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Rund um die Bahn #07 Traditional Cache

Hidden : 2/25/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Liebe Geocacherinnen, liebe Geocacher

Ich habe lange überlegt, meine Caches angesichts der aktuellen CORONA-Krise zu deaktivieren, doch es wird nichts nützen, dann müßte ich sie einsammeln, damit niemand sich hinreissen läßt, doch zum Cache zu gehen. Auch während der zu erwartenden Ausgangssperre wird es gestattet sein, nach draussen zu gehen, nur eben nicht in Gruppen.

Deshalb habe ich jedem meiner Caches diesen Text voran gestellt, einach um euch aufmerksam zu machen:

  • nicht in Gruppen Cachen zu gehen, da die Ansteckungsgefahr zu groß ist
  • nicht ohne Handschuhe zu Cachen, da das Virus auf Kunststoff bis zu 72 Stunden existieren kann
  • nicht den Cachebehälter von and zu Hand zu geben, das ist ein Übertragungsweg
  • nicht zu vergessen, die Hände gründlich zu reinigen und sich nicht ins Gesicht zu fassen

Ich hoffe, wir kommen alle gut über diese Krise, haltet euch an die Regeln und dann werden wir uns auch irgendwann wieder auf Events und beim Cachen treffen können. Bis dann

HyppoderEinzige und Skrolan3

Rund um die Bahn #07

Diese Caches befinden sich in Dillingen/Saar, wo ich den größten Teil meines Hütte und BahnLebens verbracht habe, wo ich arbeite und mich wohl fühle. Die Cachedichte ist hier recht hoch, mit viel Glück und archivierten Caches konnte ich noch entsprechende Plätzchen für meine Tradis finden.

Dillingen/Saar ist eine Stadt im Landkreis Saarlouis, Saarland. Sie hat etwa 20.000 Einwohner und gliedert sich in die drei Stadtteile Dillingen-Innenstadt, Pachten und Diefflen. Das Stadtgebiet liegt am Rand des Naturparks Saar-Hunsrück an der Mündung der Prims in die Saar und ist etwa 10 km von der französischen Grenze entfernt. Dillingen liegt etwa 60 km von Luxemburg (Stadt) und Trier, 50 km von Metz sowie 30 km von Saarbrücken entfernt und grenzt unmittelbar an das Stadtgebiet von Saarlouis an. Hinsichtlich seiner Einwohnerzahl ist es die zweitgrößte Gemeinde des Landkreises Saarlouis.

Die einzelnen Caches orientieren sich ungefähr an der Streckenführung der archivierten "Dillinger Nano Tour", die wir nach einem Glühwürmchen-Stammtisch im großen Team als FTF geloggt haben. Daher auch der Name dieser Caches.

Das ursprünglich 1858 eröffnete Empfangsgebäude ist nicht mehr erhalten. Es entsprach dem zweigeschossigen Bautyp „Rechteck mit Mittelrisalit“ mit Rundbogentüren, Rechteckfenstern in den Obergeschossen, Gurt- und Sohlbankgesimse. Rundbogige Gesimse auf Konsolen dienten als Verzierungen.

Seit den 1880er Jahren stand der Bau öffentlicher Gebäude und damit auch der Bahnhofsgebäude ganz im Zeichen der historistischen Neorenaissance. Besonders bevorzugt wurde dabei die deutsche oder nordische Ausrichtung dieses Stils. Zwar waren Bahnhöfe als Verkehrsanlagen bloße Nutzbauten, doch galten sie zunehmend als „Empfangsgebäude der Stadt“, wie das Handbuch der Architektur im Jahre 1911 betonte:

„Als öffentliche Bauten im weitesten Sinne des Wortes gewähnen in die Augen fallenden Maßstab für unser bauliches Können. Deshalb ist es wohlberechtigt, daß man in neuerer Zeit von verschiedenen Seiten, sogar staatlicherseits, bemüht ist, diesen Bauten zugleich mit dem Erfüllen aller Zweckmäßigkeitsforderungen auch eine charakteristische Architektur zu geben, sie in Formen und Farben in das Landschafts- oder Stadtbild einzupassen und, je nach der Bedeutung der Station für den Verkehr, den Eindruck ihrer äußeren Erscheinung vom Schlichten, Malerischen bis zum Bedeutenden, Mächtigen und Monumentalen zu steigern sucht. Es ist deshalb auch nicht unberechtigt, wenn von manchen - angesichts des gewaltigen Verkehres, den die Eisenbahnen zu bewältigen haben - verlangt wird, daß das Empfangsgebäude geradezu ein nationales Gepräge erhalten solle.“

Ähnlich äußerte sich der Architekt, Stadtplaner und Hochschullehrer Theodor Fischer in einem Vortrag aus dem Jahre 1901: „Heute muss der Bahnhof `caput et quasi terminus´ für die moderne Stadt genannt werden.“

Besonders bei den preußischen Bahnen wurde der Deutschrenaissance bei Bahnhofsneubauten klar der Vorzug gegeben.

Dementsprechend wurde, nachdem der Rundbogenstil in den 1870er Jahren seine Vorherrschaft im deutschen Bahnhofsbau verloren hatte, auch in Dillingen zwischen 1890 und dem Ersten Weltkrieg das Empfangsgebäude des Bahnhofes komplett neu errichtet. Der rechteckige Gebäudekomplex weist unregelmäßige Risalite auf und zeichnet sich durch eine komplexe Gestaltung aus. Trotz Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und baulichen Veränderungen in der Nachkriegszeit, zeigt der Dillinger Bahnhof noch weitgehend seine ursprüngliche Gestaltung.

Der Cache befindet sich in der näheren Umgebung der Stadthalle

Bis zum Bau der Stadthalle fand das kulturelle Leben zunächst in den Sälen verschiedener Gasthäuser statt. Erst 1953 stand nach dem Bau des staatlichen Realgymnasiums mit dessen Aula für die folgenden neun Jahre ein entsprechender Saal für bescheidene Ansprüche zur Verfügung. Infolge eines 1957 gestellten Antrags im Stadtrat wurde der Beschluss zum Bau einer eigenen Stadthalle im Stadtpark gefasst. Den Vorsitz im dann ausgeschriebenen Wettbewerb hatte der im dritten Reich im Stab von Albert Speer tätige Herbert Rimpl inne. Die Jury wählte unter den Bewerbern die Arbeitsgemeinschaft Kurt Baldauf, Klaus Hoffmann und Erwin Klein. Nach dem Richtfest am zweiten August 1959 folgte 1960 der Rohbau. Die Baukosten betrugen fünf Millionen DM.

Die Zielvorgabe war die Realisierung einer Mehrzweckhalle. Das wurde unter anderem durch Postden 400 m² messenden schwenkbaren Boden erreicht. Damit lässt sich der Saal sowohl für Tischveranstaltungen als auch für Theateraufführungen nutzen. Der hintere Teil kann mittels einer Hydraulik um einen Meter angehoben werden. Dabei wird der vordere Teil um einen halben Meter abgesenkt. Die Drehachse wurde so positioniert, dass für die Manipulation des Bodens von 200 Tonnen lediglich 42 Tonnen benötigt werden. Die Vollbühne ist 22 Meter breit, 12,5 Meter tief und hat eine Höhe von 16 Metern. Zur Ausstattung gehören Orchestergraben, Rundhorizont, Beleuchterbrücke, Schnürböden mit 15 Prospektzügen sowie Sicherheitseinrichtungen wie Eiserner Vorhang und Sprühflutanlage. Der 60 Musiker fassende Orchestergraben lässt sich hydraulisch auf Saalniveau anheben und stellt durch die damit erreichte Integration in den Saal weitere 50 Sitzplätze zur Verfügung. Die bauakustische Planung wurde von Dr.-Ing. habil. W. Zeller aus Stuttgart durchgeführt.

Foyer, Saal und Restaurationsbetrieb liegen auf einer Ebene. Die von Blasius Spreng gestaltete Stirnwand ist mit der Technik der Enkaustik umgesetzt. Die Halle steht seit 2011 unter Denkmalschutz.

Am 30. November 1962 wurde der Theaterbetrieb mit der musikalischen Komödie Feuerwerk von Paul Burkhard unter der Regie von Erik Ode aufgenommen. Das Bühnenbild wurde von Jan Schlubach gestaltet. Zu den Darstellern gehörten Blanche Aubry, Karl Schönböck, Christian Wolff, Hilde Sessak, Dorothea Wieck, Brigitte Mira und Benno Hoffmann.

Der offizielle Festakt fand am folgenden Tag statt. Zu den Festrednern gehörte der damalige Ministerpräsident Franz-Josef Röder.
Quellen: Stadrhalle, Wikipedia

So, das waren ein paar Infos zur Bahn und zu Betrieben, Einrichtungen oder Sehenswürdigkeiten rund um die einzelnen Caches. Einen Bonus gibt es nicht, dies ist ledigliche eine Gruppe von Caches zum Thema. Ich wünsche viel Spaß und passt mir auf Muggels auf!

Additional Hints (Decrypt)

Cbvfba Vil

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)