Sichtbare Relikte der Eiszeiten: Drumlins

Neben den Kiesvorkommen auf dem Gilchinger Gemeindegebiet haben die Eiszeiten vor allem Drumlins, Toteislöcher und die Löß-Schichten auf dem Parsberg hinterlassen.
Drumlins (von irisch droimnín [ˈdrim´n´iːn´] „kleiner Rücken“, „Höhenrücken“) sind längliche Hügel von tropfenförmigem Grundriss, deren Längsachse in der Eisbewegungsrichtung eines (eiszeitlichen) Gletschers liegt. Als typische Maße werden eine Länge von mehreren 100 bis mehreren 1000 m bei einer Höhe von 10 bis im Einzelfall über 40 m angegeben. Die stromlinienförmigen Körper wurden unter einem sich aktiv bewegenden Gletscher geformt. Die Hügellängsachse liegt in Fließrichtung des Eises. Das ihr zugewandte Ende ist steil, das abgewandte flach geneigt. Das fliessende Eis eines Gletschers führt meist sehr viel Gestein und Erde mit sich. Liegt ein Hindernis, wie eine Geländeerhebung, im Weg, dann wird alles lockere Material abgeschoben, was bis zur vollständigen Einebnung führen kann. Ist das Hindernis aber widerstandsfähig genug, dann wird es vom Eis um- und überflossen und am Ende des Hindernisses – in Fliessrichtung gesehen – wird Gestein und Erdreich abgelagert.
An der Form eines Drumlins kann also abgelesen werden, in welche Richtung das Eis geschoben wurde. Der steilere Prallhang zeigt in die Richtung, aus der das Eis kam. Dagegen weist der langsam abfallende Hang in die Fließrichtung. Das abfliessende Wasser abschmelzender Gletscher kann ähnliche Geländeformen erzeugen, die allerdings eher wie Bahndämme aussehen.
Beantwortet bitte folgende Fragen:
1. welche Form haben Drumlins in der Regel?
2.beschreibe mit eigenen Worten, wie ein Drumlin entsteht
3.aus welcher Richtung kam bei diesem Drumlin das Eis?
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Quelle: de.wikipedia.org/wiki/drumlin