Fernab gut markierter Steige verbirgt sich hier ein Weg, der von Kranebitten kommend über Unter- und Oberlindeben zum Finstertalegg führt. Von dort aus kann man dem Pfad weiter folgen bis zu einer Kreuzung die dann mehrere Möglichkeiten bietet. Kirchberger Köpfl, Kirchberger Alm und weiter zur Magdeburger Hütte. Man kann aber auch nach Zirl absteigen.
Vor langer Zeit dürfte der Steig recht gut markiert und öfters begangen worden sein. Vereinzelt sind noch verwitterte alte Markierungen zu finden. Bis hinauf nach Oberlindeben hat sich jemand die Mühe gemacht und den Wegverlauf mit rosa Punkten gekennzeichnet. Danach ist dann Gespür und Instinkt gefragt dem Pfad zu folgen. Interessanter Weise ist der Weg noch in etlichen Karten eingezeichnet und man kann ihm mit dem GPS recht einfach folgen.
Der Steig als solches ist kaum mehr zu erkennen. Die meiste Zeit muss man sich mit Gespür selbst einen Weg suchen der einen nach oben bringt. Aber Vorsicht, das Gelände ist sehr steil und absturzgefährdet. Achtung auch vor Steinschlägen, die Abschnittweise immer wieder vorkommen können.
Der steilste Abschnitt ist mit Stahlseilen abgesichert, denen man aufgrund des Alters aber nur mäßig vertrauen sollte.
Immer wieder wird man am mühevollem Aufstieg mit traumhaften Ausblicken belohnt. Begegnen wird man hier vermutlich kaum jemandem außer Geocachern und Gämsen.
Diese Cacheserie sollte nur von konditionsstarken und trittsicheren Bergwanderern in Angriff genommen werden. Wer schon mal meine Cacheserie am Hechenberg besucht hat weiß wovon ich rede.
!! Ich rate dringend davon ab diese Serie bei Schneelage oder Nässe zu erwandern!!
Ich übernehme keinerlei Haftung für Unfälle aller Art. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich