EDIT 31.12.20: D-Wertung erhöht und Spoiler als Hilfe hinzugefügt.
Hier befand sich von 1925 bis 1957 die Braker Flussbadeanstalt. Heute ist das kaum noch zu erahnen, so üppig wie die Vegetation hier aussieht, aber rechts vor dem Versteck des Caches (wenn man von Westen kommt) sind noch alte Mauern und Fundamente, vermutlich von den früheren Umkleiden, zu erkennen. Nach der Schließung der Badeanstalt diente das Gelände kurzzeitig als Freilichtbühne, auf der die damalige "Volksspielgemeinschaft Brake" kleine Theaterstücke zeigte, und von 1970 bis 1972 waren dort die "Begakanuten" aktiv.

Die Flussbadeanstalt Brake (Bildquelle: (c) Andreas Mikolasek www.lemgo-brake.de)
Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet/Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.
Ihr befindet euch hier mitten im FFH-Gebiet Begatal. Die Besonderheiten dieses europäischen Schutzgebietes mögen vielen nicht bekannt sein, daher hier einige kurze Informationen darüber:
Die Bega repräsentiert in hervorragender Weise einen naturnahen, kleinen, schnellfließenden Fluss im nördlichen Weserbergland. Der Nebenfluss der Werre weist im gesamten Mittellauf Stellen mit Unterwasservegetation aus Flutendem Wasserhahnenfuß oder flutenden Wassermoosen auf und ist Laichgebiet für das Bachneunauge und die Groppe sowie Jagdgebiet für Eisvögel. Jedoch nicht nur das Fließgewässer selbst ist von hoher Bedeutung für ein europäisches Schutzgebietssystem, sondern auch das vielfältig strukturierte Tal mit angrenzenden Hangbereichen. Neben dem hohen Anteil an feuchten bis nassen Offenlandbiotopen sind in der Aue mit bachbegleitendem Erlen-Eschen-Auenwald, extensiv genutzten Mähwiesen und Pestwurzfluren einige FFH-Lebensraumtypen enthalten. Die Buchenwälder der Hangbereiche entsprechen den typischen Waldformen des Lipper Berglandes. (Quelle: Naturschutzinformationen NRW)
Vielleicht habt ihr Glück und bekommt tatsächlich einmal einen Eisvogel zu Gesicht!
Ihr könnt das Heben dieser Dose mit anderen Caches in der Nähe verbinden und eine kleine Rundwanderung durch den Pastorenbusch entlang der Bega und über den Bullersteg zur Walkenmühle machen. Der Weg entlang der Bega durch den Pastorenbusch ist allerdings stellenweise sehr schmal und wird auf einer Seite durch die Bega und auf der anderen Seite durch einen Steilhang begrenzt. Hier solltet ihr insbesondere bei nassem Wetter/rutschigem Boden Trittsicherheit und vernünftiges Schuhwerk mitbringen. Auf der Wanderung begegnen euch außerdem mehrere umgestürzte Bäume, Brennnesseln und an einigen Stellen Reste eines Stacheldrahtzauns. Seid also bitte vorsichtig und guckt, wohin ihr tretet.
Und nun zum Cache:
Hier liegt ein großer umgestürzter Baum und versperrt den Wanderweg. Wenn ihr von Westen kommt, also flussaufwärts geht, dann seht ihr vor dem Baum rechts die Mauerreste der Umkleiden der Badeanstalt. Ihr könnt den Baum entweder auf einem Pfad links umgehen oder rechts mit etwas Geschick an seinem Wurzelteller vorbeigehen. Vorher solltet ihr aber den PETling gefunden und anschließend wieder genauso versteckt haben.
Nun viel Spaß und genießt die Natur!