Diesen virtuellen Cache habe ich an einer Stelle platziert, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Nicht nur habe ich hier einst meine Ausbildung abgeschlossen, dieses wunderschöne Bauwerk zeigt sich mir jeden Tag, wenn ich zum Fenster hinausschaue. Ein besonderes Farbenspiel kann man nach einem Gewitter beobachten, wenn der Himmel noch düster ist, die Sonne die Fassade aber bereits wieder hell erleuchtet – einfach traumhaft!
Geschichte und Architektur
Das ehemalige Kloster Mariaberg in Rorschach am Bodensee ist die mächtigste spätgotische Klosteranlage der Schweiz. Sie wurde von 1487 bis 1489 von Abt Ulrich Rösch erbaut, dann aber im machtpolitischen Ringen zwischen der Stadt St. Gallen und dem Fürstabt kurz vor der Vollendung zerstört und später wieder aufgebaut.
Insbesondere der Reichtum an Steinmetzarbeiten ist einzigartig: Ein striktes ikonographisches Programm von Schlusssteinen ziert den Kreuzgang und das Refektorium, die Masswerkfenster sind fast alle verschieden voneinander, viele der ursprünglichen Konsolsteine sind noch erhalten, wenn auch mehrere mit Schäden aus dem Bildersturm 1529.
Der Nordarm des Kreuzgangs zeigt verschiedenste Rippengewölbe. Der Kapitelsaal, der während drei Jahrhunderten als Kapelle diente, trägt eine reiche Ausmalung aus den 60er-Jahren des 16. Jahrhunderts - vom Künstler ist lediglich das Monogramm NK am Boden des Barbarabildnisses bekannt.
Im Obergeschoss kamen während der Renovation in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts die Stützen und Wandgemälde des ehemaligen äbtischen Empfangssaales zum Vorschein. Sie stammen aus der Zeit um 1540. Bemerkenswert sind die Deckengemälde und Stukkaturen in den ehemaligen äbtischen Gemächern, die in der letzten Phase der Abtei St. Gallen, Ende des 18. Jahrhunderts, entstanden.
Der Dachstock - vollständig in Holz ohne Eisennägel ausgeführt - stammt fast vollständig aus der Bauzeit.
Das Gebäude, das nie als Kloster benutzt wurde, ging 1864 an den Kanton St. Gallen über, der das Lehrerseminar Mariaberg gründete. Von 1969 bis 1978 wurde es aufwändig nach kunsthistorischen Erkenntnissen renoviert. Hervorzuheben sind der gotische Kreuzgang und der ehemalige Kapitelsaal (heute Musiksaal).
Heute ist die Pädagogische Hochschule des Kantons St. Gallen darin untergebracht.
Das Gebäude kann während der Schulzeit besucht werden.
(Quellen: www.mariaberg.ch / www.rorschach.ch)
Aufgaben:
Damit du dir von diesem imposanten Klosterbau ein umfassendes Bild machen kannst, sollst du auf allen vier Seiten eine einfache Suchaufgabe erledigen. Die Antworten schickst du anschliessend direkt an die daraus resultierende E-Mail-Adresse. Wenn die Antworten stimmen, erfährst du dies innerhalb weniger Augenblicke!
Fragen:
Norden: Rechts des Portals erkennst du eine Inschrift in Sandstein. Welche Jahreszahl kommt doppelt vor?
Osten: Die gesamte Ostfassade wird mit dreieckigen Stützmauern verstärkt. Wie viele Stützmauern sind es (Ecken mitzählen)?
Süden: Suche den Summstein! Welche Form hat die Öffnung?
Westen: Wie viele Verdickungen besitzt der Torrahmen aus Sandstein?
Schreibe nun zuerst die Antwort der Frage „Süden“ (Kleinbuchstaben) und anschliessend (ohne Abstand) die Summe der drei gefundenen Zahlen an folgende Adresse:
formzahl@gmx.ch
Beispiel: dreieckig1987@gmx.ch (Betreff: GC892KD / Text: dein Geocaching-Nickname)
Zu deinem Logeintrag lädst du ein Foto (mit dir und einem besonderen Sujet) hoch. Das Gesicht muss nicht zu erkennen sein und selbstverständlich darf das Bild keine Lösung verraten!
Logeinträge, die diese Anforderungen nicht erfüllen, erlaube ich mir kommentarlos zu löschen.
Viel Spass beim Erkunden wünscht
Bru3Ya
Virtual Rewards 2.0 - 2019/2020 This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between June 4, 2019 and June 4, 2020. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 2.0 on the Geocaching Blog.