrenzkraft allen anderen Waldbäumen überlegen.

Frage: Zu wieviel Prozent würden Buchenwälder Deutschland bedecken, wenn der Mensch nicht eingreifen würde? (Antwort: N Prozent)

 

Unter natürlichen Bedingungen bleiben Buchenwälder in ihrem Erscheinungsbild lange Zeit gleich. Erst wenn durch absterbende oder gerodete Bäume Licht und Wärme auf den Boden gelangt, haben auch Lichtbaumarten wie Birke und Eiche eine Chance zur Keimung und Entwicklung, bis in ihrem Schatten wieder die Buche einwandert.

Am Weg findet ihr genügend Bänke, um nun in Ruhe die Koordinaten für das Finale ausrechnen zu können.

Update 05.09.2019: An Station F verschwand die Schautafel, jetzt gibt es hier ein Hinweisschild.

 

 

Ihr findet das Final bei N 51° 59.(A+B)/C+D-E*F-C*G und E 008° 31.J-H-I+K*L-M-N

 

 

Achtung: Ihr müsst zum Auffinden des Caches die Wege nicht verlassen.

Bitte denkt daran, die Werte für den Bonus zu notieren.

Zurück zum Start wandert ihr entlang der Bebauungsgrenze nach Westen. Nach einiger Zeit erreicht ihr wieder die Bodelschwinghstraße und folgt den Hinweisschildern zum Ausgangspunkt.

Vielen Dank an michardbegel für den Betatest.

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)