Die Donaubrücke
Die Donaubrücke Traismauer (auch St. Georgsbrücke genannt) ist die Verlängerung der Kremser Schnellstraße S33 über die Donau. Sie verbindet die Stockerauer Schnellstraße S5 vom Knoten Jettsdorf im Norden mit der Bestandsstrecke der S33 in Richtung St. Pölten beim Knoten Traismauer im Süden. Die Brücke quert die Donau beim Stromkilometer 1991,35.
Den Namen Donaubrücke St. Georg erhielt diese Brücke im Gedenken an das an dieser Stelle gegründete Kloster St. Georgen, das 130 Jahre später nach Herzogenburg als Stift Herzogenburg übersiedelte.
Mit der Donaubrücke wurde eine im Autobahnstandard ausgebaute Achse vom nördlich der Donau gelegenen Weinviertel in Richtung St. Pölten geschaffen, wodurch der Umweg über Krems entfällt.
Neben einer Fahrtzeitverkürzung zwischen Stockerau und Sankt Pölten wird daneben auch die Tullner Straße (B19), welche Tulln und St. Christophen an der West Autobahn (A1) verbindet, durch die neue Donaubrücke entlastet bzw. der Nord-West-Verkehr im Großraum Wien von der Südosttangente (A23) und der Wiener Außenring Autobahn (A21) auf die Achse S5 / S33 verlagert, womit die Donaubrücke auch einen wichtigen Bestandteil des Regionenringes um Wien darstellt.
Die Donaubrücke Traismauer wurde am 30. Oktober 2010 von Erwin Pröll, Asfinag-Vorstand Alois Schedl und dem Generalsekretär des Verkehrsministeriums Herbert Kasser offiziell eröffnet. Die Verkehrsfreigabe der Donaubrücke erfolgte am nächsten Tag und bis Mitte 2011 wurden noch der Radweg und die Grünanlagen fertiggestellt.
Mit Eröffnung der Donaubrücke St. Georg traten auf der Wiener Straße (B1), Tullner Straße (B19) und Traismaurer Straße (B43) Durchfahrverbote für Lastkraftwagen über 3,5 Tonnen in Kraft, um den Transitverkehr durch die Orte zu unterbinden und Mautflüchtlingen vorzubeugen.
| Donaubrücke Traismauer |
| Nutzung |
Straßen-, Rad- und Fußgängerbrücke |
| Überführt |
Kremser Schnellstraße |
| Querung von |
Donau |
| Ort |
Niederösterreich, Krems und Grafenwörth |
| Gesamtlänge |
1125 m |
| Fahrzeuge pro Tag |
16.000 (Prognose 2020) |
| Baukosten |
170 Millionen Euro |
| Baubeginn |
November 2007 |
| Fertigstellung |
31. Oktober 2010 |
| Eröffnung |
31. Oktober 2010 |
St. Georgen an der Traisen
St. Georgen an der Traisen ist ein kleiner Ort an der Nordgrenze der Stadt Traismauer mit weniger als 100 Einwohnern und gehört zur Stadtgemeinde Traismauer im Bezirk St. Pölten, Niederösterreich.
Besondere Bedeutung erlangte der Ort im zwölften Jahrhundert als hier das Augustiner-Chorherrenstift „St. Georgen an der Traisen“ durch Bischof Ulrich von Passau zum Dank für seine glückliche Heimkehr aus dem Kreuzzug gegründet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1112.
Durch ständiges Hochwasser und weil die Klostergebäude durch Unterwaschungen teilweise eingestürzt waren, überschrieb im Jahr 1244 Bischof Rudiger von Passau dem Stift die zehn Kilometer traisenaufwärts liegende Pfarre Herzogenburg zum Zweck der Übertragung des Stiftes an den genannten Pfarrort. Der Bau des neuen Stiftes Herzogenburg dürfte etwa fünf Jahre gedauert haben, denn erst am 24. April 1249 bestätigt Papst Innocenz IV. die Besitzungen des neuen Stiftes und nimmt die übersiedelten übersiedelten Chorherren in päpstlichen Schutz.
Weitere Nachrichten über die Nutzung des ursprünglichen Stiftungsbau gibt es kaum. Auch konnte bis heute kein archäologischer Nachweis über den genauen Standort und Ausmaß gefunden werden. Folgend sind nur einzelne Verkäufe von Teilen wie die dem „Stift dienstbare Mühle zu St. Georgen“ durch den Imbacher Müller Jakob im Jahr 1441 nachweisbar.
Diese alte, unter Propst Hartwig 1158 erbaute Stiftsmühle ist bis heute durchgehend genützt. Der Betrieb wird unter dem Namen "Gutschermühle" geführt und ist mit etwa 80 Arbeitsplätzen der größte Arbeitgeber des Ortes.
Der Cache
Der Cache befindet sich an der Auffahrtsrampe für Radfahrer und Fußgänger. Es handlet sich um einen Micro Cache.