#Kapfenburg/Hülen!
Diesen Cache habe Ich dort plaziert um euch die Kapfenburg zu zeigen. Viele von euch werden Sie schon kennen aber ich dachte ein netter Ort um einen neuen Behälter zu verstecken. BITTE PASST BEIM SUCHEN AUF ZU BESTIMMTEN TAGESZEITEN IST DER VERKEHR DORT ZIEMLICH ZÜGIG UNTERWEGS. ACHET AUF EURE UMGEBUNG NICHT DAS WAS PASSIERT! Holt euch den Behälter geht gemütlich auf die Wiese und tragt euch dort ein!!
BITTE PLAZIERT DEN BEHÄLTER WIEDER GENAU AN DER SELBEN STELLE DAMIT ER VOR REGEN UND CO. GESCHÜTZT IST!!!
Passt auf Muggelaktivitäten auf. An dieser Stelle halten sich Fussgänger eher selten auf also fällt man auch leichter auf ;-) aber Geochacher sind da ja ziemlich gut darin nicht aufzufallen ;-)
GESCHICHTE ZUR KAPFENBURG:
Das Schloss Kapfenburg steht auf einer Bergnase des Albtraufs bei Lauchheim im Ostalbkreis in Baden-Württemberg.
Auf dem Felsen einer frei vortretenden Bergkuppe am Nordrand des Härtsfeldes oberhalb von Lauchheim erhebt sich das aus verschiedenen Gebäudekomplexen bestehende ehemalige Deutschordensschloss Kapfenburg. Die Geschichte des Deutschen Ordens begann 1190 während des Dritten Kreuzzuges mit der Gründung einer Hospitalgemeinschaft vor der Hafenstadt Akkon in Palästina. Bereits 1198 wurde die Hospitalbruderschaft in einen geistlichen Ritterorden umgewandelt.
1311 wurde die zum Besitz der Grafen von Öttingen gehörende Kapfenburg erstmals urkundlich erwähnt. 1364 erwarb Marquardt der Zoller von Rottenstein, Komtur des Deutschordenshauses Mergentheim, die Kapfenburg. Sie wurde als zur Ballei Franken gehörende Kommende Verwaltungsmittelpunkt für die auf dem Härtsfeld und im oberen Tal der Jagst liegende Besitzung des Ordens. Den Haupteingang des Schlosses bildet die 1534 erbaute Bastion. Unter Komtur Johann Graf von Hohenlohe entstand 1538 der Hohenlohebau. Unter Komtur Johann Eustach von Westernach (1590–1627) entfaltete sich auf der Kapfenburg eine rege Bautätigkeit. Auf gewaltigen Substruktionen entstand der Haupttrakt des Schlosses, der Westernachbau, mit dem die Kapfenburg vom mittelalterlichen Wehrbau zum repräsentativen Herrschaftsschloss ausgebaut wurde. Die östliche Eingangsfront ist als reiche Schaufassade ausgestaltet. Weitere prächtige Portale führen in die Schlosskapelle und den Rittersaal mit Stuckdekor von Gerhard Schmidt. An den Wänden hängen Porträts verschiedener Hochmeister und Komture, die zusammen mit großen Wappentafeln zum letzten erhaltenen Inventar des Schlosses gehören.
Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg dreimal von aufständischen Bauern angegriffen, konnte sich aber behaupten. Unter den Komturen der Kapfenburg war Johann Eustach von Westernach am bekanntesten, der 1625 zum Hoch- und Deutschmeister ernannt wurde.
Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) wurde das Schloss geplündert. Erst unter der Regierung des für Bauangelegenheiten aufgeschlossenen Komturs Karl Heinrich Freiherr von Hornstein (1713–1718) begann in der Ballei Franken eine Phase verstärkter baulicher Aktivität. Als Komtur auf der Kapfenburg zog Hornstein ab 1714 Franz Keller, den Baumeister des Deutschen Ordens, heran, um große Teile der alten Burganlage umgestalten zu lassen. Neben Keller konnte Hornstein auch Franz Joseph Roth verpflichten. Zwischen 1715 und 1719 erhielt die Kapfenburg ihr heutiges Aussehen.
Um den hinter der Bastion gelegenen Vorhof errichtete Keller verschiedene Ökonomiegebäude und die Lorenzkapelle, die Roth stuckierte. Die Lorenzkapelle war ursprünglich als Grabkapelle für Hornstein bestimmt. Die beiden Wohngeschosse des Westernachbaus ließ Keller in helle und große Räume umbauen, die dem Bauherrn ein zeitgemäßes Repräsentieren und Wohnen ermöglichten. Unterhalb des Westernachbaus entstand auch ein kleiner Terrassengarten.
QUELLE DER GESCHICHTE: WIKIPEDIA.DE