Skip to content

Bos Taurus Mystery Cache

This cache has been archived.

Orantes1: Leider scheint das Interesse nicht mehr so groß, daher geht es ab ins Archiv.

More
Hidden : 8/14/2019
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   large (large)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


BOS TAURUS

Seit einigen Jahren weiden Hereford-Rinder auf den Elbauen zwischen Pülswerda und Kamitz. Sie werden in extensiver Weidehaltung gehalten und sind das ganze Jahr über auf der Weide.

Herefords sind durch ihre charakteristische Zeichnung gut zu erkennen: Die Tiere haben eine rote Fellfarbe, einen weißen Kopf und Brustlatz und Unterbauch. Die Schwanzquaste und die untere Hälfte der Beine sind ebenfalls weiß. Vom Charakter her sind sie gutmütig und ausgeglichen. Hereford-Rinder sind normalerweise behornt. Die Hornlosigkeit entstand durch eine natürliche Mutation. Über die gezielte Verwendung hornloser Tiere zur Zucht entstanden damit hornlose Linien.

Die Rasse stammt ursprünglich aus der gleichnamigen Grafschaft im Westen Englands.

Weibliche Rinder werden mit etwa 12 Monaten geschlechtsreif. Die Mutterkühe werden bis zum Alter von etwa 14 Jahren zur Zucht eingesetzt. Auf der Weide kann man gut beobachten, ob Färsen oder Kühe „rindern“, also Brunstsymptome zeigen. Am auffälligsten ist das Bespringen der Herdengenossinnen. Der Bulle erkennt am Verhalten und am Geruch der Färsen und Kühe, ob sie paarungsbereit sind. Der Deckakt, der nur wenige Sekunden dauert, findet mehrfach während der etwa einen Tag andauernden Brunst statt. Die Trächtigkeitsdauer beim Rind beträgt neun Monate. Der Bulle kommt jedes Jahr erst im Juni in die Herde. Er darf in zwei aufeinanderfolgenden Jahren decken und muss dann ausgetauscht werden, um Inzucht zu vermeiden. Die ersten Kälbchen kommen dann frühestens im darauffolgenden März auf die Welt und genießen die ersten Strahlen der Frühlingssonne.

Hereford-Rinder sind leichtkalbig, sie benötigen normalerweise keine Hilfe bei der Geburt. Die Kühe sondern sich etwas von der Herde ab und bringen meist im Liegen das Kalb zur Welt. Die Kuh steht kurz nach der Geburt auf und leckt ihr Kälbchen trocken. Kuh und Kalb prägen sich dabei den Geruch gegenseitig ein und können sich dadurch später in der Herde wiederfinden. Ein Neugeborenes kann innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt schon aufstehen und laufen. Wichtig ist, dass es möglichst schnell die erste Milch der Mutter aufnimmt. Mit zwei Wochen finden sich die Kälber einer Herde zumeist in kleinen Gruppen zusammen, um einige Stunden des Tages miteinander zu verbringen.

Wer ungestörte Rinder über einen längeren Zeitraum beobachtet, kann den zeitlichen Rhythmus zwischen Futteraufnahme und Wiederkauen verfolgen. Dieses Verhalten ist innerhalb der Herde synchronisiert, die Tiere fressen und ruhen etwa zur gleichen Zeit. Anders als zum Beispiel Pferde haben Rinder keine oberen Schneidezähne. Sie beißen das Futter nicht ab, sondern umschlingen Gräser und Kräuter mit der Zunge und drücken sie mit Hilfe der unteren Schneidezähne gegen die Kauplatte am Oberkiefer. Mit einem Ruck werden die Pflanzen dann abgerissen und nach nur wenigen Kauschlägen geschluckt. Wurde genügend Nahrung aufgenommen, legen sich die Tiere hin, um in Ruhe wiederzukauen. Dabei wird ein Teil des Futters wieder zurück ins Maul befördert und durch die Backenzähne weiter zerkleinert. Gefressen wird meist in den Morgen- und Abendstunden.

Wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden ist auch die Zeit, die für die Körperpflege aufgewendet wird. Einerseits lecken sich die Tiere selbst, daneben gibt es auch gegenseitige Körperpflege innerhalb der Herde.

Rinder sind Herdentiere, die sich wohlfühlen, wenn sie Artgenossen um sich haben. Als natürliche Herdengröße gelten 20-30 Tiere. Damit eine Herde gut funktioniert, ist eine stabile Herdenzusammensetzung wichtig. Ältere und schwerere Kühe sind in der Regel ranghöher. Im Zusammenhang mit der Rangordnung ist auch die „Individualdistanz“, also der selbst gewählte Abstand zwischen den Tieren beim Grasen, Laufen oder Ruhen wichtig. Im Mittel beträgt die Entfernung zwischen einem halben und drei Metern. Im Rang benachbarte Tiere halten zueinander einen geringeren Abstand als Rinder, die in der Rangordnung weiter auseinanderliegen. Auf den geräumigen Weiden an der Elbe haben alle Rinder die Möglichkeit, sich ihren Platz so zu wählen, dass die Individualdistanz eingehalten wird.

(Quelle: Schneider, Schmidt, Martini „Ein Rindersommer an der Elbe“, Graditz 2018)

Von Ende April bis Anfang Dezember könnt ihr bei einem schönen Spaziergang entlang der Elbe die Herde besuchen.

 

Zum Cache:

An den Listingkoordinaten findet Ihr natürlich nichts, daher hier noch eine kleine Aufgabe:

 Selbst den Sprung nach Hollywood haben die Hereford-Rinder geschafft. Wer Westernfilme mag, sollte bei Gelegenheit einmal genauer hinschauen. Die großen Viehherden bestehen nicht immer nur aus den klassischen Longhorn- oder Shorthorn-Rindern, oft sind auch Herefords zu sehen, die man durch ihre markante Fellzeichnung auch in alten Schwarz-Weiß-Filmen gut erkennt. Es gibt sogar einen Hollywoodfilm, in dem ein Hereford-Bulle der Hauptdarsteller ist.

 

 

Beantwortet dazu die folgenden Fragen, um die Finalkoordinaten zu erhalten:

1. Wie lautet der Originaltitel des Films?

_ _ _  _ _ _ _  _ _ _ _ _              1.W. 1. Bst 2.W. 1.Bst. + 3.W. 1.Bst.                = A

2. Wie lautet der deutsche Titel?

_ _ _ _ _ _  _ _ _ _ _                  1.W. 1.Bst. : 2.W. 2. Bst. + 1                                = B

3. Wie heißt der tierische Hauptdarsteller?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _                      1.Bst. - 10.Bst.                                                       = C

4. Auf welche Melodie hört er und kommt sofort zu seiner Besitzerin zurück?

_ _ _  _ _ _ _  _ _ _  _ _ _ _ _   2. W. 1.Bst. - 4.W. 1. Bst.                                      = D

5. Wer spielt die weibliche Hauptrolle?

_ _ _ _ _ _ _  _ _ _ _ _              1.W. 3.Bst. - 2.W. 1.Bst. +3                                  = E

6. Wer spielt die männliche Hauptrolle?

_ _ _ _ _  _ _ _ _ _ _ _              1.W. 1.Bst. + 2.W. 1.Bst.  - 2.W. 7.Bst.                  = F
 

 

Den Cache findet Ihr bei:    N51°31.ABC   E013°04.DEF

 

Am Finale benötigt Ihr noch einen Zahlencode:

Habt Ihr euch den Namen des tierischen Hauptdarstellers gemerkt?

Multipliziert die Anzahl der Buchstaben mit der Summe der Buchstabenwerte seines Namens und schon seit Ihr am Ziel.

_ _ _ _

 

 

 

 

 

Hier wird schon eifrig gesucht ...

 

 

CACHE BANNER So wirds eingebaut :

 

 

<a href="https://coord.info/GC8A57Q" target="_blank"><img alt="" src="https://img.geocaching.com/cache/433737a7-3a4f-4a17-a409-84bb2ff838ee.jpg?rnd=0.7336171" style="width: 300px; height: 200px;" /></a>

 

 

 

 

Bitte wendet keine Gewalt an und achtet darauf, das die Herde zusammen bleibt. wink

Auch Reisende finden hier einen kleinen Rastplatz.

 

 

Additional Hints (No hints available.)