Dabel wurde 1262 erstmals erwähnt, als FürstJohann von Mecklenburg dem Closter Dobbertin vorlassen oder verlehnet, Sechs Hufen am Dorffe Dabele, die Thydericus Vlotow gehabt hat. [3] Am 28. Januar 1263 nahm Papst Urban V. das Kloster Dobbertin und dessen Güterbesitz, darunter auch sechs Hufen zu Dabele, unter seinen Schutz.[4] Die Ortsbezeichnung ist vermutlich in der Wendenzeit entstanden, möglicherweise aus "Dab oder Dabele" und bedeutet Eiche. Von einer frühen Besiedlung zeugen neben zahlreichen Großstein- und Hügelgräbern auch die archäologischen Fundplätze mit Keramik und Grauware. Fürst Heinrich von Mecklenburg verkaufte 1306 dem Kloster Sonnenkamp den Nepersmühlen-See und überwies das Kirchlehn das Kirchlehn in demselben Dorffevnd derselben Filial, nomlich die Kirche zu Dabele. [5] Den Hauptbesitz in Dabel hatten bis 1336 die von Mallin. Danach kaufte das Kloster Dobbertindas Dorf und ließ sich am 8. Dezember 1336 von Fürst Albrecht von Mecklenburg das Eigentum bestätigen. Bis ins 17. Jahrhundert blieb das Dorf im Besitz des Klosters Dobbertin. Das Kloster erhielt am 5. Oktober 1583 durch Herzog Ulrich neben verschiedenen Grundbesitz nahe Dabel, das dem Kloster Sonnenkamp in Neukloster gehörte, auch das Patronat über die Dabeler Kirche. Das Dobbertiner Patronat dauerte bis 1642.[6] Vor 1645 gab es in Dabel noch zwölf Bauern und sieben Kossaten, nach 1645 waren es nur noch drei Bauern. Nach 1945 gehörte Dabel erst zum Land Mecklenburg und dann von 1952 bis 1990 zum Bezirk Schwerin. Dabel war von 1973 bis 1990 Standort der NVA. Nach der Wende war Dabel bis 2006 der Bundeswehrstandort für das Panzerartilleriebataillon 405.