"Einst wandelte ein junger Bursch durch das Leibnitzer Feld und ruhte sich auf einem kleinen Hügel aus. Da erschien ihm ein alter Mann und führte ihn durch einen der Hügel ins Innere der Erde. Dort saßen an einem langen Tisch Männer, redeten in einer fremden Sprache und tranken mit dem Burschen, bis dieser einschlief. Als er erwachte, lag er wieder auf dem kleinen Hügel, doch seine Taschen waren voller Gold."
Diese schöne Sage aus dem Leibnitzer Feld kannte einst jedes Kind. Die "kleinen Hügel" der Sage sind Grabhügel aus vorchristlicher Zeit; die Einheimischen nannten sie deshalb auch "Heidenkögerln". Drei derartige Grabhügel siehst du vor dir im Wäldchen neben einem langen, das Leibnitzer Feld geradlinig durchschneidenden Weg. Die ca. zweitausend Jahre alten Erdhügel hat man als sichtbare Grabdenkmale über den Bestattungen aufgeschüttet.
Es gibt auch einen kleinen Rastplatz, der zum Verweilen einlädt.