Anton Faistauer (1887 – 1930), akademischer Maler,
entstammte einer Pinzgauer Bauernfamilie und zählt zu den bedeutendsten österreichischen Künstlern des frühen 20. Jahrhunderts. Obwohl er in der Kunstwelt seiner Zeit als „Neukünstler“ und Dissident galt, blieb er dem naturalistischen Malstil treu.
Seine wichtigsten Kunstwerke sind die Fresken im Foyer des Salzburger Festspielhauses, in der Kirche von Morzg und zahlreiche Ölgemälde (Leopoldmuseum Wien, Museen in Salzburg). Die Gemeinde Maishofen, die einen seiner Lebensmittelpunkte darstellte, widmete ihm und seinen Werken 2010 einen Anton-Faistauer-Wanderweg.
Im Jahre 1908 schuf der damals 22-Jährige in nur einer einzigen Woche die Fresken in der Kapelle des Gutes Stablberg, das damals seinem Vater gehörte. Die Malweise der vier Evangelisten und der nach seinen eigenen Worten „durchsichtigen“ Engel ist als Frühwerk noch stark vom Jugendstil seiner Malergefährten beeinflusst und erinnert ein wenig an byzantinische Darstellungen.
Quellen: wikipedia; www.anton-faistauer.at; www.maishofen.com
______________________________________________________________________________________________________________________
Der gut ausgebaute, schattige Weg zum Gut Stablberg führt vom Parkplatz am Anfang des Glemmtales (" P nur für Besucher Jausenstation Stablberg") in knapp einer Stunde herauf. Von hier hat man einen schönen Blick auf den Zeller See und ins Glemmtal und kann sich auf der Terrasse der Jausenstation laben.
Die Wirtin weiß über den Cache Bescheid und zeigt Euch gerne eine informative Broschüre über Anton Faistauer.
Die Dose befindet sich NICHT an der Kapelle! Inhalt: Logbuch, Stift, Spitzer
The box is NOT at the chapel!