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Religionen in Neuwied Multi-Cache

Hidden : 6/6/2019
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:



Ein kleiner Multi von ca. 3km Länge durch die Kirchenvielfalt in Neuwied. Der Multi ist kein Rundgang.

Der Multi wurde von Schülern des WHG während ihrer Projekttage ausgearbeitet.

 


Um mehr Bewohner in die nur langsam wachsende Stadt zu locken, verlieh ihr der Graf 1662 ein Stadtrechtsprivileg, das den Einwohnern von Neuwied zahlreiche Freiheiten garantierte, darunter das Recht der Magistratswahl, der niederen Gerichtsbarkeit, der Steuererhebung, der Freiheit von Frondiensten und – außergewöhnlich für die damalige Zeit – das Recht auf weitgehende Religionsfreiheit. In der religiösen Freistatt Neuwied war der reichsrechtliche Grundsatz „cuius regio, eius religio“, nach dem allein der Landesherr das religiöse Bekenntnis seiner Untertanen bestimmte, weitgehend außer Kraft gesetzt. Dies machte Neuwied im 17. und 18. Jahrhundert zu einer Besonderheit unter den deutschen Städten.

Station 1: Synagoge

Gehe zu N 50° 25.772 E 007° 27.390

Bereits 1740 schlossen sich die Neuwieder und die Heddesdorfer Juden zu einer Kultusgemeinde zusammen. 1748 feierte die jüdische Gemeinde die Einweihung ihrer Synagoge. In der Pogromnacht am 9.11.1938 wurde die Synagoge angezündet und brannte aus. Da sie stark beschädigt war, wurde sie kurz darauf abgerissen. In der heutigen Synagogengasse wurde in den 60er Jahren am ehemaligen jüdischen Schulhaus eine Gedenktafel enthüllt. Dieses Schulgebäude wurde 1980 abgerissen. Die Gedenktafel wurde an einer Seitenwand des dort errichteten Neubaus wieder angebracht.

Wie viele dunklen Ziegelsteine bilden den oberen Bogen des Denkmals? (nur die nicht waagerechten Steine zählen)
Die Anzahl ist A.

Station 2: Alte Mennonitenkirche

Gehe zu N 50° 25.704 E 007° 27.284

Bereits um 1600 siedelten Mennoniten in der Region. Wegen der freien Religionsausübung in Neuwied bildete sich hier bald eine erste kleine Gemeinde. Im Jahr 1766 wurde mit dem Bau einer eigenen Kirche am Ende der Schloßstraße begonnen. Die Mennonitenkirche, ein Bau im spätbarocken Stil und ohne Kirchenturm, wurde im Jahr 1768 fertig gestellt. Später wurde das Gotteshaus mit Glocke und Orgel ausgestattet, was für die Mennoniten unüblich war. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahm die Anzahl der Mennoniten in Neuwied immer weiter ab. Dennoch wurde die Kirche weiter als Versammlungsort genutzt. Aufgrund eines Zustroms vertriebener Mennoniten im 2. Weltkrieg stabilisierte sich die Zahl der Mennoniten wieder. Viele von ihnen siedelten sich außerhalb der Stadt an (Torney), wo nun ein mennonitisches Gemeindehaus steht. Kurz nach dem 200jährigen Jubiläum der Kirche verkaufte die Mennonitengemeinde die Kirche an die Familie zu Wied. 1985 brannte die Kirche größtenteils ab. Sie wurde anschließend wieder aufgebaut und wird seitdem als Galerie der Stadt Neuwied genutzt.

Welche Frucht wollten Adam und Eva im Paradies gerne essen? Suche am Eingang.
Die Anzahl der Buchstaben ist B.


Station 3: Marktkirche

Gehe zu N 50° 25.648' E 7° 27.511

Die Marktkirche in Neuwied wurde 1881–1884 nach Entwurf des Architekten August Hartel erbaut und steht unter Denkmalschutz. Die evangelische Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Wied der Evangelischen Kirche im Rheinland.Nach der Gründung der Stadt Neuwied durch den evangelischen Landesherrn, Graf Friedrich III. von Wied, im Jahr 1653 wurde 1684–1687 die erste Kirche der reformierten Gemeinde am Marktplatz gebaut. Die zweite Kirche wurde 1789 an der Friedrichstraße von der lutherischen Gemeinde gebaut, sie brannte 1876 ab. Dieses Unglück veranlasste die reformierte und die lutherische Gemeinde, sich im Jahr 1877 zu einer evangelisch-unierten Gemeinde zusammenzuschließen. Die Kirche am Marktplatz war für die neue Gemeinde zu klein und auch baufällig. So wurde diese Kirche 1880 abgerissen und 1881 an der gleichen Stelle mit einem Neubau einer neugotischen Hallenkirche begonnen, der zur Kirche gehörende Friedhof wurde dabei überbaut.

Suche im Garten der Marktkirche ein Tier.
Die Anzahl der Buchstaben ist C.

Station 4: Herrnhuter Kirche

Gehe zu N 50° 25.580 E 007° 27.684

Die Herrnhuter Brüdergemeine besteht seit 1750 in Neuwied. Bekannt wurde sie durch ihre Schulen und durch ihre Handwerksbetriebe, von denen die Werkstätten der Kunstschreiner Abraham und David Roentgen die bedeutendsten waren. Auch heute noch findet man im Herrnhuter Viertel ein Altenheim und eine Kindertagesstätte.

Neben jedem Tor ist je ein gleichlautendes Schild.
Der Buchstabenwert des 4. Buchstabens in der 2. Zeile ist D.


Station 5: Johanneskirche

Gehe zu N 50° 25.709 E 007° 28.607

Am 27. Oktober 2013 wurde der letzte Gottesdienst in der Evangelischen Johanneskirche Neuwied, Sonnenstraße 16, gefeiert. Am Ende des Gottesdienstes wurde die Altarbibel aus der Kirche getragen. Damit war das Gebäude als Kirche entwidmet. Seit dem Sommer 2016 toben in der ehemaligen Johanneskirche Kinder. Das Gebäude ist nach umfangreichen Um- und Erweiterungsbauten zentraler Teil der neuen, großen Evangelischen Kindertagesstätte Sonnenstraße mit Platz für 110 Kinder.

Wie viele Steine markieren den Standort des früheren Kirchturmes?
Die Anzahl ist E.


Station 6: Heilig Kreuz Kirche

Gehe zu N 50° 25.643 E 007° 28.781

1922 wurde in St. Matthias beschlossen, im neuen Siedlungsgebiet an der Engerser Landstraße Baugelände zu erwerben, um dort später eine katholische Kirche und weitere Gebäude zu errichten. Geplant war, eine Kirche, ein Pfarrhaus, ein Gemeindehaus mit Kindergarten und eine Küsterwohnung zu bauen. Am 1. Oktober 1954 wurde die Expositur Hl. Kreuz als Kirchengemeinde errichtet, die am 1. August 1955 zur Pfarrvikarie erhoben wurde. Seit 1957 wurde das Augenmerk stärker auf den Bau einer Kirche gelegt. Aus einem Ideenwettbewerb entstand der Entwurf für die heutige Pfarrkirche. Am 14. Juli 1961 wurde Hl. Kreuz schließlich zur Pfarrei erhoben. Der erste Gottesdienst in der neuen Pfarrkirche fand am 29. April 1962 statt. Ein Jahr später, am 10. März 1963, wurde die Pfarrkirche Hl. Kreuz geweiht. Die Pfarrkirche Hl. Kreuz wurde nach einem Entwurf des Architekten Alfons Leitl aus Rheydt errichtet. Sie wurde im Grundriss eines Fächers erbaut. Die Plätze der Gemeinde sind halbkreisförmig um den Altar angeordnet. Etwas abseits von der Kirche steht der Turm. Er ist 45 m hoch und ein Wahrzeichen im östlichen Stadtteil, dem Sonnenland.

Wie viele "Fenster" (Löcher) hat der Kirchturm? (Vorsicht, die Anzahl ist ungerade)
Die Anzahl ist F.


Das Finale berechnet sich mit: N50° 25.(B³+E²+2*D+F)*2 E007° 28.[(6*A+F)*6+(B+C+D+E)*8]




Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu, ibz orsrfgvtgra Jrt reervpuone

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)