"Gottloser Mörderhand fiel am 31. März 1922 die Familie Gabriel Gruber von hier zum Opfer."
Nachdenklich liest Kommissar Soltar diese Inschrift auf dem Marterl, dass vor ihm steht. Es ist seine letzte Station bei seinen privaten Forschung zum Fall Hinterkaifeck, die im Polizeimuseum Ingolstadt begonnen hat. Es sind nur noch wenige Meter zum Ort des Verbrechens vor fast 100 Jahren.
In den vergangenen Tagen, hat er sich einige Gedanken zu diesem historischen Fall gemacht und dabei versucht, einige eigene Theorien zu entwickeln. Er ist sich sicher, dass dieser Fall mit den modernen Polizeimethoden sehr schnell geklärt worden wäre.
Nun ist es für euch an der Zeit, sich mit den Akten zu dem Fall zu beschäftigen. Kommissar Soltar rät euch zuerst in der Aktenablage Wikipedia umzusehen, um einen groben Überblick über den Fall zu erhalten.
Danach öffnet die Schubladen, auf der "Hinterkaifeck.net" und "hinterkaifeck-mord.de" steht, um Euer Wissen zu vertiefen.
Kommissar Soltar hält es für möglich, dass es sich zumindest teilweise um eine Beziehungstat gehandelt hat. Im Mittelpunkt der Tat stand eindeutig die Tochter Viktoria Gabriel. Obwohl es keine Niederschrift der Obduktion, die auf dem Hof stattgefunden hat, mehr gibt, scheint bewiesen, dass bei ihr die meisten Schläge durchgeführt wurden. Außerdem sprechen die Quellen von Würgemale am Hals der Frau. Wenn es um eine Beziehungstat geht, gibt es natürlich einen Hauptverdächtigen, da er einige Jahre vor der Tat eine Beziehung mit Viktoria Gabriel hatte. Frage 1: Wie ist sein Name? (Vor- und Nachname, getrennt durch Leertaste, im Checker eingeben).
Verdächtigt wurde er auch, da nach der Tat noch einige Tage lang das Vieh auf dem Hof versorgt wurden, bis die Tat entdeckt wurde. Kommissar Soltar glaubt aber eigentlich nicht an ihm als Täter, da die Beziehung zu Viktoria schon einige Jahre zurückliegt, des weiteren hatte er gesundheitliche Einschränkungen. Frage 2: An welcher Krankheit hat der Verdächtige gelieden.
Die ermittelnden Behörden legten sich als erstes auf einen Raubmord fest, was angesichts der abgeschiedenen Lage des Hofes, des Verdachtes auf viel Geld im Haus und dem Fehlen von jungen Männern auf dem Hof, auch naheliegend war. Der ermittelnde Kriminalkommissar Georg Reingruber nannte noch bei seinem ersten Besuch am 5.4.1922 am Tatort einen Namen. Er war der erste Hauptverdächtigte im Fall. Nach der flüchtigen Person wurde eine reichsweite Fahndung ausgerufen, doch er wurden nie gefasst. Seit 1921 war er nach einem Ausbruch aus einer Anstalt schon flüchtig. Frage 3: Wie ist der Name des flüchtigen Mannes? (Vor- und Nachname, getrennt durch Leertaste im Checker eingeben).
Bis heute ist übrigens unklar, was aus dem Mann geworden ist. Es gab bis nach dem zweiten Weltkrieg immer wieder Zeugen, die ihn irgendwo gesehen haben wollen, doch es gibt keine reale Spur. Der Mann bleibt für alle Zeit verschollen.
Kurz darauf wurde eine Belohnung in sensationeller Höhe für die Ergreifung oder Hinweise zu den Tätern ausgelobt. Auf dem Plakat vom 8. April 1922 ist die Höhe der Belohnung ersichtlich. Frage 4: Wie hoch ist die Belohnung (Eingabe beim Checker nur in Ziffern - ohne Buchstaben oder andere Zeichen).
Die Theorie des Raubmordes ist natürlich nachvollziehbar, wenn man betrachtet, in welcher Zeit dieses Verbrechen geschah. Der erste Weltkrieg war zu Ende und es herrschte Armut, auch im ländlichen Raum. Es gab durchaus umherziehendes Gesindel, die zumindest vor Raub oder Diebstahl nicht zurückschreckten. Es wurde jedoch nie geklärt, was auf dem Hof nach den Morden gestohlen wurde. Laut Angabe der Nachbarn, waren die Grubers recht vermögend, doch niemand wußte genau, wieviel Geld sie besessen haben. Es wurden von der Polizei eine große Anzahl an Wertgegenständen sichergestellt, die nicht einmal versteckt waren. Besonders verwunderlich war das Auffinden von Gold- und Silbermünzen, die in der beginnenden Inflation bedeutend wertvoller waren als das Papiergeld. Bei den sichergestellten Vermögenswerten waren auch vier Kriegsanleihen. Frage 5: In welcher Höhe waren die vier Kriegsanleihen zusammen in Mark? (Nur Eingabe der Summe in Zahlen. Kein Zusatz wie Mark oder anderes)
Verdächtig waren in diesem Zusammenhang auch die Gebrüder Thaler und Bichler. Diese waren auf dem Hof als Gelegenheitsarbeiter und wurden bereits anderer Diebstähle bezichtigt. Noch ein weiteres Brüderpaar geriet in Tatverdacht. Der eine Bruder wurde bereits 1922 zur Fahndung ausgeschrieben, da er eventuell an einem neunfachen Bauernmord während des Krieges beteiligt war. 1944 starb er und der andere Bruder wurde 1952 verdächtigt und verhaftet. Er verbrachte drei Wochen in der JVA Augsburg. Frage 6: Wie ist der gemeinsame Nachname der Brüder. (Ein Wort in den Checker eingeben).
Über die spektakuläre Verhaftung wurde 1952 bundesweit berichtet, auch im Spiegel erschien ein Artikel über den Mord in Hinterkaifeck und die Verhaftung des Verdächtigen. Es machte den Fall nach dem Krieg wieder bekannt.
Die Opferfamilie hatte auch das, was Kommissar Soltar als eine "Vergangenheit" bezeichnet. Andreas Gruber und seine Tochter waren bereits im Zuchthaus wegen Inzest und es kam aus diesem Grund zu mehreren Verhandlungen. In welchem Zuchthaus war Andreas Gruber vom 03.02.1916 - 03.02.1917 inhaftiert? Frage 7 ist der Name der Stadt?
Es gab auch den Verdacht, dass Andreas Gruber der Vater seines eigenen Enkels Josef war. Er war als jähzornig und geizig bekannt, sein Umgang mit seiner Frau wird als brutal beschrieben. Eine besondere Geschichte ist der Tod des Ehemanns der Tochter und Witwe Viktoria Gabriel. Sein Tod im Krieg wurde nach den Morden tatsächlich bezweifelt. Es gab Gerüchte, dass er 1945 als Offizier in der roten Armee war. Frage 8: In welchem Jahr fiel Karl Gabriel. (Jahreszahl in Ziffern.)
Kommen wir nun zu einer Auffälligkeit, der am Anfang nicht nachgegangen wurde. Die Magd Maria Baumgartner war am Tag des Mordes gegen 17.00 Uhr auf Hinterkaifeck eingetroffen. Die 44jährige, ledige Dienstmagd kam aus Kühbach bei Aichach und war leicht gehbehindert, mit ziemlicher Sicherheit wohl auch geistig behindert. Sie wurde von ihrer Schwester auf den Hof gebracht, auf dem sie einige Stunden später erschlagen wurde. Frage 9: Wie ist der Name der Schwester von Maria Baumgartner? (Vor- und Nachname mit Leerzeichen getrennt im Checker eingeben.)
Kann es wirklich ein Zufall sein, dass die Ankunft und die Morde zeitlich zusammen fielen? Erst später wurde auch in diese Richtung ermittelt. Dabei gerieten auch die Brüder der Magd in Verdacht. Doch bei Maria und ihrer Familie gab es keine Verbindung zum Hof und der Familie Gruber. Auch ein Liebhaber wurde ausgeschlossen.
Bis zum August 1921 gab es einen andere Magd auf dem Hof. Der Name der Magd, die von November 1920 bis Ende August 1921 auf dem Hof diente ist Frage 10. Ihre Aussage belastete den früheren Knecht auf dem Hof, Anton Bichler schwer, den sie für äußerst gewalttätig hielt. Des weiteren erwähnte sie, dass der Hofhund bei Anton Bichler nie bellte, obwohl er sonst äußerst scharf war. Frage 10: Name der Magd auf Hinterkaifeck bis zum August 1921. (Vor- und Nachname mit Leertaste getrennt eingeben.)
Die Tatwaffe wurde kurioserweise erst beim Abbruch des Anwesens im Folgejahr gefunden. Diese Tatsache ist für Kommissar Soltar nur schwer zu begreifen, da eine gründliche Durchsuchung nach der Tat wohl stattgefunden haben soll. Schlamperei oder gibt es andere Gründe? Beim Abbruch tauchten auch noch zwei andere Gegenstände auf, bei denen es nicht sicher ist, ob sie mit der Tat zu tun haben. Es handelt sich dabei um ein Taschenmesser und ein Eisenband. Frage 11: Die Tatwaffe aber war eine ........ (Bezeichnung der Tatwaffe aus den Akten in den Checker eingeben)
In späterer Zeit sind noch Theorien aufgetaucht, die sich mit einem Waffenlager auf dem Anwesen beschäftigen. Doch dafür gibt es überhaupt keine Belege und diese Geschichten passen auch überhaupt nicht zum Bild der eigenbrötlerischen Familie. Ebenso gab es noch eine Theorie wegen eines Erbschaftsmotivs. Nie geklärt wurde der Fund einer Münchner Zeitung vor dem Mord und dass es wohl einen Einbruch und einen Schlüsseldiebstahl auf dem Hof gab. Ebenso mysteriös: Einige Wochen vor der Tat, fand der Pfarrer eine hohe Geldsumme im Beichtstuhl. Es wird davon ausgegangen, dass dieses Geld von Viktoria Gabriel stammt. Frage 12: Wieviel Mark lagen im Beichtstuhl? (Nur Eingabe der Summe in Zahlen. Kein Zusatz wie Mark oder anderes)
Es wird sich nie klären lassen, wer der oder die Täter des Sechsfachmordes von Hinterkaifeck sind. Es gibt keine DNA Spuren und viele der Unterlagen sind vernichtet worden oder nicht mehr aufzufinden. Die Zeugen sind alle tot, es gibt nur noch einige Nachfahren. In den letzten Jahren sind diese Spekulationen durch das Internet immer mehr geworden. Das bedeutet immer noch eine Belastung von Nachfahren oder denMenschen vor Ort. Aus diesem Grund will sich Kommissar Soltar gar nicht an solchen Spekulationen beteiliegen. Er stellt sich nur ungern vor, unter welchen Umständen sein früherer Kollege Kriminalkommissar Reingruber arbeiten mußte:
Es gab insgesamt nur fünf Tatortphotos und die Polizei hatte nur einige Stunden um den Hof zu durchsuchen. Außerdem gab es immer wieder Kompetenzstreitereien und viele Zeugenaussagen und Informationen kamen mit Monaten oder sogar Jahren Verspätung bei ihm an. Niemand hatte einen Einwand gegen den Abriss des Hofes nur ein Jahr nach der Tat.
Wenn Ihr alle Anworten richtig im Checker eingeben habt, erhaltet ihr die Koordinaten vom Cache. Bitte lauft nicht quer durch den Wald, sondern bleibt auf dem Hauptweg, bis ihr zu einem Harvesterweg kommt, der euch direkt zum Cache führt.
Viel Spaß beim Eintauchen in diesem historischen Kriminalfall. Da das eigentlich Finale verschwunden ist, liegt im Moment nur ein Petling vor Ort. Loggen ist also möglich. Ich werde baldmöglichst für entsprechenden Ersatz sorgen.