Dies ist ein kleiner Tradi an unserem Heimathaus. Oben seht ihr das Hockemänchen:
Das Hockemännchen sitzt im Giebel des Heimathauses und schaut etwas hämisch auf den Bürger herab. Es meint jedoch den Bürger in der Stadtverwaltung, denn:
Emil von Manger, Erbauer des letzten Teils der Johanneskirche, hatte seinerzeit in der Kirchstraße die Höhere Töchterschule gebaut. Bei der Finanzierung ergaben sich Differenzen mit der Stadt Oelde. Um diese nun öffentlich anzuprangern, ließ von Manger das Hockemännchen anfertigen und es an der Außenwand der Schule anbringen.
Es zeigte mit dem entblößten Hinterteil zur Stadtverwaltung nach dem Motto: 'Ihr könnt mich mal". Die ehemalige Höhere Töchterschule war direkter Nachbar des Hauses Krampe und wurde zwecks Straßenbau abgerissen. Einen neuen Platz fand das Hockemännchen im Giebel des jetzigen Heimathauses - nicht weit von seiner ehemaligen Wirkungsstätte".