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Leben und Malochen in der Gartenstadt Lohberg Multi-Cache

Hidden : 2/5/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Leben und Malochen in der Gartenstadt Lohberg

Glückauf und willkommen in Lohberg!

Diese Tour führt dich durch die Bergarbeitersiedlung und über das Gelände der Zeche Lohberg. An jeder Station musst du ein kleines Rätsel lösen, um die Koordinaten der nächsten Station zu erfahren. Merk dir deine Antworten, du wirst sie am Ende noch brauchen.

Außerdem findest du unterwegs an Wegpunkten noch weitere interessante Orte, die du dir ansehen kannst, wenn du Zeit und Lust hast.

1907 begann der Thyssen-Konzern die Zeche Lohberg abzuteufen. Als eine der letzten Zechen des Reviers war sie bis 2006 in Betrieb. Um in dem ansonsten kaum besiedelten Raum um Dinslaken Wohnraum für die Bergleute zu schaffen, entstand 1907-1920 eine Kolonie mit 1334 Wohnungen. Dank des Widerstands der Bewohner überstand sie auch die 1970er Jahre, als viele alte Arbeitersiedlungen abgerissen werden sollten.

 

Station 1: Ledigenheim 

51°35.049
006°45.590

© ThyssenKrupp Konzernarchiv, Duisburg

Viele Bergmannsfamilien nahmen junge, unverheiratete Bergleute als Untermieter auf. Die Zechendirektion fürchtete um Sitte und Moral, als junge Männer mit den Frauen und Töchtern der Bergleute zusammenlebten. Ab 1913 wurden die Jungbergleute daher im Ledigenheim untergebracht. Neben Schlafräumen und Speisesaal bot das „Bullenkloster“ Waschküche, Baderäume, Kegelbahn, Theaterbühne, Werksbücherei, Nähstube und Höhensonne.

Heute ist das Ledigenheim Veranstaltungs- und Gewerbezentrum. Die Ausstellung des DIZeums infomiert über das Leben der Jungbergleute.

Wie nannte man die Jungbergleute, die nicht im Ledigenheim, sondern als Untermieter in Bergmannsfamilien wohnten?

  • Jungknappen - 97
  • Schlafwandler - 77
  • Kostgänger - 28

Setze die Zahl, die der richtigen Antwort entspricht für A in die Lücke in der nächsten Koordinate ein.

 

Wegpunkt: Mehr über das Ledigenheim erfährst du auf der Infotafel:

  51°35.078
006°45.572

 

Station 2: Konsumanstalt

51°35.0 A
006°45.672

Der zecheneigene „Konsum“ verkaufte Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs, da die Geschäfte in Dinslaken oder Hiesfeld zu weit entfernt lagen. Konsumanstalten gehörten zu jeder Arbeiterkolonie. Günstige Preise sollten Arbeiter auch an das Unternehmen zu binden.

Was ist heute in den Räumen der Konsumanstalt untergebracht?

  • Eine Bibliothek - 13
  • Eine Moschee - 23
  • Ein Museum - 33

Die richtige Lösung ist B.

 

Station 3: Koloniehäuser

51°35.088
006°45.6 B

Die drei Häuser Steigerstraße 4,6 und 8 wurden als erste unter Denkmalschutz gestellt. Es sind typische Koloniehäuser des frühen 20. Jahrhunderts, die an Kotten, kleine Bauernhäuser, erinnern. Jede Wohnung hatte einen eigenen Eingang, damit man sich nicht in die Quere kam und oft zwei Etagen, damit Bergleute auf Nachtschicht im Obergeschoss in Ruhe schlafen konnten.

Was fällt dir noch auf, wenn du dir die drei Koloniehäuser anschaust?

  • Über den Türen sind Eisen und Schlägel angebracht. - 15
  • Jeder Hauseingang hat eine Veranda. - 95
  • Die Häuser sind unterschiedlich gestaltet. - 55

Die richtige Lösung ist C.

 

Station 4: Johannesplatz

  51°35.0 C
006°45.501

Die Kolonie Lohberg ist eine Gartenstadt. Sie erinnert an ein Dorf auf dem Lande mit Grünflächen und ruhigen Gartenstraßen. Der Johannesplatz war als Marktplatz das Zentrum des „Dorfes“ mit Kirchen, Schulen, Geschäften, einer Polizei- und einer Poststation. Du stehst vor dem Stadtteilbüro. Der Marktplatz ist also noch heute das Zentrum der Siedlung.

Wo ist die Gartenstadtidee wohl entstanden?

  • England - 39
  • Belgien - 96
  • USA - 86

Die richtige Lösung ist D.

 

Wegpunkt: Johannesschule

 51°35.125
006°45.460

Vielleicht machst du einen Abstecher zur Johannesschule. Das Gebäude wurde 1915 gebaut. Vorher mussten die Kinder ca. 3 Kilometer zur Schule in Hiesfeld laufen.

 

Station 5: Am Rand der Siedlung

51°35.200
006°45.3 D‘

Hier bist du am Rand der Kolonie angekommen. Die Siedlung Lohberg lag zu ihrer Entstehungszeit weitab vom Schuss. Deshalb bildeten die Lohberger eine enge Gemeinschaft. Persönliche Kontakte zu Menschen außerhalb Lohbergs gab es kaum. Was fällt dir an den Häusern am Rand der Kolonie auf?

  • Sie bilden eine geschlossene Reihe wie eine Stadtmauer. 21
  • Sie sind versetzt, so dass man freien Blick auf die Felder hat. 32
  • Sie sind kleiner als die übrigen Koloniehäuser. 42

Setze die Zahl, die der richtigen Antwort entspricht für E in die Lücke in der nächsten Koordinate ein.

 

Station 6: Spuren des Kriegs

51°35.100
006°45. E 1

In diesem Teil Lohbergs wurden im Zweiten Weltkrieg besonders viele Koloniehäuser zerstört. Den Unterschied zwischen den ursprünglichen Häusern und den Nachkriegsgebäuden kann man erkennen, wenn man die beiden Häuser Zechenstraße Nr. 19 und Nr. 20 vergleicht.
Welches dieser Häuser wurde vor dem Krieg gebaut? Füge die erste Ziffer der richtigen Hausnummer für F in die Lücke der nächsten Koordinate ein.

 

Weg Punkt: Dorotheenkampfbahn

51°34.704

Wenn du Zeit hast, kannst du einen Abstecher zum Sportplatz machen. Sport gehörte zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Auf der Dorotheenkampfbahn spielt der VfB Lohberg und im nahegelegenen Fischerbusch gab es mal eine Badeanstalt.

 

Station 7: Marienkirche

51°34.954
006°45. F 32

Die Marienkirche in Lohberg eines der ganz wenigen Zeugnisse expressionistischen Kirchenbaus im Bistum Münster. Nur für eine kurze Zeit baute man Kirchen wie St. Marien.
Wann wurde die Marienkirche fertiggestellt? Nimm die letzten beiden Ziffern der Jahreszahl, verdopple sie und du bekommst G, zum Eintragen in die nächste Koordinate.

 

Station 8: Marienschule

51°34.992
006°45.2 G

In den ersten Jahren mussten die Kinder drei bis vier Kilometer zur ev. Dorfschule in Hiesfeld bzw. zwei Kilometer zur kath. Bergschule in Oberlohberg laufen – zweimal täglich. Mit der Marienschule erhielt die Siedlung 1912 eine katholische Schule. Das heutige Gebäude wurde 1921 gebaut.

Was für eine Schule wünschten sich viele Lohberger neben der ev. Johannes- und der kath. Marienschule? (Eine Infotafel in der Nähe kann dir bei der Antwort helfen)

  • Eine Musikschule 14
  • Eine weltliche, nicht an die Konfessionen gebundene Schule 34
  • Eine reine Mädchenschule 74

Setze die Zahl, die der richtigen Antwort entspricht für H in die Lücke in der nächsten Koordinate ein.

 

Station 9: Beamtenhäuser

51° H .949
006°45.477

Die Lohberger Straße trennt die Kolonie in zwei Bereiche. Hier im südlichen Teil wohnten die Beamten der Zeche – also die Steiger und die leitenden Angestellten. Die Häuser sind hier erkennbar größer und reicher dekoriert.
Während der Arbeit herrschte ein rauer Befehlston und auch nach der Schicht blieb eine Kluft zwischen beiden Gruppen. Die Beamten sahen oft auf die Arbeiter herab. Und die Kinder der Arbeiter wollten nicht mit den „Beamtenscheißern“ spielen.

Welches Bergmannsymbol siehst du auf den Häusern?

  • Meterlatten 37
  • Fördergerüste 77
  • Grubenlampen 57

Setze die Zahl, die der richtigen Antwort entspricht für I in die Lücke in der nächsten Koordinate ein.

 

Weg Punkt: Lutherkirche

51°34.921
006°45.537

Die evangelische Gemeinde war bis 1945 in einer Holzbaracke am Johannesplatz untergebracht. Erst nachdem diese im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, erhielt die Gemeinde 1954 ein neues Gotteshaus.

Die richtige Lösung ist I.

 

Station 10: Kasino

51°34.915
006°45.6 I

Unmittelbar gegenüber dem Werkstor liegt das Zechenkasino. In der unternehmenseigenen Gaststätte konnten die Bergarbeiter nach der Schicht „die Briketts runterspülen“. So wanderte auch ein Teil des Lohnes direkt zurück in die Kasse der Bergwerksgesellschaft.

Wer besuchte noch das Zechenkasino?

  • Wichtige Gäste wurden in den luxuriösen Gasträumen der Direktoren bewirtet. 90
  • Für die Kinder der Bergleute gab es ein Spielzimmer 71
  • Die Frauen der Bergleute trafen sich einmal in der Woche zum Kaffee 31

Setze die Zahl, die der richtigen Antwort entspricht für J in die Lücke in der nächsten Koordinate ein.

 

Station 11: Schacht II und Zechenwerkstatt

51°34.J 0
006°45.765

Du stehst zwischen dem Fördergerüst des Schachtes II und der Zechenwerkstatt.
Das Fördergerüst wurde 1955/56 von Fritz Schupp, der auch Zeche Zollverein XII entworfen hat, gebaut. An diesem Schacht wurden die Kohlen durch eine Skipförderung zu Tage gebracht. Mit Gefäß- oder Skipförderung wird eine Schachtförderungsart im Bergbau beschrieben. Dabei wird das Haufwerk in besondere, am Förderseil hängende Schachtfördergefäße, gestürzt und mit diesen ohne Förderwagen zutage gefördert.

Schau dich etwas um. Welches Symbol erkennst du auf der Stirnseite der Zechenwerkstatt?

  • Die heilige Barbara – die Schutzheilige der Bergleute 65
  • Eisen und Schlägel – die ursprünglichen Werkzeuge der Bergleute 55
  • Den Bogen – das Logo des Thyssen-Konzerns 45

Setze die Zahl, die der richtigen Antwort entspricht für K in die Lücke in der nächsten Koordinate ein.

Station 12: Ein Stück Vergangenheit

51°35.096‘
006°45.7 K

Von hier aus bietet sich einen Blick auf die Siedlung Neu-Lohberg, die nach der Stilllegung der Zeche errichtet wurde. Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Kesselhaus (hinter dem Turm) zu erkennen, in dem der Dampf für die Fördermaschinen und die Druckluft für die untertägigen Werkzeuge der Zeche erzeugt wurde.

Aber schau dich um! Welches kleine Stück Vergangenheit siehst du hier?

  • Einen Schlägel 20
  • Einen Helm 30
  • Ein Stück Kohle 40

Setze die Zahl, die der richtigen Antwort entspricht für L in die Lücke in der nächsten Koordinate ein.

Station 13: Follow the red rabbit

 51°35.0 L
006°45.941

Der „Hase im Bergpark“ vom Künstler Thomas Schütte stand zur Betriebszeit der Zeche natürlich noch nicht hier. Diese Anlage gehörte zur Kohlenwäsche. In der Kohlenwäsche wurde grobe Kohle mit Wasser von Gestein, den sogenannten Bergen, getrennt. In diesem Becken konnten die feinen Bestandteile absetzen, damit man das Waschwasser wiederverwenden konnte.

Wie nennt man wohl diese Anlage?

  • Quadratreiniger 1
  • Rundeindicker 9
  • Dreiecksbecken 4

Setze die Zahl, die der richtigen Antwort entspricht für M in die Lücke in der nächsten Koordinate ein.

Station 14: Schacht I

51°34. M 87
006°45.805

Hier stand einst das Fördergerüst von Schacht I, das 2014 abgerissen wurde. Darunter befand sich die Schachthalle, in der die Kumpel den Förderkorb bestiegen, um zur Arbeit unter Tage zu fahren. Beim Abteufen des Schachtes im Jahr 1907 musste der Boden mit Kühlmittel vereist werden – nur so ließ sich die durchlässige Schwimmsandschicht, ein besonders wasserhaltiger Sandboden, sicher durchqueren.
Von diesem Punkt aus fällt der Blick auf das markante Gebäude vor der Bergehalde mit dem weitläufigen Solardach – die ehemalige Kohlenmischhalle. Hier wurden die geförderten Kohlen sorgfältig gemischt, um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen.

Wann wurde die Kohlenmischhalle erbaut? Nimm die beiden letzten Ziffern der Jahreszahl und du bekommst N. 75 Setze nun alle Hinweise, die du gesammelt hast, in die Formel ein. So erhältst du die Koordinaten des Finals.

Viel Spaß beim Finden!

Final

(A+B)°(C-E)‘(B+H).(J+L-H) (E-M)
006°(J:2)‘(A+F).(Nx5-M)

Die richtige Antwort führt dich zum Cache.

Nur noch die Box finden und ins Logbuch eintragen.

Hoffentlich hat dir unser Rundgang durch Lohberg gefallen und du kommst bald wieder vorbei.

Bis bald und Glückauf!

Additional Hints (Decrypt)

Ynffr qnf Frvy no va qvr Gvrsr.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)