Ein Mammut in Lochow???
Soweit hergeholt ist es nicht!
Den die Geologie und Geomorphologie des Kreisgebietes wurde wesentlich durch die letzte Eiszeit (Weichseleiszeit) geprägt.
Innerhalb des Jungmoränengebietes des Brandenburgischen Gürtels gehört der Landkreis Havelland zur Zone der Platten und Urstromtäler. Diese erstrecken sich zwischen Baruther im Süden und Eberswalder Urstromtal im Norden.
Sie werden im Osten durch das Oderbruch und im Westen durch den Elbe-Havel-Winkel begrenzt.
Die Bereiche des Havellandes wurden durch die Landschaftsökologische Grundlagen und Bestand bzw. Bewertung während der letzten Eiszeit mehrere Male überprägt. Die heutige Geländemorphologie wird maßgeblich durch Talsandaufschüttungen der Schmelzwässer in diesen Zonen geprägt.
Nur noch einige höhere Bereiche der Grund- und Endmoränen (Ländchen) ragen aus diesen flächenhaften Aufschüttungen heraus.
Charakteristisch für die relativ ebenen Schmelzwasserablagerungen sind die aufgelagerten Dünen und Flugsandfelder, ebenso wie Flachmoorbildungen auf den grundwassernahen Standorten.
Die pleistozänen Hochflächen sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. So finden sich wenig bewegte Ländchen (wie das Ländchen Bellin oder das nur wenige Quadratkilometer große Bammer Ländchen) neben größeren, bedeutend stärker bewegten Ländchen (wie dem Ländchen Rhinow oder dem Land Schollene).