Archäologiepfad zum urgeschlichtlichen Brandopferplatz Goldbühel
Vor 4000 Jahren befand sich auf diesem unscheinbaren Hügel ein mächtiges Heiligtum. Man weiß zwar nicht, wen die Menschen hier verehrten. Aber auf mehreren Altären brachten sie über Jahrhunderte ihren Göttern Brandopfer dar. Funstücke zeugen von einer vielbesuchten Pilgerstätte, die während der Bronze- und Eisenzeit von einer Siedlung umgeben war.
Der Verein „Goldbühel“ erforschte gemeinsam mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Innsbruck diesen Ort. Er gilt heute als eine der ältesten und größten Kultstätten Mitteleuropas.
Interessante Fundgegenstände und ein Modell des Heiligtums „Goldbühel“ können im Haus des Tourismus in Igls besichtigt werden.
Bei Lösungswörtern (Ä, Ö, Ü, ß ist jeweils 1 Buchstabe) ist die Buchstabenanzahl gesucht.
Bilde bei mehrstelligen Ergebnissen die einstellige Quersumme!
Station 01: Der Goldbühel - N 47° 13.115 E 011° 25.203
Im Jahre (A) wurden Forscher auf den Goldbühel aufmerksam. In den Jahren 1995 bis 2004 kam es zu eingehenden archäologischen Untersuchungen.
Station 02: Naturgeschichte – Der Ort - N 47° 13.074 E 011° 25.176
Die Landschaft um den Goldbichl hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Noch vor etwa 50 Jahren erstreckten sich im Süden unterhalb des Aufweges zwei (B). Die Kuppe war zur Zeit seiner urzeitlichen Bebauung waldfrei, sodass man vom Plateau rundum blicken konnte.
Station 03: Klima und Geschichte - N 47° 13.061 E 011° 25.180
In der ersten Blütezeit der Kupfergewinnung ab ca. (C) v. Chr. gab es befestigte Höhensiedlungen entlang der Brennerroute und es kam zu einer stetigen Zunahme der Bevölkerung.
Station 04: Der Altweg - N 47° 13.021 E 011° 25.184
Der vorgeschichtliche Weg konnte … bewältigt werden.
nur zu Fuß (D=4), mit Pferden (D=5), mit Pferden und Wagen (D=6)
Station 05: Die Siedlungsterrassen - N 47° 13.006 E 011° 25.158
Der Fund des Hängegewichts eines (E) beweist, dass hier seinerzeit sowohl landwirtschaftliche, als auch häusliche Arbeiten verrichtet wurden. Das Gelände wurde von den Menschen aus der Bronzezeit für Häuser und Flächen geebnet.
Station 06: Die Wallanlage - N 47° 12.987 E 011° 25.167
Quer über das Plateau verlief ein Graben mit einer steinernen Wallanlage. Dieser Befestigungsgürtel diente nicht zur Abwehr von Feinden, sondern schirmte einen (F) Bezirk von der Alltagswelt ab.
Station 07: Die frühe und mittlere Bronzezeit - N 47° 12.972 E 011° 25.163
Weite Teile Europas wurden aus Tirol mit dem begehrten Rohstoff Kupfer versorgt. Bronze wurde damals in Mitteleuropa in einem standardisierten Verhältnis aus Kupfer und Zinn hergestellt.
Der Krieger aus der Bronzezeit trägt (G) Waffen.
Station 08: Der Brandritus - N 47° 12.971 E 011° 25.163
In Nordtirol wurden ab ca. 2000 v.Chr. Verstorbene durchwegs verbrannt. Opfer und Weihgaben sollten im Feuer entmaterialisiert werden und als Rauch zu den Göttern aufsteigen. Auf den Altären wurden zumeist … geopfert.
Schweine und Schafe (H=3), Rinder und Ziegen (H=4), Schafe und Ziegen (H=5), Schweine und Rinder (H=6)
Station 09: Das bronzezeitliche Heiligtum - N 47° 12.970 E 011° 25.162
Die älteste Opferstätte am Goldbühel bestand zunächst aus Lehmplattformen mit Seitensteinen. Später wurde ein hoher Steinaltar errichtet, der aufgrund der rituellen (I) durch Aufbringung ständig neuer Lehmpackungen weiter wuchs.
Station 10: Die Eisenzeit – Die Räterzeit - N 47° 12.970 E 011° 25.164
Ab etwa 600 v. Chr. etablierte sich in Tirol der Stammesverband der Räter.
Sie erbrachten technische Meisterleistungen u.a. im Wagenbau und in der (J).
Das Niveau ihrer Zivilisation unterscheidet sich kaum vom bäuerlichen Leben in der frühen Neuzeit. Sie pflegten mit den Kelten im Norden regen Handel.
Station 11: Das eisenzeitliche Heiligtum - N 47° 12.971 E 011° 25.164
Unter den Rätern wuchs das inzwischen verfallene Heiligtum aus der Bronzezeit zu einer ca. 5 Meter hohen (K). Die Kulthandlungen waren oft von sportlichen Wettkämpfen begleitet. Die Zerstörung dieses Heiligtums fällt in die Zeit der gewaltsamen Eroberung der Römer um 15 v.Chr.
Station 12: Respekt und Sicherheit N 47° 12.968 E 011° 25.158
Die offenen, bis zu 4,5 m tiefen Grabungen mussten nach den letzten Untersuchungen im Jahre 2003 aus Sicherheitsgründen wieder zugeschüttet werden. Nach Expertenmeinung wären die Aufschüttungen und die Reste der Mauerzüge nicht wetterfest (L) gewesen.
Station 13: Das Grab der jungen Frau - N 47° 12.964 E 011° 25.125
Innerhalb des sakralen Bereichs am Goldbühel fand man ein bronzezeitliches Grab, aus Steinplatten. Es enthielt neben Knochenfragmenten, Bruchstücke keramischer Gefäße sowie ein absichtlich zerschlagenes Webstuhlgewicht, das neben seiner Funktion noch hohen Symbolwert hatte. So galt in der griechischen Mythologie das Spinnen und Weben als Gleichnis für das menschliche (M).
Station 14: Die große Prozessionsrampe - N 47° 12.946 E 011° 25.125
In der späten Eisenzeit errichteten die Räter hier eine mächtige, (N) Meter lange steinerne Rampe und diente als Weg für die Prozession zum Opferaltar.
Station 15: Ein Haus aus der Zeit der Raeter - N 47° 12.939 E 011° 25.136
Die Wände eines soliden Tiroler Hauses in der Eisenzeit waren in Blockbauweise errichtet, gegen die Witterung isoliert und innen getäfelt. Auch in die Wand eingeschlagene Kleiderhaken, ein verkohlter Türbalken sowie ein eiserner (O) wurden bei Grabungen gefunden.
Bank: N 47° 12.940 E 011° 25.147
Zur Auswertung kannst du dich auf die nahe gelegene Bank setzen, von der du bei Schönwetter einen tollen Ausblick auf die Serles hast.
Gib deine ermittelten Werte in den Multichecker ein. Sollten alle Werte korrekt sein, erhältst du automatisch die Finalkoordinaten.
Ansonsten kannst du die Finalkoordinaten auch manuell ermitteln:
N 47° 1[B-G].[D+A][K-C][F+G-L] E 011° 25.[E-O][M+H-J][I-N+A]
Besten Dank an Ergobine und IL144BX für den Betatest!
Viel Freude in der Natur wünscht dir
