Dienstag, 20. August 2019
Meine Güte, es ist einfach unfassbar!
Heute hat mich eine Nachricht von Surgeon2k erreicht, das Schloss des Caches sei kaputt, mit Gewalt geöffnet. Was sich dann vor Ort fand, zeigt, dass der Zerstörer entweder keine Ahnung hatte, was mit einem solchen Cache, mit solchen Attributen anzufangen ist, er das Listing nicht gelesen hat und meinte, man müsse ein Schloss mit Hammer und Meißel öffnen oder den Cache mutwillig beschädigt hat.
Mir unbegreiflich, warum man so Gummipunktegeil sein muss, anderer Leute Arbeit so zu beschädigen statt zu sagen:"Davon hab' ich keine Ahnung, da lass ich die Finger weg!"
Wegen der drohenden Zwangsarchivierung mussten wir den "Besteck"-Cache vorübergehend in einen "Fischerei"-Cache mit gleicher D/T-Wertung transferieren und eine Anpassung der Formel vornehmen. Also bitte die neue Formel ab 25. Mai 2021 beachten!
Es war einmal....
Die Eissporthalle wurde 1977 gebaut. Das Areal, das aus vier Grundstücken besteht, hat 5200 Quadratmeter. Das Grundstück ist zwar groß, aber fast komplett überbaut. Stellplätze lassen sich nur mit einer Vereinbarung mit der Stadt Dillingen sichern. Ein zweites Merkmal: Das Gelände ist laut Flächennutzungsplan nur für Sport und Freizeit zugelassen.
1978 gründete sich der Eissportclub Dillingen, ECD. 1982 ersteigerte die Stadt Dillingen die Halle und verkaufte sie 1991 wieder an einen privaten Betreiber. Zeitweise kümmerte sich der ECD um den Saisonbetrieb. Dieser Verein ist nun ohne Trainingsmöglichkeit im näheren Umfeld. Weitere Eissporthallen liegen über 70 Kilometer entfernt, erwähnte die Vorsitzende, Christine Schneider.
Im Januar 2017 lässt Bürgermeister Berg die weitere Nutzung der Eishalle durch LSVS prüfen
Die Zwangsversteigerung der Dillinger Eissporthalle schlägt damals hohe Wellen. Was den Fortbestand des Eissportes betrifft, so wäre der Stadt Dillingen sehr daran gelegen gewesen, wenn die Eishalle eine Zukunft hätte. /Eishalle_003.jpg)
Bürgermeister Franz-Josef Berg wandte sichin dieser Zeit an den saarländischen Sportminister Klaus Boullion und den damaligen Präsidenten des Landessportverbandes (LSVS), Klaus Meiser. Berg bat darum, die Möglichkeit zu prüfen, eine Nutzung und eine Unterhaltung der Halle durch den Landessportverband zu gewährleisten, um damit die einzige Eissporthalle des Saarlandes zu retten.
Beide, der Sportminister und der LSV-Präsident, hatten signalisiert, eine entsprechende Prüfung durchzuführen. Berg wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass nach dem Erwerb der Halle eine dringende und umfassende Sanierung notwendig sei. „Nur so kann dem Standard einer modernen Sportstätte Rechnung getragen werden. Und nur so bleibt dann die Chance bestehen, den Eislauffans aus dem Saarland und der Großregion ein attraktives Angebot im Sport und im Hobby zu bieten. Und noch eine Zukunft wäre gesichert: Die des EC Dillingen, der seit Jahrzehnten eine hervorragende Arbeit besonders im
Nachwuchsbereich betreibt“, erklärt Franz-Josef Berg.
Zu diesem Zeitpunkt hatte die Untere Bauaufsichtsbehörde (UBA) des Landkreises Saarlouis wegen Baumängel die Eishalle sperren müssen. Die Prüfung erfolgte auf Empfehlung der Stadt Dillingen, die durch dritte Personen auf Mängelzustände in und an der Halle aufmerksam gemacht wurde. Wichtig war festzustellen, ob derzeit eine Gefährdung für die Besucher der Eishalle besteht.
Zwei Balken der Dachkonstruktion sahen so feucht aus, dass die UBA Folz, den Besitzer, aufforderte, ein Statik-Gutachten beizubringen. Der Eigentümer müsse belegen, dass die Statik in Ordnung sei. Daraufhin habe Folz den Betrieb eingestellt.
Eine neuere Begehung Anfang 2018 hatte dokumentiert, dass sich der Zustand erheblich verschlechtert habe.
Im Närz 2019 wurde die Dillinger Eissporthalle für 370 000 Euro versteigert. Nach einem Bietergefecht im Amtgsgericht Saarlouis konnte Rechtspfleger Peter Ewen die Zwangsversteigerung mit einem überraschend hohen Ergebnis abschließen. Bei einem ersten Termin der Zwangsversteigerung war gar kein gültiges Gebot abgegeben worden.
Soviel zu diesem großen Lost Place in Dillingen, von dem nicht gewiss ist, wie lange er noch stehen wird und was daraus wird.
Anläßlich des Events "55 Repdigit" bekam skrolan3 dann auch noch diesen Cache vermacht, den sie auch höchstpersönlich vor dem offiziellen Publish als "FTF" loggen durfte.
Um zum Cache zu gelangen, mussten und müssen einige leichte Aufgaben gelöst werden, damit sich die Finalkoordinaten blicken lassen. Bitte die Attribute beachten!!
Auch das Bild links, das anklickbar ist, sollte euch recht eindeutig sagen, dass ihr ein Hilfsmittel benötigt!
Viel Spass also beim Ermitteln der Finalkordinaten! Und ein besonderer Dank geht an Manfred von oldie86 für die feinen Bastelarbeiten!
A: Vom Owner "HyppoderEinzige" existiert in Dillingen der Cache "GC7TGXA Das wachsame Auge 2 - reloaded". Unser Geschenkcache befindet sich ziemlich genau 1094m von diesem entfernt.
B: "I.M.Herzog" hat mit seinem Cache "GC1JH64 Tschüss Zivilisation" für eines der Highlights im Cacherleben von skrolan3 gesorgt. Quasi sowas wie "Verschollen im Bermuda-Dreieck". Dieser Fund wird wohl nie vergessen werden. Auch hier habt ihr eine Entfernung zum Final, die 1350m beträgt.
C: Im Jahr 2018 verbrachte das halbe Team 4plusX seinen Urlaub im kroatischen Medulin. Auch dieser Urlaub wird so schnell nicht vergessen sein, hat sich doch "HyppoderEinzige" beim Cachen am vorletzten Tag einen Ast unter die Kopfhaut gejubelt und musste nach einer Irrfahrt über mehrere Stationen im Krankenhaus operiert werden. Passiert ist das Ganze bei "GC5BHN1 The Hanging Tree ", der sich 739756m von den Finalkoordinaten entfernt befindet.
Und hier die vorübergehende Änderung:
Vom errechneten Schnittpunkt müsst ihr 60m in 327° peilen, um das Objekt der Begierde (fast) in Händen zu halten!
Noch ein Hinweis zum Schluss: Die Entfernungen wurden mit Flopps Karte ermittelt, ob andere Dienste das gleiche Ergebnis liefern ..... ?? Die letzte Entfernung scheint schwierig zu berechnen, vor allem bei GCC haben sich da kartentechnisch ca. 150m Differenz zu Flopps Karte gezeigt. Da die anderen Entfernungen aber recht eindeutig sind, reicht die dritte, um den richtigen Schnittpunkt zu erkennen.
Das sollte kein Problem sein!
Nochwas ganz, ganz, ganz Wichtiges!
Der Cache befindet sich weder in noch an dem Gebäude, es muss kein Privatgrundstück betreten werden!
Und wenn's euch nichts ausmacht, hinterlasst keine Fotos des eigentlichen Caches, das macht den Spass für die anderen kaputt!