Start: Waldweg "Weißer Sandweg", Ecke "Lintorfer Waldweg", 47269 Duisburg
Anfahrt: ÖPNV: Bushaltestelle Duisburg, Am Entenfang, Fußweg ca. 2,2 km
Parken: Parkplatz Entenfang Süd, ca. 1,4 km Fußweg
Cachelänge: ca. 2,5 km
Der Naturcache#8 beginnt ca. 6 km nach dem Start von Etappe 8 des NeanderlandSTEIGs. Der Cache hat eine Strecke von etwa 2,5 km und ist kein Rundweg.
Der Naturcache#8 verläuft durch ein Naturschutzgebiet. Die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.
Startkoordinate: 1) N 51° 21.441 E 6° 48.810
Der Wald hat einen hohen Grundwasserspiegel. Woran ist das zu erkennen?
A)=______
- Viele Bäume stehen unter Wasser. Der Wald besteht außerdem ausschließlich aus Erlen, die mit der Überflutung klarkommen. (3)
- Es sind Entwässerungsgräben zu erkennen, die durch den Wald laufen. (13)
- Hier befindet sich eine Grundwassermessstelle. Diese sind an Stellen zu finden, die ein hohes oder stark schwankendes Grundwasser aufweisen. (23)
2) N 51° 21.311 E 6° 48.800+ A
Hier sind verschiedene Nadelbäume gepflanzt. Einer dieser Bäume wirft im Winter die Nadeln ab. Wie heißt diese Baumart? Nutze auch die Baumbildersammlung im Anhang.
B)=______
3) N 51° 21.262 E 6° 48.800 + 2*B
Hier ist eine weitere Baumart gepflanzt worden, die nicht heimisch ist. Diese Baumart bietet unseren heimischen Tieren keinen Nektar oder Pollen in Blüten, nach dem Absterben des Baumes ist das Holz für die meisten Pilze und Käfer nicht als Lebensraum geeignet und auch die Krone lebender Bäume wird nur von wenigen Tieren besucht. Daher ist es erstaunlich, dass diese Art in ein Naturschutzgebiet gepflanzt wurde. Wie heißt die Baumart? Nutze auch die Baumbildersammlung im Anhang.
C)=______
4) N 51° 21.038 E 6° 48.900 +C
Hier ist ein weiterer Eingriff in die Natur zu erkennen. Worum handelt es sich?
D)=______
- Hier fließt ein Bach, der als Entwässerungsgraben angelegt das Wasser aus dem Wald leitet. Die Entwässerungsgräben wurden angelegt, um den Wald nutzbar zu machen und auch Gehölze anzubauen, die mehr Geld einbringen, aber den hohen Grundwasserspiegel nicht vertragen. (7)
- Hier wurde eine weitere Baumart in Reihe gepflanzt die nicht heimisch ist und der heimischen Tierwelt nicht nutzt. (35)
- Hier wurde mitten im Naturschutzgebiet eine Beobachtunsstation für wild Tiere gebaut. Dies soll dem wandernden Personen ermöglichen die Tiere im Wald zu beobachten, ohne sie zu stören. (70)
5) N 51° 20.980 E 6° 48.900 + B*C+D
Hier steht am Rand des Waldes ein Häuschen mit Garten. Im Garten sieht man ein paar einfache Maßnahmen, die der Natur nicht schaden, aber dem Gärtner einen höheren Ertrag seiner angebauten Pflanzen ermöglichen. Um welche Maßnahmen handelt es sich?
E)=______
- Durch Hasendraht und Kupferbleche wird das Eindringen von Kleintieren und Schnecken in den Garten verhindert (33)
- Durch Hochbeete wird das Gemüse vor Schnecken geschützt (3)
- Durch Ultraschall-Abwehrgeräte werden Tiere wie Wühlmäuse, Maulwürfe, aber auch Füchse und Rehe ferngehalten (45)
6) N 51° 20.873 E 6° 48.500 +C*D - B
Hier steht an dem langsam durch den Wald mäandrierenden Bach eine alte Rotbuche. An Ihr kann man gut erkennen, wie Baume wachsen. Warum?
F)=______
- In den Baum haben immer wieder Menschen ihre Namen mit Jahreszahl geritzt. Bei den älteren Namen sieht man, dass sie mit dem Längenwachstum des Baumes nach oben gewandert sind. Der älteste Vermerk von 1905 ist auf 3,5m Höhe, der neuste auf Brusthöhe. (94)
- In den Baum haben immer wieder Menschen ihre Namen mit Jahreszahl geritzt. Die Namen und Zahlen sind auch nach über 100 Jahren noch auf der gleichen Höhe. Der Baum wächst nur an den Spitzen und in die Breite. (49)
- Durch das Längenwachstum werden die Buchstaben immer länger gezogen. So sind die Buchstaben des ältesten Namens gut 22cm lang aber nur 2cm breit. (188)
7) N 51° 20.800 +E+F E 6° 48.400 + F
Hier stehen große Pappeln. Diese Pappeln sind mit anderen Pflanzen bewachsen. Um welche Pflanzen handelt es sich?
G)=______
- An den Stämmen ist Efeu hochgewachsen. Diese Kletterpflanzen sparen sich die Energie, selbst feste Stämme zu bilden. Sie nutzen andere Bäume, um hoch Richtung Licht zu wachsen (12)
- An den Pappeln wächst Hopfen. Diese Schlingpflanze klettert an Ästen und Stämmen hoch indem sie sich um sie windet. Sie besitzt kleine raue Häkchen-Strukturen an den jungen Trieben, um auf den Stämmen besseren Halt zu finden. Hat sie einen Ast umschlungen, versucht die Kletterpflanze immer weiter nach oben zu ranken. So spart die Ranke sich die Energie, selbst feste Strukturen zu bilden um im Wald ans Licht zu kommen. (48)
- An den Pappeln wachsen Misteln. Diese haben klebrige Beeren, die oft an den Schnäbeln von Vögeln kleben bleiben. Die Vögel versuchen diese Beeren dann an einem anderen Ast abzustreifen. Dabei verteilen sie die Samen hoch im Geäst. Beim Keimen wächst die Wurzel in das wasserleitende Gewebe des Baumes. Die Mistel nutzt den Platz hoch oben an der Sonne sowie das Wasser und die Mineralien des Wirtsbaumes. (84)
8) N 51° 20.700 + G E 6° 48.400 +E + G
Hier steht eine Buche mit einem besonderen Aussehen. Was fällt hier auf?
H)=______
- Der Baum hat Verdickungen im Stamm. Dies sind Krebsgeschwüre, die den Baum aber nicht umbringen, so lange sie nicht um/durch den ganzen Stamm gehen. (50)
- Der Baum hat rotes Laub. Hierbei handelt es sich um eine Blutbuche (70)
- Der Baum bekommt durch eine Fällung auf seiner Sonnenseite seit einigen Jahren viele Sonne auf den Stamm. Dadurch hat sich die Rinde auf der Sonnenseite stark verändert und ist nun sehr dunkel und uneben. (90)
Zielkoordinate: N 51° 20.700 + B + D E 6° 48.400 + F+ H (An einem Schild am Weg. Bitte nicht den Weg verlassen!)
Interessant zu wissen: Die Strecke der Naturcaches am NeanderlandSTEIG führt an kulturhistorisch interessanten Objekten vorbei. Weitergehende Informationen zu diesen Objekten wurden vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) zusammengetragen und auf der Seite KULADIG – Kultur.Lanschaft.Digital (www.kuladig.de) veröffentlicht.
KULADIG-Objekte entlang Etappe 8:
- Schacht Heinrich der Lintorfer Erzbergwerke