Bundesfestung Ulm
Fort Oberer Kuhberg Werk XXXII
Kurzer Rundgang für Geschichtsinteressierte um das Fort Oberer Kuhberg. Es geht ca. 1 km auf geteerten, geschotterten und Wiesenwegen rund ums Fort.

Das Fort als Festung
Erbaut zwischen 1848 und 1857 nahm das Fort die wichtigste Stellung im westlichen Fortgürtel ein. Wegen der Bedeutung seiner Position wurde es sehr stark ausgebaut und während seiner aktiven Zeit mehrmals modernisiert. An diesem in allen Teilen erhaltenen Fort kann wie nirgends sonst in der Ulmer Festung die Baugeschichte von 1848 bis 1905 nachvollzogen werden. Als erste Modernisierung wurden 1878-79 die Türme und einige Mauern erniedrigt sowie Hohltraversen auf dem Wall eingebaut. Die zweite Modernisierung bestand in einer Betonverstärkung der zentralen Kasematten und des Brunnens um 1900. Aus dieser Zeit stammen auch die teilweise noch erhaltenen Infanteriezäune um das Fort herum.
Der Förderkreis Bundesfestung Ulm e.V. bietet Führungen im Festungsmuseum Fort Oberer Kuhberg jeweils am ersten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr an. Dabei wird die weitläufige Anlage mit ihren unterirdischen Kasematten begangen und erklärt sowie die Bundesfestung Ulm grundsätzlich erläutert. Sehenswert ist auch die original eingerichtete und europaweit einmalige Geschützkasematte. Zahlreiche Exponate und der tadellose Zustand des Werkes machen die 1 ½ bis 2 Stunden zum Erlebnis.
www.festung-ulm.de
Bei N 48° 23.055' E 009° 57.102' gibt es übrigens eine Möglichkeit zum Rasten und im Winter eine Möglichkeit zum Schlitten fahren. Nur so nebenbei.
Da unsere kleine Führung rund ums Fort natürlich nur sehr unvollkommen sein kann, rate ich allen, die sich für die wechselvolle Geschichte und die Technik des Forts interessieren, die oben genannte Führung mitzumachen bzw. den Internetlink anzuschauen.