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Burgruine Vellenberg Traditional Cache

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Hidden : 5/12/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Die Burgruine Vellenberg war eine Höhenburg in Götzens, die wegen ihrer Verwendung als Verlies für politische Gefangene in Erinnerung blieb. Der Dichter Oswald von Wolkenstein, der im Jahr 1427 dort einige Wochen in Haft war, setzte Vellenberg in einem seiner "Gefangenschaftslieder" ein literarisches Denkmal.

Vellenberg scheint 1166 erstmals als Sitz des Ministerialen "Konradus de Vellinberch" urkundlich auf. Möglicherweise befand es sich bereits im Besitz der Grafen von Andechs, die es vom Bischof von Brixen als Lehen erhalten hatten.

Die Andechser wurden 1207 geächtet und verloren ihre Besitzungen, doch wurden sie 1232 neuerlich mit Vellenberg belehnt. Mit dem Aussterben der Andechser kam es 1248 an den Grafen Albert von Görz-Tirol und 1253 an die Grafen von Hirschberg. Durch den Sterzinger Schiedsspruch fiel die Burg 1263 an Meinhard II von Görz-Tirol und wurde damit landesfürstlich. Die Herren von Vellenberg behielten ihr Lehen bis zu ihrem Aussterben gegen Ende des 14. Jahrhunderts. Lediglich ihr Lehensherr wechselte mehrfach.


Sie hatten bereits 1349 die Hälfte der Herrschaft und des Landgerichtes an die Herren von Liebenberg verkauft. 1380 waren diese Alleinbesitzer. Seit 1349, als sie auch das halbe Landgericht erworben hatten, war die Burg Gerichtssitz. Die andere Hälfte gehörte bis zu ihrem Sturz 1410 den Herren von Rottenburg. 1426 übernahm Herzog Friedrich IV Vellenberg und die zweite Hälfte des Landgerichtes. Danach wurde Vellenberg landesfürstliches Kammergut und nur mehr in Pflegschaft vergeben. In den Jahren 1514 bis 1518 ließ Kaiser Maximilian I durch seine Pfleger umfangreiche Erweiterungen und Verschönerungen durchführen, um die Burg als Jagdschloss benutzen zu können. Nach Maximilians Tod wurde nicht mehr soviel Geld für die Pflege aufgewendet, so dass 1555 die Burg als bereits teilweise baufällig beschrieben wurde.

Der letzte Pfleger der hier wohnte, war Jakob Zoller von Zollershausen, der 1583 starb. Danach setzte der Verfall ein, obwohl die Burg einige Zeit hindurch noch als Gefängnis diente. Schließlich wurde auch der Gerichtssitz nach Innsbruck verlegt. 1663 wurde die umfangreiche Rüstkammer aufgelöst, die nun unbewaffnete Burg diente aber noch als Kreidfeuerstation. Die schweren Erdbeben von 1670 und 1689 verschlimmerten die Situation. Bereits im 18. Jahrhundert holten sich die Bauern der Umgebung aus der Ruine Steine zur Errichtung ihrer Häuser. Seit 1738 war Vellenberg dem Stift Wilten verpfändet, das die Herrschaft ca. ein Jahrhundert lang besaß. Auch ihm diente die Ruine als Steinbruch. 1843 legte das Stift sein Pfandrecht zurück.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird noch ein Waldaufseher erwähnt, der in den Ruinen hauste. Bald danach wurden deren letzte Reste entfernt und der Platz eingeebnet. 1955 kaufte die Familie Mondani-Bortolan das ehemalige Burgareal in deren Besitz sie sich nach wie vor befindet.

http://www.wehrbauten.at/trl/tirol.html?/trl/vellenberg/vellenberg.html

 

Sage von Schloss Vellenberg:

Zu gewissen Zeiten um Mitternacht wird es in den Ruinen lebendig, Herren und Ritterdamen mit Dienerschaft, alle uraltmodisch aufgeputzt, aber Totenschädel statt der Köpfe auf dem Hals, steigen die Treppen auf und ab. Im Prunkzimmer sitzt der Burgherr vor einem großen Humpen und möchte gerne zechen, jedoch der Wein fließt nicht heraus, daher wirft der Geist den Humpen mitten ins Zimmer. So geht es auch mit dem Essen, welches lockend angerichtet dasteht, aber wie einer etwas aus der Schüssel nimmt, zerfällt es in Staub und Asche. Nun wenden sich die alten Ritter zum Tanze, aber da klappern die Gebeine, so dünn und so dürr wie Spindeln, und die Frauen sind eiskalt und der Minnesang wird zum Miserere. Das ist die Strafe für frühere Völlerei und Liebeslust.

Quelle: Chronik von Fritzens, Werner Köfler, Innsbruck 1973, S. 33

 

Die Burgruine befindet sich in Privatbesitz, sodass der Zugang nicht gestattet ist.

Du erreichst den Cache über einen nahegelegenen Waldpfad (Ausgangspunkt angegeben), der allerdings ziemlich steil bzw. abschüssig ist! Meide ihn aber bei Nässe!

 

Viel Freude in der Natur wünscht

 

Additional Hints (Decrypt)

Fcbvyre

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)